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	<title>Fachkräfte Archive - Mein Erziehungsratgeber</title>
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		<title>Pädagogische Fachkräfte am Limit! Die Folge: Psychische Gewalt gegen Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 13:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=19867</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pädagogische Fachkräfte stehen unter Dauerstress. Darunter leiden sie selbst und die Kinder. Ein/e interne/r Beauftragte/r für Bindungs- und Bedürfnisorientierung (BBO) kann den Wandel in deiner Einrichtung anstoßen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/psychische-gewalt-kinder/">Pädagogische Fachkräfte am Limit! Die Folge: Psychische Gewalt gegen Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de">Mein Erziehungsratgeber</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Überforderung</strong> im Job und <strong>keine Ausbildung im Bereich Bindungs- &amp; Bedürfnisorientierung</strong> führen häufig zu <strong>psychischer Gewalt gegen Kinder</strong>. Eine <strong>Veränderung im System</strong> von innen heraus ist <strong>dringend nötig</strong>!</p>
<p>In diesem <strong>Beitrag</strong> zeige ich, <strong>wie</strong> Kitas, Kindergärten und Schulen einen<strong> Wandel</strong> von <strong>innen heraus</strong> antreiben können.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img fetchpriority="high" decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2026/05/psychische-gewalt-kinder-paedagogische-einrichtung.jpg" alt="Kindergärtnerin schimpft mit zwei Jungen" title="psychische-gewalt-kinder-paedagogische-einrichtung" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2026/05/psychische-gewalt-kinder-paedagogische-einrichtung.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2026/05/psychische-gewalt-kinder-paedagogische-einrichtung-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-19939" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><em>Schimpfen, Drohen, Beschämen, in die Ecke stellen: In der Not greifen pädagogische Fachkräfte noch immer zu solchen veralteten und Autoritäten Mustern der Erziehung. </em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Das Wichtigste im Überblick:</h2>
<ul>
<li><strong>Pädagogische Fachkräfte</strong> in Kitas, Kindergärten und Schulen arbeiten unter <strong>permanentem Stress</strong> und <strong>reagieren</strong> dabei <strong>häufig mit psychischer Gewalt</strong> <strong>gegen Kinder</strong>, nicht aus bösem Willen, sondern aus <strong>struktureller Überlastung</strong>.</li>
<li><strong>Psychische Gewalt</strong> im pädagogischen Alltag ist <strong>kein individuelles Versagen</strong>, sondern ein <strong>Symptom von Personalmangel</strong>, wachsender <strong>Gruppenheterogenität</strong> und <strong>fehlender Ausbildung in Bindungs- und Bedürfnisorientierung</strong>.</li>
<li><strong>Veraltete Erziehungsmaßnahmen</strong> wie Beschämen, Ausschluss und kollektive Bestrafung sind in vielen Einrichtungen noch gängige Praxis.</li>
<li><strong>Strukturelle Reformen</strong> auf politischer Ebene greifen zu <strong>langsam</strong>. Der <strong>Wandel muss von innen</strong>, aus jeder <strong>einzelnen Einrichtung</strong> heraus, entstehen.</li>
<li>Eine<strong> „Beauftragte/r für Bindungs- und Bedürfnisorientierung&#8220; (BBO)</strong> in jeder Bildungseinrichtung kann <strong>als interner Fach-Coach eskalierende Dynamiken früh erkennen</strong>, das <strong>Team schulen</strong> und eine <strong>offene Reflexionskultur</strong> etablieren.</li>
<li><strong>Bindungs- und Bedürfnisorientierung ist</strong> aktiver <strong>Kinderschutz</strong> und <strong>gleichzeitig Gesundheitsprävention</strong> für das <strong>pädagogische Personal</strong>.</li>
<li>Die <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/bindungsakademie/"><strong>Bindungs-Akademie</strong></a> bietet eine <strong>berufsbegleitende Ausbildung</strong>, die Fachkräfte befähigt, die <strong>Rolle der/des BBO</strong> fundiert und praxisnah auszufüllen.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die<strong> berufsbegleitende Ausbildung</strong> an der <strong>Bindungs-Akademie</strong> befähigt dich, in deiner Einrichtung die <strong>Rolle des/der Beauftragte/r für Bindungs- und Bedürfnisorientierung (BBO) </strong>zu übernehmen. <strong>Stoße den Wandel an!</strong> Für die <strong>psychische Gesundheit von Kindern</strong> und <strong>Personal</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_0_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/bindungsakademie/">Bindungs-Akademie: Infos &amp; Anmeldung</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong> Fachkräfte</strong> in Kitas, Kindergärten und Schulen <strong>stehen unter permanentem Stress</strong>.</p>
<p><strong>Sie reagieren, statt absichtsvoll zu handeln</strong> und rutschen dabei <strong>unbeabsichtigt</strong> in <strong>Notstrategien</strong> und <strong>psychische Gewalt gegen Kinder</strong>. Ihre Feinfühligkeit Kindern gegenüber leidet, weil sie mit den oft viel zu hohen Anforderungen überfordert sind. Hinzu kommt, dass sie<strong> in ihrer Ausbildung häufig</strong> <strong>nichts von Bedürfnisorientierung gehört</strong> haben und <strong>überholte Erziehungsmaßnahmen</strong> wie Bestrafung oder manipulierende Belohnung <strong>einsetzen. </strong>Es ist keine Seltenheit, dass<strong> Kinder in der Ecke stehen</strong> müssen oder die <strong>stille Treppe aufsuchen</strong> sollen.</p>
<p>Strukturelle Veränderung, die Fachkräfte entlasten und hinsichtlich Bedürfnisorientierung aufklären, sind nur in wenigen Einrichtungen ein Thema. Der <strong>Wandel</strong> kann nur <strong>von innen aus jeder individuellen Einrichtung herauskommen</strong>!</p>
<p><strong>Daher plädiere ich für eine/einen „Beauftragte/n für Bindung- und Bedürfnisorientierung“ in jeder Bildungseinrichtung.</strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>So sieht psychische Gewalt in pädagogischen Einrichtungen aus: 3 Beispiele</h2>
<h3>Beispiel Kita:</h3>
<blockquote>
<p>Bericht einer Mutter: <em>„Ich bin gerade mitten in der Eingewöhnung mit meiner Tochter, 1,5 Jahre. Ich bin schockiert, wie die Erzieherinnen mit Kindern reden, die nicht funktionieren. Heute wurde ein Kind in einen anderen Raum gebracht, weil es geschlagen hat und wurde dort alleine gelassen. Ich bin schockiert und werde die Einrichtung wechseln.“</em></p>
</blockquote>
<h3>Beispiel Kindergarten:</h3>
<blockquote>
<p>Bericht einer Mutter: <em>„Mein Sohn darf nicht mehr raus in den Garten zum Spielen, weil es gestern mit einem Stock einem anderen Kind hinterhergerannt ist. Es wird jetzt bestraft und muss drinbleiben. Dabei ist Bewegung so wichtig für ihn, damit er ausgeglichen ist. Gibt es dafür keine andere Lösung?“</em></p>
</blockquote>
<h3>Beispiel Schule:</h3>
<blockquote>
<p>Bericht einer Mutter: <em>„Meine Tochter ist so frustriert. Weil sich andere Kinder im Sportunterricht nicht an die Regeln hielten, muss jetzt die ganze Klasse im Klassenzimmer bleiben und Sportregeln abschreiben.“</em> </p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Du kennst solche</strong> und ähnliche <strong>Situationen aus deiner eigenen Einrichtung</strong> und <strong>möchtest eine Verbesserung anstoßen?</strong></p>
<p>Mache die <strong>Ausbildung zur bindungs- und bedürfnisorientierten Familienberatung</strong> und baue das Fundament für eine/einen „Beauftragte/n für Bindung- und Bedürfnisorientierung“.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_1_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Was strukturelle Überlastung mit psychischer Gewalt gegen Kinder zu tun hat</h2>
<p><strong>Seit Jahren arbeiten pädagogische Fachkräfte am Limit:</strong></p>
<ul>
<li>Personalmangel,</li>
<li>die zunehmende Heterogenität der Gruppen,</li>
<li>alte und ungeeignete Räumlichkeiten sowie</li>
<li>die gestiegene Erwartungshaltung von Eltern.</li>
</ul>
<p>Das alles <strong>erschwert den Alltag</strong> in Kitas, Kindergärten und Schulen.</p>
<p><strong>Unter</strong> diesem <strong>Dauerstress reagieren Fachkräfte</strong> <strong>nicht mehr feinfühlig</strong> und absichtsvoll, sondern reagieren nur noch. Dabei rutschen sie oft in<strong> Notstrategien</strong> und <strong>veraltete, autoritäre Muster (Beschämen, Ausgrenzen, Drohen)</strong>. Das <strong>Phänomen</strong>, <strong>aus</strong> <strong>Not psychische Gewalt auszuüben</strong>, <strong>kenne ich</strong> nicht nur <strong>von Kolleg:innen</strong> aus meiner <strong>Beratungstätigkeit</strong> in Grund- und Mittelschulen und aus zahlreichen Fachkräfte-Beratungen, sondern auch <strong>Studien</strong> und<strong> Umfragen</strong> der vergangenen Jahre <strong>stellen diesen Zusammenhang immer wieder fest</strong>. Dabei ist die <strong>psychische Gewalt</strong> meist kein individuelles Versagen, sondern ein Symptom struktureller Überlastung und <strong>fehlender Ausbildung hinsichtlich Bedürfnisorientierung</strong>.</p>
<p><strong>Fachkräfte leiden oft selbst unter der Diskrepanz zwischen ihrem pädagogischen Anspruch und der Realität</strong>. Keine Fachkraft möchte Kinder bewusst psychischer Gewalt aussetzen. Und doch passiert es täglich aus Not.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_4">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Beauftragte für Bindungs- und Bedürfnisorientierung in Einrichtungen implementieren</h2>
<p>Da <strong>strukturelle Änderungen auf politischer Ebene zu langsam greifen</strong> und diese auch außerhalb des Gestaltungsspielraums von Leitenden der Bildungseinrichtungen und Fachkräften liegen, sollte die <strong>Entlastung von innen herauskommen</strong>. Daher <strong>plädiere</strong> ich <strong>für</strong> die<strong> Implementierung von Beauftragten für Bindungs- und Bedürfnisorientierung (BBO)</strong> in jeder Einrichtung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein/ eine Beauftragte(r) für Bindungs- und Bedürfnisorientierung fungiert als interner Fach-Coach und&#8230;</h3>
<ul>
<li>erkennt eskalierende Dynamiken, bevor diese verletzendes Verhalten umschlagen,</li>
<li>greift bei der Anbahnung von psychischer Gewalt sensibel und empathisch ein, um diese vom Kind abzuwenden,</li>
<li>schafft eine offene Reflexionskultur im Team ohne Verurteilung,</li>
<li>schult das Team in Bindungs- und Bedürfnisorientierung, Selbstregulation sowie innere-Kind-Arbeit.</li>
</ul>
<p>Das<strong> Ziel</strong> ist es, die <strong>Fachkräfte emotional so zu stützen</strong> und durch<strong> interne Weiterbildung auszubilden</strong>, dass <strong>sie Kindern auch unter Stress empathisch</strong>, <strong>zugewandt</strong> und <strong>auf Augenhöhe begegnen</strong> können.</p>
<p><strong>Bindungs- und Bedürfnisorientierung ist aktiver Kinderschutz und Gesundheitsprävention für das Personal zugleich.</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/bindungsakademie/">Bindungs-Akademie: Ausbildung zu bindungs- und bedürfnisorientierter Erziehungsberatung</a></h3>
<p>An der <strong>Bindungs-Akademie</strong> vermittle ich das nötige <strong>Fachwissen</strong>, um diese <strong>Rolle eines Beauftragten für Bindungs- und Bedürfnisorientierung (BBO)</strong> <strong>fundiert</strong> und <strong>praxisnah ausfüllen</strong> zu können. Viele <strong>Erzieherinnen</strong> und <strong>Lehrerinnen</strong> haben das <strong>berufsbegleitende Privatstudium absolviert</strong> und <strong>tragen</strong> mehr <strong>Leichtigkeit in</strong> den <strong>Alltag ihrer Bildungseinrichtung</strong>. Die <strong>Ausbildung</strong> ist dabei gezielt darauf ausgerichtet, Fachkräfte <strong>nicht nur theoretisch</strong> zu schulen, sondern mit <strong>vielen Beispielen und Formulierungshilfen praxisrelevantes Wissen</strong> weiterzugeben, das sie mit dem Team teilen und weiter daran arbeiten können.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_2_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_2 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/bindungsakademie/">Bindungs-Akademie: Infos &amp; Anmeldung</a>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>So schafft ihr den Wandel in eurer Einrichtung</h3>
<ol>
<li>Bestimmt eine Person, die Beauftragte(r) für Bindungs- und Bedürfnisorientierung (BBO) sein darf.</li>
<li>Diese Person absolviert die <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/bindungsakademie/">Ausbildung zur bedürfnisorientierten Familienberatung</a> </span>an der Bindungs-Akademie.</li>
<li>Das gesamte Team nimmt an meinem <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fachkräfte-Kurs</a></span> teil und erhält Basis-Wissen über bedürfnisorientierte Pädagogik.</li>
<li>Implementiert feste Routinen oder Zeitfenster während Teambesprechungen, in denen ihr euer Verhalten und den Kulturwandel im Sinne der Bindungsorientierung reflektiert.</li>
<li>Der/die BBO kann eine Sprechstunde für Kolleg:innen zum individuellen Austausch/ Beratung anbieten.</li>
</ol>
<p>Klingt gut? <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/bindungsakademie/"><span style="text-decoration: underline;">Erfahre mehr zur Bindungs-Akademie</span></a> </p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Den Teufelskreis durchbrechen</h3>
<p>Wir können <strong>nicht länger darauf warten</strong>, dass sich die<strong> politischen Rahmenbedingungen</strong> von selbst korrigieren. Der <strong>Schutz der Kinder vor psychischer Gewalt</strong> und die <strong>psychische Gesundheit der Fachkräfte</strong> hängen unmittelbar davon ab, <strong>wie</strong> wir heute in den<strong> Einrichtungen handeln</strong>. Die <strong>Einführung von Beauftragten für Bindungs- und Bedürfnisorientierung (BBO)</strong> ist ein <strong>schneller Weg</strong>, die <strong>Situation</strong> für Kinder und Fachkräfte zu <strong>verbessern</strong>, eine <strong>Investition</strong> in die <strong>Professionalität</strong> und die <strong>Menschlichkeit</strong> jeder individuellen <strong>Bildungseinrichtung</strong>. Es geht darum, <strong>Fachkräften die Werkzeuge an die Hand</strong> zu geben, die sie brauchen, um ihren<strong> Job wieder mit der Freude und Empathie auszuüben</strong>, für die sie ihn ursprünglich gewählt haben.</p>
<p><strong>Als ehemalige Grundschullehrerin und Schulberaterin ist mir das ein Herzensanliegen!</strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Mehr Impulse zu Bindungs- und bedürfnisorientierter Pädagogik</h2>
<p>In meinem <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraefte-blog/">Blog für pädagogische Fachkräfte</a></span> findest du alltagsnahe Tipps und Impulse.</p>
<p><strong>Für Kitas:</strong></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik-kita/">Bedürfnisorientierter Pädagogik an Kitas</a></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-kinderaengsten/">Umgang mit Kinderängsten</a></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/warum-strafen-in-kitas-und-schulen-negativ-auf-das-kindliche-selbstwertgefuehl-wirken-und-wie-es-auch-anders-geht/">Warum sich Strafen in Kitas und Schulen negativ auf das Selbstwertgefühl von Kindern auswirken</a></span></li>
</ul>
<p><strong>Für Schulen:</strong></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik/">Bedürfnisorientierte Pädagogik an Schulen &amp; Einrichtungen: Tipps</a></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/schwierige-schueler/">Umgang mit schwierigen Schülern</a></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-unterrichtsstoerungen/">Unterrichtsstörungen gelassen nehmen</a></span></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4 style="text-align: center;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/ebook-strafen-kita-schule/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gratis PDF-Guide zum Download:</strong></span></a></h4>
<h4 style="text-align: center;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2022/10/Blogartikel-Bestrafung_Dr.-Martina-Stotz.pdf" rel="attachment wp-att-8089"><strong>Warum Strafen in Kitas, KiGa und Schulen negativ auf das kindliche Selbstwertgefühl wirken und wie es auch anders geht!</strong></a></h4>
<p style="text-align: center;">Lade dir den <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/ebook-strafen-kita-schule/">PDF-Guide gratis herunter</a></span> und erfahre noch mehr zum Thema:<br />Hintergründe, Auswirkungen von Strafen, Erfahrungen aus der Praxis und Lösungsansätze.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Regelmäßig Impulse erhalten? Melde dich zum Fachkräfte-Newsletter an!</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><center><script type="text/javascript" src="https://assets.klicktipp.com/userimages/683456/forms/340242/7wq7zfwwbz8zf393.js"></script></center></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2 style="text-align: left;">FAQ</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_accordion et_pb_accordion_0">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_0  et_pb_toggle_open">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was ist psychische Gewalt gegen Kinder in pädagogischen Einrichtungen?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Psychische Gewalt in Kitas, Kindergärten und Schulen umfasst Verhaltensweisen von Fachkräften, die Kinder emotional verletzen oder beschämen. Typische Beispiele sind: Kinder als Strafe alleine in einen Raum sperren, Ausschluss von Aktivitäten wie dem Freispiel im Garten oder kollektive Bestrafungen, bei denen eine ganze Klasse für das Fehlverhalten einzelner büßt. Auch Drohen und Ausgrenzen zählen dazu. Solche Maßnahmen gelten pädagogisch als überholt, sind in vielen Einrichtungen aber noch gängige Praxis.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_1  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Warum kommt es zu psychischer Gewalt gegen Kinder in pädagogischen Einrichtungen?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Die Ursachen sind überwiegend struktureller Natur. Personalmangel, wachsende Heterogenität in den Gruppen und gestiegene Erwartungen seitens der Eltern führen zu chronischer Überlastung. Unter diesem Dauerstress handeln Fachkräfte nicht mehr feinfühlig und absichtsvoll, sondern fallen in veraltete Notstrategien zurück. Verstärkt wird das durch Ausbildungen, die Bedürfnisorientierung kaum vermitteln. Psychische Gewalt ist in den meisten Fällen kein böser Wille, sondern ein Symptom des Systems.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_2  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was kann ich als Fachkraft gegen psychische Gewalt gegen Kinder in meiner pädagogischen Einrichtung tun?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Da politische Reformen zu langsam greifen, muss der Wandel innerhalb jeder einzelnen Einrichtung beginnen. Ein wirksamer Ansatz ist die Einführung einer/eines Beauftragten für Bindungs- und Bedürfnisorientierung (BBO): eine interne Fachkraft, die eskalierende Dynamiken früh erkennt, das Team in bedürfnisorientierter Pädagogik schult und eine offene Reflexionskultur etabliert. Die Bindungs-Akademie bietet dafür eine berufsbegleitende Ausbildung an, die Fachkräfte befähigt, diese Rolle fundiert und praxisnah auszufüllen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_3  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Wie kann ich mich als Beauftragte/r für Bindungs- und Bedürfnisorientierung (BBO) ausbilden lassen?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Die <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/bindungsakademie/">Bindungs-Akademie bietet eine berufsbegleitende Ausbildung zur bedürfnisorientierten Familienberatung</a></span> an, die gezielt auf die Rolle der/des BBO vorbereitet. Die Ausbildung vermittelt nicht nur theoretisches Fachwissen, sondern arbeitet praxisnah mit konkreten Beispielen und Formulierungshilfen – so dass das Gelernte direkt im Einrichtungsalltag und in der Arbeit mit dem Team angewendet werden kann. Ergänzend gibt es einen Fachkräfte-Kurs für das gesamte Team, der Basiswissen über bedürfnisorientierte Pädagogik vermittelt.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Bildnachweise und Quellen:</strong></p>
<p>Bild: generiert mit Gemini, bearbeitet in Canva</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/regelmaessige-ueberlastung-durch-personelle-unterbesetzung" target="_blank" rel="noopener">https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/regelmaessige-ueberlastung-durch-personelle-unterbesetzung</a></li>
<li><a href="https://www.verdi.de/oeffentliche-private-dienste/mein-arbeitsplatz/erziehung-und-bildung/gewalt-und-verletzendes-verhalten-sozialen-arbeit" target="_blank" rel="noopener">https://www.verdi.de/oeffentliche-private-dienste/mein-arbeitsplatz/erziehung-und-bildung/gewalt-und-verletzendes-verhalten-sozialen-arbeit</a></li>
<li><a href="https://www.gew.de/fileadmin/media/publikationen/hv/Kita/Kita_Verschiedenes/20210928-verletzendes-verhalten-web.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.gew.de/fileadmin/media/publikationen/hv/Kita/Kita_Verschiedenes/20210928-verletzendes-verhalten-web.pdf</a></li>
</ul></div>
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					<wfw:commentRss>https://mein-erziehungsratgeber.de/psychische-gewalt-kinder/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Bedürfnisorientierung in Kitas: Praxistipps für Bindung statt Stress</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik-kita/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=beduerfnisorientierte-paedagogik-kita</link>
					<comments>https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik-kita/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 10:25:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=19397</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erfahre, wie du als Erzieherin oder Erzieher für weniger Machtkämpfe und mehr Harmonie im Kita- und Kindergarten-Alltag sorgst. Wertvolle Praxis-Tipps und Formulierungshilfen, die du direkt umsetzen kannst. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik-kita/">Bedürfnisorientierung in Kitas: Praxistipps für Bindung statt Stress</a> erschien zuerst auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de">Mein Erziehungsratgeber</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die <strong>bedürfnisorientierte Pädagogik</strong> hilft dir in <strong>Kita</strong> und im <strong>Kindergarten</strong>, echte <strong>Bindung aufzubauen</strong>, <strong>statt</strong> dich in<strong> kraftraubenden Machtkämpfen</strong> zu verlieren. <strong>So kooperieren</strong> die <strong>Kinder</strong> schneller und besser, was für <strong>spürbare Entlastung</strong> und <strong>mehr Harmonie</strong> im hektischen <strong>Alltag</strong> sorgt.</p>
<p><strong>Erfahre</strong> hier, <strong>wie Bedürfnisorientierung in Kita</strong> und <strong>Kindergarten gelingt</strong> und erhalte konkrete <strong>Impulse</strong>, die deinen<strong> pädagogischen Alltag</strong> sofort <strong>erleichtern</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik-kindergarten.jpg" alt="Erzieherin tröstet Kind einfühlsam, das sich beim Sturz leicht verletzt hat" title="beduerfnisorientierte-paedagogik-kindergarten" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik-kindergarten.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik-kindergarten-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-18163" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Warum Bedürfnisorientierung in Kita und Kindergarten sinnvoll ist</h2>
<p>Der <strong>Kita-Alltag verlangt Erzieherinnen</strong> und <strong>Erziehern oft alles ab</strong>. Zwischen<strong> Personalmangel</strong>, hohem <strong>Lärmpegel</strong> und den vielen kleinen und großen <strong>Emotionen der Schützlinge</strong>, fühlst du dich vielleicht <strong>manchmal überfordert</strong>. Die <strong>pädagogische Arbeit</strong> wird zum <strong>Spagat</strong>, wenn du<strong> jedem Kind gerecht werden</strong> und gleichzeitig die <strong>Gruppe im Blick behalten</strong> möchtest?</p>
<p>Genau<strong> hier hilft</strong> die <strong>bedürfnisorientierte Pädagogik</strong>. Sie ist eine <strong>professionelle Haltung</strong>, die dich <strong>langfristig entlastet</strong>. Wer <strong>Bedürfnisse sieht</strong>, <strong>statt</strong> nur <strong>Verhalten</strong> zu <strong>korrigieren</strong>, schafft <strong>echte Verbindung</strong>. Das ist der<strong> Grundstein</strong> für ein <strong>friedliches</strong> und <strong>stressfreies Miteinander</strong>.</p>
<p><strong>Bedürfnisorientierung</strong> ist <strong>kein „Wunschkonzert“</strong>. Sie<strong> bedeutet liebevolle Führung</strong> <strong>mit klaren Grenzen</strong> und <strong>bewusster Verantwortung</strong>. Du unterscheidest achtsam zwischen akuten Wünschen und echten Bedürfnissen. Als <strong>verlässlicher Leuchtturm bietest</strong> du <strong>Orientierung</strong> und <strong>wahrst</strong> den <strong>Rahmen für</strong> die gesamte <strong>Gruppe</strong>. So zählen die <strong>Bedürfnisse aller Beteiligten</strong> gleichermaßen – <strong>inklusive deiner</strong> eigenen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Was ist Bedürfnisorientierte Pädagogik in Kita und Kindergarten? Kurzdefinition</h3>
<p>Die <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik/"><strong><u>Bedürfnisorientierte </u></strong></a><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik/"><strong><u>Pädagogik</u></strong></a> ist ein <strong>erzieherischer Ansatz</strong>, der die <strong>physischen</strong> und <strong>emotionalen Grundbedürfnisse des Kindes</strong> (z. B. Sicherheit, Autonomie, Verbindung) <strong>in</strong> den <strong>Mittelpunkt</strong> stellt. <strong>Anstatt Verhalten durch Belohnung</strong> oder <strong>Bestrafung zu steuern</strong>, blickt sie auf die <strong>Ursachen hinter</strong> dem <strong>sichtbaren Verhalten</strong>. Es geht darum <strong>Kinder</strong> zu<strong> begleiten</strong>, sie mit ihren <strong>Gefühlen</strong> und <strong>Bedürfnissen</strong> zu <strong>sehen</strong> und <strong>ernst</strong> zu <strong>nehmen</strong>.</p>
<p><strong>Kernmerkmale</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Beziehung vor Erziehung</strong>: Eine sichere Bindung zwischen Fachkraft und Kind ist die Basis für Bildung.</li>
<li><strong>Gleichwürdigkeit</strong>: Verzicht auf Machtmissbrauch und Adultismus (Diskriminierung der Kinder aufgrund ihres Alters).</li>
<li><strong>Co-Regulation</strong>: Die Fachkraft begleitet starke Gefühle, statt sie zu unterdrücken.</li>
</ul>
<p><strong>Ziel</strong>: Die <strong>Förderung</strong> von <strong>seelischer Gesundheit</strong>, <strong>Selbstwirksamkeit</strong> und <strong>intrinsischer Kooperationsbereitschaft</strong>.</p>
<p><strong>Kinder profitieren</strong> von der bedürfnisorientierten Pädagogik, weil</p>
<ul>
<li>ihre <strong>soziale</strong> und <strong>emotionale Kompeten</strong>z und <strong>Resilienz gefördert</strong> werden,</li>
<li>ihr <strong>Selbstwertgefühl</strong> und ihre <strong>soziale Kompetenz gestärkt</strong> werden,</li>
<li>ihnen damit<strong> kooperatives Verhalten</strong> und <strong>Lernbereitschaft leichter fallen</strong>. </li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_3_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_3 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fortbildung: Bedürfnisorientierte Pädagogik</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Grundbedürfnisse von Kleinkindern</h2>
<p>Um bedürfnisorientiert zu handeln, ist es wichtig, die Bedürfnisse der Kinder dem Alter entsprechend zu kennen.</p>
<h3>Bedürfnisse von Kindern in Kita, Krippe (unter 3 Jahren)</h3>
<p>Die <strong>grundlegenden Bedürfnisse von Kindern unter 3 Jahren</strong> sind Sicherheit und Bindung, Körperliche Nähe/ Liebe, Rhythmus durch Struktur und Rituale, Schlaf und Nahrung, Spielen und Explorieren.</p>
<p><strong>Pädagogische Schwerpunkte</strong> sind folglich:</p>
<ul>
<li><strong>Aufbau einer stabilen Bindung zur Bezugsperson</strong>: Du fungierst als „sicherer Hafen“. Nur wenn sich das Kind emotional sicher gebunden fühlt, traut es sich, die Welt zu erkunden (Exploration). Eine achtsame und individuelle Eingewöhnung ist hierfür das Fundament.</li>
<li><strong>Pflegehandlungen als Beziehungsmomente</strong>: Nutze Situationen wie Wickeln oder Füttern als wertvolle Exklusivzeit. Statt diese Tätigkeiten schnell „abzuarbeiten“, gestaltest du sie als dialogische Kooperation, bei der du mit dem Kind sprichst und es aktiv einbindest. Sei auch achtsam mit körperlichen Grenzen im Sinne der Prävention und frage z.B.: &#8222;<em>Darf ich dich wickeln?&#8220;, &#8222;Darf ich dir beim Abwischen helfen?&#8220;</em> Zwinge ein Kind auch niemals zum Essen, sondern begleite dies liebevoll.</li>
<li><strong>Einhalten individueller Rhythmen</strong>: Kleinstkinder folgen ihren biologischen Uhren, nicht dem Wandkalender. Achte darauf so weit wie möglich, dass Essen und Schlafen dann stattfinden, wenn das einzelne Kind Hunger hat oder müde ist, anstatt starre Gruppenzeiten über die körperlichen Bedürfnisse zu stellen.</li>
<li><strong>Freies Spiel als primäre Lernform</strong>: Verstehe das Spiel als die „Arbeit“ des Kindes. In einer vorbereiteten Umgebung lernen Kinder durch Ausprobieren und Wahrnehmen am besten. Sie benötigen hierfür keine angeleiteten Förderprogramme, sondern Zeit, Raum und deine begleitende Präsenz.</li>
</ul>
<h3>Bedürfnisse von Kindergartenkindern (3 bis 6 Jahre)</h3>
<p>Im Kindergartenalter stehen grundlegende Bedürfnisse wie Selbstwirksamkeit und Autonomie, Zugehörigkeit, Sicherheit in sozialen Beziehungen und freies Spiel im Fokus.</p>
<p><strong>Pädagogische Schwerpunkte</strong> sind folglich:</p>
<ul>
<li><strong>Partizipation und Mitbestimmung</strong>: Beziehe die Kinder aktiv in Entscheidungen ein (z. B. bei der Auswahl von Projekten, Spielmaterialien oder Vereinbarungen), um ihr Bedürfnis nach Autonomie zu stillen.</li>
<li><strong>Begleitung von Konflikten</strong>: Statt Konflikte sofort zu lösen, unterstützt du die Kinder dabei, Gefühle zu benennen und eigenständig Lösungen zu finden (Konfliktbegleitung statt Schlichtung).</li>
<li><strong>Erfahrungsräume für Selbstwirksamkeit</strong>: Schaffe Situationen, in denen Kinder erleben: „Ich kann das schon allein!“ (z. B. beim Anziehen, Tischdecken oder Klettern).</li>
<li><strong>Schutz des Freispiels</strong>: Verteidige das freie Spiel als wichtigste Lernzeit. Gib den Kindern Zeit und Raum, ihre Spielideen ohne ständige Intervention durch Erwachsene zu entwickeln. Dazu gehört auch, dass Kinder beim Spielen möglichst nicht durch Lob oder Kritik unterbrochen werden, um ihre Konzentrationsfähigkeit zu fördern.</li>
<li><strong>Stärkung des Wir-Gefühls</strong>: Fördere das Bedürfnis nach Zugehörigkeit durch gemeinschaftliche Rituale (Morgenkreis, Feste), ohne dabei den individuellen Rückzugsort zu vergessen.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Du möchtest genau wissen, wie du diese Bedürfnisse im hektischen Alltag erkennst und bedürfnisorientiert darauf reagierst? Im <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fachkräftekurs zu Bedürfnisorientierter Pädagogik</span></strong></a> zeige ich es dir und gebe dir Strategien und Formulierungshilfen mit. </p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_4_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_4 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fortbildung: Bedürfnisorientierte Pädagogik</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>So lebst du Bedürfnisorientierung im Alltag: 5 Beispiele</h2>
<p><strong>Wie setze du Bedürfnisorientierung im trubeligen Kita- und KiGa-Alltag konkret um?</strong> Oft sind es die<strong> kleinen Momente</strong>, die den <strong>großen Unterschied</strong> machen. Hier sind<strong> fünf häufige Situationen</strong>, in denen du <strong>Bedürfnisorientierung</strong> <strong>direkt anwenden</strong> kannst.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Beispiel 1: Bewusste Begrüßung am Morgen</h3>
<p>Der <strong>Übergang von der Familie in die Einrichtung</strong> ist für viele Kinder ein <strong>sensibler Moment</strong>. Eine <strong>bedürfnisorientierte Begrüßung</strong> geschieht<strong> nicht „von oben herab“</strong> zwischen Tür und Angel.</p>
<ul>
<li><strong>Gehe bewusst in die Hocke</strong>, um <strong>auf</strong> <strong>Augenhöhe</strong> zu sein und zeige dem <strong>Kind</strong>, wie sehr du dich <strong>über seine Anwesenheit freust</strong>.</li>
<li><strong>Biete dem Kind aktiv eine Hand</strong> oder eine <strong>Geste der Einladung</strong> an.</li>
<li><strong>Hole</strong> auch die <strong>Eltern warmherzig ab</strong>. Wenn das Kind sieht, dass du Mama oder Papa freundlich anlächelst und ihnen ein sicheres Gefühl gibst, signalisiert das: „Hier bin ich sicher, diese Person ist vertrauenswürdig.“</li>
</ul>
<p><strong>Dieser Moment entscheidet oft über die Stimmung des ganzen Tages.</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Beispiel 2: Strukturflexibilität statt Starrheit</h3>
<p>Ist es wirklich notwendig, dass alle Kinder zu einer bestimmten Uhrzeit gleichzeitig nach Draußen zum Spielen gehen? <strong>Oft erzeugen starre Abläufe unnötigen Stress</strong>. Wenn ein <strong>Kind gerade tief versunken seinen Turm baut</strong>, <strong>erlaube</strong> ihm, diesen <strong>noch fünf Minuten fertigzustellen</strong>, <strong>statt</strong> es <strong>aus</strong> dem<strong> Spiel</strong> zu <strong>reißen</strong> und damit einen <strong>Konflikt zu erzeugen</strong>. Die anderen Kinder können sich schon fertig machen. Das Kind darf den Turm fertig bauen und wird <strong>im Anschluss bereitwilliger kooperieren</strong>. Es kommt ohne Widerstand und Geschrei mit nach draußen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Beispiel 3: Perspektivwechsel bei „Gefahr“</h3>
<p><strong>Kinder bauen</strong> etwas, das <strong>in deinen Augen gefährlich</strong> aussieht, zum Beispiel ein Hocker auf einer Matratze. Der <strong>erste Impuls</strong> ist oft ein: <em>„Nein, nicht auf den Hocker steigen!“</em> Versuche <strong>stattdessen erst</strong> die <strong>Absicht hinter dem Handeln der Kinder zu erkennen</strong>, zum Beispiel in dem du so formulierst: <em>„Was ist das? Ah, ein Piratenschiff! Ich verstehe.</em>“ Damit <strong>schätzt du zuerst die Kreativität der Kinder wert</strong>. Im <strong>zweiten Schritt</strong> stellst du die <strong>Sicherheit</strong> her: <em>„Ich habe Sorge, dass der Hocker kippt. Wie können wir das Schiff sicher machen, damit sich niemand wehtut?“</em> So <strong>fühlen</strong> sich die <strong>Kinder gesehen statt gemaßregelt.</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Beispiel 4: Gefühle benennen und begleiten statt weg reden</h3>
<p>Wenn ein <strong>Kind hinfällt</strong> oder <strong>weint</strong>, <strong>rutschen</strong> uns oft <strong>gut gemeinte Sätze heraus wie</strong>: <em>„Ist doch nichts passiert“</em> oder <em>“Das ist nicht schlimm. Da brauchst du doch nicht weinen.“</em> <strong>Damit sprechen</strong> wir dem <strong>Kind seine Wahrnehmung ab</strong>. <strong>Bedürfnisorientiert reagierst</strong> du, indem du das <strong>Gefühl spiegelst</strong>: <em>„Du hast dich gerade richtig erschrocken, oder? Zeig mal, wo es weh tut.“</em> Das <strong>hilft</strong> dem<strong> Kind</strong>, seine <strong>eigenen Emotionen einzuordnen</strong> und sich durch deine <strong>Co-Regulation</strong> schneller zu beruhigen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Beispiel 5: Authentizität &#8211; auch du bist ein Mensch, keine Maschine</h3>
<p><strong>Jeder hat mal einen schlechten Tag</strong>. Sicherlich auch du. An solchen Tagen <strong>darfst du das an die Kinder deiner Gruppe kommunizieren</strong>, zum Beispiel: <em>„Mir bin heute ganz erschöpft und etwas kränklich. Deshalb brauche ich eine Spielpause und setze mich kurz auf das Sofa. Ihr könnt euch zu mir kuscheln oder spielen.“</em> <strong>Damit</strong> bist du<strong> für</strong> die <strong>Kinder</strong> ein <strong>positives Vorbild für Selbstfürsorge</strong>. Die <strong>Kinder lernen</strong> durch dich: Es ist <strong>wichtig, auf die eigenen Grenzen zu achten</strong> und diese <strong>freundlich zu kommunizieren</strong>.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wenn der Stress übernimmt: häufige Notstrategien und wie es besser geht</h2>
<p>Gerade<strong> in Stress-Situationen</strong> setzen wir <strong>unbewusst Notstrategien</strong> ein. Wir <strong>greifen Muster auf</strong>, die wir <strong>vielleicht in der eigenen Erziehung erlebt</strong> haben, um schnell Ruhe oder ein „Funktionieren“ der Gruppe herzustellen.</p>
<p><strong>Typische Notstrategien sind:</strong></p>
<ul>
<li>Schimpfen und Drohen</li>
<li>Beschämen und Abwerten</li>
<li>Erzwungene Auszeiten, Die Stille Treppe/ Der Stille Stuhl</li>
<li>Ignorieren</li>
</ul>
<p>Solche <strong>Notstrategien und <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/warum-strafen-in-kitas-und-schulen-negativ-auf-das-kindliche-selbstwertgefuehl-wirken-und-wie-es-auch-anders-geht/">Strafen schaden dem kindlichen Selbstbewusstsein</a></span></strong>. Daher <strong>verzichtet</strong> die <strong>bedürfnisorientierte Pädagogik</strong> darauf sowie auf<strong> jegliche Art psychischer Gewalt</strong>. <strong>Stattdessen</strong> setzt sie auf eine <strong>wertschätzende</strong>, <strong>achtsame</strong> und <strong>gewaltfreie Kommunikation</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Notstrategien loslassen</h3>
<p>Du <strong>möchtest ohne Notstrategien auskommen</strong> und <strong>stattdessen mit</strong> den <strong>Kindern</strong> deiner Gruppe<strong> in Bindung gehen?</strong></p>
<p><strong>Hier sind 6 Impulse für dich:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Selbstreflexion:</strong> Welches Verhalten triggert mich und warum? Wende ich psychische Gewalt (schreien, drohen, ignorieren etc.) an? Dein eigenes Verhalten zu reflektieren, ist der erste Schritt.</li>
<li><strong>Innere Kind Arbeit:</strong> Durch die Innere-Kind-Arbeit erkennst du, warum dich bestimmte Situationen und Verhaltensweisen triggern und aus der Ruhe bringen. Das hilft dir, deine Gefühle zu verstehen und aus alten Mustern auszubrechen.</li>
<li><strong>Schädliche Glaubenssätze überwinden:</strong> Manchmal sind Glaubenssätze der Grund, warum wir in bestimmte Situationen gestresst reagieren. Welche Glaubenssätze, die du in dir trägst, schaden dir eher als dich zu stärken? Denkst du zum Beispiel über dich: „Wenn nicht alles sofort nach Plan läuft, verliere ich die Kontrolle und Chaos bricht aus. Dann habe ich in meinem Job versagt.“ Lass solche Glaubenssätze los.</li>
<li><strong>Bedürfnis des Kindes erkennen:</strong> Wenn ein Kind ein bestimmtes Verhalten zeigt, frage dich immer: Welches Bedürfnis steckt dahinter? Beispielsweise steckt hinter Wut und Ärger häufig ein Bedürfnis nach Autonomie und Mitbestimmung. Wenn ein Kind jammert oder motzt, kann sich das Bedürfnis nach Ruhe dahinter verstecken. Mache dir dabei immer bewusst: Es ist unmöglich, sofort jedes Bedürfnis eines jeden Kindes zu erkennen.</li>
<li><strong>Deine Bedürfnisse sind wichtig:</strong> Auch deine Bedürfnisse und Gefühle sind wichtig. Du darfst diese freundlich und kindgerecht kommunizieren. So entsteht Bindung, Kinder entwickeln Einfühlungsvermögen und du bist gleichzeitig ein Vorbild.</li>
<li><strong>Entlastende Gedanken:</strong> Es geht nicht um Perfektion. Jeder Tag ist eine neue Chance. Es darf auch mal wild und laut sein. Du musst nicht immer sofort alles kontrollieren. Bedürfnisorientierung entlastet dich langfristig bei der pädagogischen Arbeit in der Kita, weil die Kinder kooperativer werden. Eure Beziehung wird gestärkt.</li>
</ol></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Du <strong>möchtest genau wissen</strong>, wie du <strong>Notstrategien vermeidest</strong> und <strong>statt Stress</strong> und Druck zu <strong>spüren</strong>, die <strong>Kinder in deiner Kita in Bindung begleitest</strong>? Dann <strong>komm</strong> in meinen <strong><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><span style="text-decoration: underline;">Fachkräftekurs</span></a></strong><span style="text-decoration: underline;">!</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_5_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_5 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fortbildung: Bedürfnisorientierte Pädagogik</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule.jpg" alt="Screenshot des Online-Kurses Bedürfnisorientiert in Kit, KiGA und Schule - Dr. Martina Stotz lächelt und erklärt" title="Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-14874" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Online-Kurs zu Bedürfnisorientierter Pädagogik in Kita und Kindergarten</h2>
<p><strong>Du suchst</strong> nach einer<strong> <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fortbildung zu Bedürfnisorientierter Pädagogik</a></span></strong> in Kita und Kindergarten<strong>?</strong> In meinem Fachkräftekurs „Bedürfnisorientiert in Kita, KiGa und Schule“ lernst du:</p>
<p><strong>Für den Alltag mit deiner Kita-Gruppe:</strong></p>
<ul>
<li>Grenzen zeigen – klar und warm</li>
<li>Verhaltensauffälligkeiten verstehen und begleiten</li>
<li>Kinder sicher durch Konflikte lotsen</li>
<li>Gruppen bedürfnisorientiert führen</li>
<li>Leiten ohne Belohnung und Bestrafung</li>
<li>Umgang mit Widerstand</li>
<li>Jedes Kind im System stärken</li>
</ul>
<p><strong>Für das Miteinander mit Kolleg:innen und Eltern:</strong></p>
<ul>
<li>Selbstsicher auftreten</li>
<li>Eigene Grenzen erkennen und ausdrücken</li>
<li>Wertschätzende Elterngespräche führen (inkl. Leitfaden)</li>
</ul>
<p><strong>On Top erhältst du:</strong></p>
<ul>
<li>14 kreative Impulse zur Stärkung der Sozialkompetenz</li>
<li>Klarheit über Kommunikation mit Eltern</li>
<li>Strategien für große Gruppen</li>
<li>Austausch mit anderen Fachkräften aus Kita, KiGa und Schule</li>
<li>Tipps zum Umgang mit wenig Bedürfnisorientiert-affinen Kolleg:innen</li>
</ul></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_6 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fachkräftekurs: Bedürfnisorientierte Pädagogik</a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Mehr Infos für Fachkräfte rund um Bindungs- und Bedürfnisorientierung</h2>
<p>In meinem <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraefte-blog/"><span style="text-decoration: underline;">Fachkräfte-Blog</span></a> und <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/podcastfolgen/">Podcast</a> </span>gebe ich regelmäßig mein langjähriges Wissen zur Bindungs- und Bedürfnisorientierung und Erfahrung als Lehrerin und Schulberaterin weiter.</p>
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<p><strong>Hör in diese Podcast-Folgen rein!</strong></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4 style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/ebook-strafen-kita-schule/" rel="attachment wp-att-8089"><strong>Gratis PDF-Guide zum Download:</strong></a></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2022/10/Blogartikel-Bestrafung_Dr.-Martina-Stotz.pdf" rel="attachment wp-att-8089"><strong>Warum Strafen in Kitas, KiGa und Schulen negativ auf das kindliche Selbstwertgefühl wirken und wie es auch anders geht!</strong></a></h4>
<p style="text-align: center;">Lade dir den <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/ebook-strafen-kita-schule/">PDF-Guide gratis herunter</a></span> und erfahre noch mehr zum Thema:<br />Hintergründe, Auswirkungen von Strafen, Erfahrungen aus der Praxis und Lösungsansätze.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><center><script type="text/javascript" src="https://assets.klicktipp.com/userimages/683456/forms/340242/7wq7zfwwbz8zf393.js"></script></center></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 style="text-align: left;">FAQ</h2></div>
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				<div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_4  et_pb_toggle_open">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was bedeutet Bedürfnis- und bindungsorientierte Pädagogik?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Bindungs- und bedürfnisorientierte Pädagogik stellt die emotionalen, sozialen und entwicklungsbezogenen Bedürfnisse von Kindern in den Mittelpunkt. Sie basiert auf Beziehung, Empathie und Kommunikation auf Augenhöhe. Kinder lernen durch das Vorbild der Fachkräfte, achtsam mit sich und anderen umzugehen, Gefühle zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen.</p></div>
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				<h5 class="et_pb_toggle_title">Warum ist bedürfnisorientierte Pädagogik sinnvoll?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Bedürfnisorientierte Pädagogik ist sinnvoll, weil sie Kinder als eigenständige, fühlende und denkende Menschen ernst nimmt. Sie stärkt ihre emotionale und soziale Kompetenz, fördert Empathie, Selbstvertrauen und Mitverantwortung. Kinder, die in einer achtsamen und wertschätzenden Umgebung aufwachsen, entwickeln stabile Bindungen – und tragen diese Haltung später in Schule, Beruf und Gesellschaft weiter.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_6  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was sind die Unterschiede der bedürfnisorientierten Pädagogik in Kita, Kindergarten, Grundschule und weiterführender Schule?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Das Grundprinzip bleibt in allen Altersstufen gleich: Kinder lernen, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und achtsam damit umzugehen. Je älter sie werden, desto mehr verschiebt sich der Fokus – von körperlichen Grundbedürfnissen wie Sicherheit und Nähe hin zu emotionalen und kognitiven Bedürfnissen wie Anerkennung, Selbstwirksamkeit und Identität. Bedürfnisorientierte Pädagogik bleibt also immer wichtig, zeigt sich aber altersgerecht in unterschiedlichen Formen.</p></div>
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				<h5 class="et_pb_toggle_title">Wie kann ich bindungs- und bedürfnisorientierte Pädagogik umsetzen?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Kinder lernen am Vorbild. Daher beginnt Bedürfnisorientierung bei dir als Fachkraft. Sprich mit den Kindern über Gefühle und Bedürfnisse, lebe Achtsamkeit und Empathie im Alltag vor und zeige Wege auf, wie sie mit starken Emotionen friedlich umgehen können. Das gelingt durch Gespräche, Geschichten, Bücher oder kleine Rituale wie Achtsamkeitsübungen, Affirmationen und Reflexionsrunden. Wichtig ist, Raum für Einfühlung zu schaffen – besonders in Konfliktsituationen. In meinem <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs für Fachkräfte</a></span> lernst du praxisnah, wie du Bedürfnisorientierung in Kita, Kindergarten und Schule erfolgreich umsetzt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_8  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Bietest du eine Fortbildung in bedürfnisorientierter Pädagogik an?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Ja, mein Online-Fachkräftekurs ist eine 14-tägige <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><span style="text-decoration: underline;">Fortbildung zu bedürfnisorientierter Pädagogik</span></a>. Du hast Zugriff auf Lernvideos, Impulsvorträge, Herzen-Reflexionen, Kreativ-Impulse und vieles mehr. Berits über 300 Fachkräfte haben meine <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fortbildung zu bedürfnisorientierter Pädagogik</a></span> absolviert.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bildnachweis: Canva</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik-kita/">Bedürfnisorientierung in Kitas: Praxistipps für Bindung statt Stress</a> erschien zuerst auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de">Mein Erziehungsratgeber</a>.</p>
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		<title>Bedürfnisorientierte Pädagogik in Schule &#038; Einrichtungen: Tipps</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=beduerfnisorientierte-paedagogik</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 14:14:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=18096</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der bedürfnisorientierten Pädagogik ermöglichst du es Kindern, sich in ihrer Persönlichkeit frei zu entfalten. Sie verinnerlichen wichtige Werte, werden kooperationsbereit und werden dadurch in ihrer emotionalen und sozialen Kompetenz gestärkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik/">Bedürfnisorientierte Pädagogik in Schule &#038; Einrichtungen: Tipps</a> erschien zuerst auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de">Mein Erziehungsratgeber</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit der <strong>bedürfnisorientierten Pädagogik</strong> ermöglichst du es <strong>Kindern</strong>, sich in ihrer <strong>Persönlichkeit frei</strong> zu <strong>entfalten</strong>. Sie <strong>verinnerlichen wichtige Werte</strong>, werden <strong>kooperationsbereit</strong> und werden dadurch in ihrer <strong>emotionalen</strong> und <strong>sozialen</strong> <strong>Kompetenz gestärkt</strong>. Sie werden <strong>durch</strong> diese <strong>Begleitung</strong> zu <strong>emotional starken Persönlichkeiten</strong>, die <strong>Herausforderungen</strong> auf dem Weg durch Kita, Kindergarten und Schule <strong>meistern</strong> können.</p>
<p>In diesem Beitrag erfährst du, wie du als Erzieherin, Erzieher, Lehrkraft oder Pädagog:in <strong>Kinder bedürfnisorientiert begleiten</strong> kannst. Für <strong>mehr Bindung</strong>, <strong>weniger Machtkämpfe</strong> und ein <strong>wertschätzendes Lernklima</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik.jpg" alt="Pädagogin und Vorschein lächeln sich beim Lernen gegenseitig an" title="beduerfnisorientierte-paedagogik" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-18098" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Bindungs- und bedürfnisorientierte Pädagogik bedeutet</strong>, dass du <strong>Kinder</strong> <strong>achtsam</strong>, <strong>empathisch</strong> und <strong>auf Augenhöhe begleitest</strong>, indem du ihre <strong>Gefühle</strong> und <strong>Bedürfnisse ernst nimmst</strong> und ihnen mit <strong>echter Verbindung statt Kontrolle</strong>, Bestrafung oder manipulierender Belohnung <strong>begegnest</strong>. Denn <strong>Kinder möchten kooperieren</strong> und <strong>mitmachen</strong>, wenn sie spüren: Die erwachsene Person meint es gut mit mir, sie ist mit mir in Verbindung.</p>
<p><strong>Du möchtest lernen</strong>, wie du <strong>Bedürfnisorientierung</strong> im <strong>Kita-</strong>, <strong>KiGa</strong>&#8211; oder <strong>Schulalltag umsetzt?</strong> Komm in meinen <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><strong>Onlinekurs für Fachkräfte!</strong></a></span></p></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_7 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fortbildung: Bedürfnisorientierte Pädagogik</a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Was bedeutet bedürfnisorientierte Pädagogik? Kurz erklärt</h2>
<p>Bedürfnisorientierte Pädagogik ist ein <strong>Ansatz</strong>, bei dem du:</p>
<ul>
<li><strong>Gefühle</strong> und <strong>Bedürfnisse der Kinder wahrnimmst</strong> und <strong>ernst</strong> nimmst,</li>
<li>eine <strong>Beziehung auf Augenhöhe</strong> pflegst,</li>
<li><strong>Kinder</strong> zu <strong>Mitgestaltung</strong> und <strong>Mitverantwortung</strong> befähigst,</li>
<li><strong>klare, achtsame Grenzen setzt</strong> – ohne Drohungen, Strafen oder Beschämung.</li>
<li><strong>Vorbild</strong> bist, und dich selbst mit <strong>deinen Gefühlen</strong> und <strong>Bedürfnissen ernst nimmst</strong> und du diese auch <strong>kommunizierst</strong>.</li>
</ul>
<p>Sie ist<strong> kein „Wunschkonzert“</strong>, sondern ein konsequenter, verantwortungsvoller Weg, Kinder zu begleiten. Du möchtest tiefer einsteigen? Lies den Beitrag über <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-erziehung/">Bedürfnisorientierte Erziehung</a></span> oder komme in meinen <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Onlinekurs für Fachkräfte: Bedürfnisorientierte Pädagogik</strong></span></a>.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Warum ist Bedürfnisorientierung in der Pädagogik wichtig?</h2>
<p>Viele <strong>Herausforderungen im Kita- oder Schulalltag entstehen</strong> durch <strong>unerfüllte Bedürfnisse</strong>. Diese können sich in vermeintlich <strong>schwierigem Verhalten äußern</strong>, wie z. B. <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-unterrichtsstoerungen/"><span style="text-decoration: underline;">Unterrichtsstörungen</span></a>.</p>
<p>Oft ist dann die <strong>Versuchung</strong> groß, auf unerwünschtes Verhalten <strong>mit Drohen</strong>, <strong>Beschämen</strong> oder <strong>Strafen</strong> zu reagieren. Damit übst du <strong>jedoch psychische Gewalt</strong> aus, die die Situation verschlimmern kann. <strong>Sie mindert das Selbstwertgefühl</strong> und <strong>erschwert</strong> dadurch <strong>Kooperation</strong>, <strong>Beziehung</strong> und das <strong>Lernen</strong>. Kinder hören vielleicht aus Angst kurzfristig auf, sich unerwünscht zu verhalten. Doch ihr <strong>Bedürfnis</strong> (z. B. Sicherheit oder gesehen werden) <strong>bleibt</strong> weiter <strong>unerfüllt</strong>. Oft passiert es dann, dass diese <strong>Kinder ihr Ohnmachtsgefühl</strong> <strong>an Schwächeren ausleben</strong> und Macht über diese Kinder ausüben. Oder sie zeigen das Verhalten, wenn die strafende Person gerade nicht in der Nähe ist.</p>
<p><strong>Emotionale Gewalt</strong> wurde <strong>viele Jahre lang in Schulen</strong>, <strong>Kindergärten</strong> und <strong>Kitas</strong> <strong>nicht als solche wahrgenommen</strong> oder benannt. <strong>Auch heute</strong> greifen Pädagoginnen und Pädagogen manchmal <strong>aus Not oder Überforderung</strong> noch darauf zurück, <strong>ohne sich bewusst zu sein</strong>, dass sie <strong>psychische Gewalt ausüben</strong>. Viele handeln dabei <strong>nicht aus Absicht</strong>, sondern weil <strong>alte Strukturen</strong> und <strong>Verhaltensmuster tief verankert</strong> sind.</p>
<p>Zu <strong>psychischer Gewalt in Kitas, Kindergärten und Schulen gehören zum Beispiel</strong>:</p>
<ul>
<li>Der stille Stuhl/die stille Treppe,</li>
<li>Ausschluss aus der Gruppe als Bestrafung,</li>
<li>das Kind alleine lassen, abwerten und verurteilen,</li>
<li>Schimpfen und Beschämen,</li>
<li>lautes Schreien usw..</li>
</ul>
<p>Psychische Gewalt kann sehr subtile Formen und eine massive Wirkung auf Kinder haben.</p>
<p><strong>Bedürfnisorientierung</strong> und <strong>Bindung</strong> sind ein <strong>Weg</strong>, aus <strong>alten Mustern auszubrechen</strong> und <strong>Kinder unterstützend durch Krippe</strong>, <strong>Kita</strong>, <strong>Kindergarten</strong> und <strong>Schule</strong> zu <strong>begleiten</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Du möchtest dich<strong> fundiert</strong> mit <strong>bedürfnisorientierter Pädagogik </strong><strong>auseinandersetzen </strong>und alltagsnah erfahren, wie du diese in Schule und Einrichtungen umsetzen kannst? Dann komm in meinen <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fachkräftekurs zu Bedürfnisorientierter Pädagogik Kita, KiGa und Schule.</span></strong></a></p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_8_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_8 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fortbildung: Bedürfnisorientierte Pädagogik</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_17  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Bedürfnisorientierte Pädagogik&#8230;</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verzichtet auf psychische Gewalt.</strong> Sie setzt auf achtsame und gewaltfreie Kommunikation.</p>
<p><strong>Stärkt die Bindung</strong>: Kinder entwickeln Vertrauen, Sicherheit und emotionale Stabilität.</p>
<p><strong>Fördert emotionale Intelligenz</strong> der Kinder: Gefühle werden verstanden, benannt und reguliert.</p>
<p><strong>Unterstützt individuelle Entwicklung</strong>: Kinder dürfen ihre Bedürfnisse erkennen, benennen und einen Weg finden, diese zu befriedigen.</p>
<p><strong>Fördert die Selbstwirksamkeit</strong>: Wenn Kinder erleben, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden, entwickeln sie Selbstvertrauen und die Überzeugung: „Ich kann etwas bewirken.“ Das motiviert zu eigenständigem Handeln und verantwortungsbewusstem Denken.</p>
<p><strong>Beugt Konflikten &amp; Machtkämpfen vor</strong>: Einfühlung und Verständnis statt Härte. Das schafft Kooperation, nicht Gehorsam.</p>
<p><strong>Trägt zur gesellschaftlichen Veränderung bei</strong>: Kita, Kindergarten, Schule sind prägende Orte, die wegweisende Erlebnisse für Kinder schaffen. Wenn Kinder in pädagogischen Einrichtungen eine empathisch, achtsam Atmosphäre erfahren, tragen sie diese Stimmung und diese Werte in ihr späteres Umfeld, in die (weiterführende) Schule, Ausbildung, Arbeit und Familie. Das kann langfristig zu mehr sozialer Gerechtigkeit, Toleranz und Kooperation führen.</p>
<p><strong>Zeigt Kindern in</strong> <strong>jedem Problem steckt eine Lösung</strong>, die für alle ok ist. Konflikte sind nicht ausweglos. Dadurch wird ihre Konfliktlösekompetenz gestärkt und Depressionen wird vorgebeubt. Denn psychische Probleme und mentale Probleme kommen oft daher, dass Kinder in ihrer Kindheit gelernt haben: Ich bin schlecht und ungeliebt, wenn ich nicht perfekt bin. Es gibt keine Lösung, außer Selbstabwertung.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik-schule.jpg" alt="Schüler und Schülerinnen  an weiterführenden Schule bei Gruppenarbeit, Lehrer im Hintergrund " title="beduerfnisorientierte-paedagogik-schule" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik-schule.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik-schule-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-18146" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><em>Bei der bedürfnisorientierten Pädagogik bleibt die Grundhaltung unabhängig vom Alter immer gleich: Kinder und Jugendliche mit ihren Bedürfnissen zu sehen und mit Bindung zu begleiten. Manchmal bedeutet das auch, sich zurückzunehmen und gleichzeitig verlässlich da zu sein, wenn man gebraucht wird.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_18">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_18  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wie sieht Bedürfnisorientierung in den verschiedenen Altersgruppen aus?</h2>
<p>Die <strong>Grundhaltung</strong> bleibt<strong> stets gleich</strong>, während sich die <strong>Schwerpunkte</strong> je <strong>nach Entwicklungsphase</strong> verschieben.</p>
<h3>Kita, Krippe (unter 3 Jahren)</h3>
<p>Die <strong>grundlegenden Bedürfnisse</strong> von Kindern <strong>unter 3 Jahren</strong> sind <strong>Sicherheit</strong> und <strong>Bindung</strong>, <strong>Körperliche Nähe/ Liebe</strong>, <strong>Orientierung</strong> durch <strong>Struktur</strong> und <strong>Rituale</strong>, <strong>Schlaf &amp; Nahrung</strong>, <strong>Spielen</strong> und Explorieren, <strong>Autonomie</strong>, <strong>Zugehörigkeit</strong>.</p>
<p>Erfahre im <strong>Podcast</strong> mehr zu <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/46-beduerfnisorientierung-in-der-kita/">bedürfnisorientierter Pädagogik in Kita und Krippe</a></span>!</strong></p>
<h3> </h3>
<h3>Kindergarten (3 bis 6 Jahre)</h3>
<p>Im Kindergartenalter stehen grundlegende Bedürfnisse wie <strong>Selbstwirksamkeit</strong> und <strong>Autonomie</strong>, <strong>Zugehörigkeit</strong>, Sicherheit in sozialen <strong>Beziehungen</strong> und <strong>freies Spiel</strong> im Fokus.</p>
<h3> </h3>
<h3>Grundschule (6 bis 10 Jahre)</h3>
<p>Grundlegende Bedürfnisse im Grundschulalter sind <strong>Anerkennung</strong>, <strong>Erfolgserlebnisse</strong>, <strong>sinnhafte Lernprozesse</strong>, verlässliche <strong>Beziehungen</strong> und <strong>Regulation von Emotionen</strong>.</p>
<h3> </h3>
<h3>Weiterführende Schule (ab ca. 10 Jahren)</h3>
<p>Grundlegende Bedürfnisse von Kindern in weiterführenden Schulen – unabhängig vom Schultyp – sind<strong> Identitätsentwicklung</strong>, <strong>Selbstbestimmung</strong>, soziale <strong>Anerkennung</strong>, Zugehörigkeit zur <strong>Peer-Group</strong> und der Wunsch nach <strong>verlässlichen erwachsenen Bezugspersonen</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_9_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_9 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fachkräftekurs: Bedürfnisorientierte Pädagogik</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>So lebst du bedürfnisorientierte Pädagogik im Alltag: Beispiele &amp; Formulierungshilfen</h2>
<h3> </h3>
<h3>Leuchtturm (= Vorbild) für Kinder sein</h3>
<p>Sei Vorbild für die Kinder in deiner Gruppe oder Klasse. Gehe achtsam mit deinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen um und sprich darüber. Damit schulst du Perspektivübernahme und Einfühlungsvermögen der Kinder.</p>
<ul>
<li><strong>Situation</strong>: Ein Kind weint beim Abgeben in der Kita, wenn Mama/Papa gehen.</li>
<li><strong>Statt so zu reagieren</strong>: <em>„Du musst die Mama jetzt gehen lassen. Sie muss arbeiten und du schaffst das.“</em></li>
<li><strong>Reagiere bedürfnisorientiert</strong>: <em>„Es ist ok, dass du traurig bist. Manchmal ist es schwer, Tschüss zur Mama zu sagen. Ich bin für dich da und tröste dich. Ich kümmere mich um dich.“</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Empathie, Co-Regulation und friedliche Lösungsstrategien</h3>
<p>Zeige Kindern Lösungen und Wege auf, wie sie mit starken Gefühlen umgehen können. Hilf ihnen dabei, Einfühlung und Verständnis aufzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden, um mit Konflikten umgehen zu können.</p>
<ul>
<li><strong>Situation</strong>: Ein Kind schlägt in der Grundschule ein anderes Kind.</li>
<li><strong>Statt so zu reagieren</strong>: <em>„Geschlagen wird nicht. Wenn du das noch einmal machst, darfst du nicht beim Sportunterricht mitmachen.“</em></li>
<li><strong>Die bedürfnisorientierte Lösung</strong>: <em>„Stopp! Alle bleiben unverletzt. Wir atmen jetzt erstmal kurz durch. Erzähl mir, was dich so wütend macht. Ich bin für dich da. Was könntest du beim nächsten Mal machen, anstatt zuzuschlagen. Wir lösen Streit mit Worten.“</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gefühle und Bedürfnisse</h3>
<p>Sprich mit den Kindern gezielt über Gefühle und Bedürfnisse. Hilf ihnen, ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und übe passende Handlungsstrategien ein.</p>
<ul>
<li><strong>Situation</strong>: Wenn ein Kind sich weh getan hat.</li>
<li><strong>Statt so zu reagieren</strong>: <em>„Das ist doch nicht so schlimm. Da musst du doch nicht weinen!“</em></li>
<li><strong>Reagiere bedürfnisorientiert</strong>: <em>„Oh, du hast dich erschrocken. Tut das weh? Zeig mir mal die Stelle. Komm mal in meine Arme. Ich puste und singe heile Segen.“</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wertschätzung statt Belohnung oder Bestrafung</h3>
<p>Kommuniziere mit Kindern auf Augenhöhe, statt mit Belohnung oder Bestrafung ihr Verhalten steuern zu wollen. Trefft gemeinsam Vereinbarungen anstatt, dass du die Regeln bestimmst.</p>
<ul>
<li><strong>Situation</strong>: Wenn Kinder sich nicht an die Regeln halten</li>
<li><strong>Statt so zu reagieren</strong>:<em> „Wenn ihr schön leise seid und gut mitmacht, gehen wir nachher noch alle ein Eis essen.“</em></li>
<li><strong>Reagiere bedürfnisorientiert</strong>: <em>„Damit sich alle wohl fühlen, versuchen wir leise zu arbeiten. Wer hat eine Idee, wie wir das gemeinsam als Team schaffen können?“</em></li>
</ul></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik-kindergarten.jpg" alt="Erzieherin tröstet Kind einfühlsam, das sich beim Sturz leicht verletzt hat" title="beduerfnisorientierte-paedagogik-kindergarten" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik-kindergarten.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/11/beduerfnisorientierte-paedagogik-kindergarten-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-18163" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Anstatt zu sagen: „Das ist doch nicht so schlimm. Da musst du doch nicht weinen!“, sage das: </em><em>„Oh, du hast dich erschrocken. Tut das weh? Zeig mir mal die Stelle. Komm mal in meine Arme. Ich puste und singe heile Segen.“</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Bedürfnisorientierte Pädagogik: Kritik, Vorurteile &amp; Missverständnisse</h2>
<p>Auch wenn bedürfnisorientierte Pädagogik in Kita, Kindergarten und Schule in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus rückt, existieren viele Vorurteile. Immer wieder wird der Ansatz fälschlicherweise mit Begriffen wie Wunschkonzert und Freifahrtschein für Grenzenlosigkeit in Verbindung gebracht. Das zeigt, dass bedürfnisorientierte Pädagogik teils immer noch falsch verstanden wird.</p>
<p>Bei der bedürfnisorientierten Pädagogik geht es darum, Kinder und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und einen Rahmen zu schaffen, in welchem Entwicklung, Lernen und Beziehung auf gesunde Weise möglich sind – für Kinder und für Fachkräfte. Dazu gehört selbstverständlich Grenzen aufzuzeigen, mit Konsequenz und Verantwortung zu handeln und dies achtsam, mit Respekt und Einfühlung den Kinder gegenüber zu tun.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_21">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fortbildung: Bedürfnisorientierte Pädagogik</h2>
<p>Du willst tiefer einsteigen und Bedürfnisorientierung in Kita, KiGa oder Schule professionell umsetzen? In meinem <strong>Fachkräftekurs</strong> lernst du praxisnah, wie das gelingt – mit <strong>vielen Beispielen, Reflexionsimpulsen </strong>und<strong> Umsetzungstipps</strong>. Ich habe viele Jahre selbst als Grundschullehrerin und Schulberaterin gearbeitet und weiß, welche Herausforderungen die Arbeit mit Kindern in Gruppen bieten kann und was diese Arbeit erfüllend macht.</p>
<p>Die <strong>Fortbildung</strong> richtet sich an <strong>Pädagoginnen</strong> und <strong>Pädagogen</strong>, <strong>Erzieherinnen</strong> und <strong>Erzieher</strong> sowie <strong>Lehrkräfte</strong>, die <strong>Kinder achtsam begleiten</strong> und <strong>gleichzeitig gut für sich selbst sorgen</strong> möchten.</p>
<p><strong>Neugierig?</strong> Dann komm in meinen <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><strong>Onlinekurs</strong></a>, wie <strong>über 300 Fachkräfte</strong> vor dir auch schon.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_6">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule.jpg" alt="Screenshot des Online-Kurses Bedürfnisorientiert in Kit, KiGA und Schule - Dr. Martina Stotz lächelt und erklärt" title="Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-14874" /></span>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_10_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_10 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fachkräftekurs: Bedürfnisorientierte Pädagogik</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_22">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Unterstützendes Material für den Kita-, KiGa- und Schulalltag</h2>
<p>Ob im <strong>Unterricht</strong> oder in der <strong>Gruppenbetreuung</strong> – <strong>unterstützende Materialien</strong> wie <strong><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/gefuehlskarten-emmy-und-hugo/"><span style="text-decoration: underline;">Gefühlskarten</span></a></strong> und <strong><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/affirmationskarten-emmy-und-hugo/"><span style="text-decoration: underline;">Affirmationskarten</span></a> helfen</strong> dir, mit Kindern <strong>über Gefühle</strong> zu <strong>sprechen</strong>. Kinder lernen mit den Materialien, Gefühle zu benennen, sich selbst besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse zu reflektieren. Diese<strong> Karten</strong> kannst du <strong>zum Beispiel in Morgenrunden</strong>, <strong>Konfliktgesprächen</strong> oder zur <strong>Stärkung des Selbstwerts einsetzen</strong>.</p>
<p>Auch das <strong>Vorlesen von Geschichten</strong> <strong>stärkt</strong> die <strong>Bindung</strong> zwischen dir und den Kindern, die du betreust und begleitest. So können Bücher ein Anstoß sein, über Gefühle zu sprechen und schulen die Empathie-Fähigkeit. Im <strong>Kinderbuch<a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/emmy-und-hugo-buch-hoerbuch-freundschaft/"><span style="text-decoration: underline;"> „Eine ganz besondere Freundschaft“</span> </a></strong>geht es um <strong>Freundschaft</strong> und den <strong>Umgang</strong> mit unterschiedlichen <strong>Gefühlen</strong>. Wie <strong>Bedürfnisorientierung im Familienalltag</strong> aussieht, zeigen die <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/fidibus-vorlesegeschichten-buchpaket/"><strong>Bücher</strong> von <strong>Magische Familie Fidibus</strong></a></span> in kurzen, witzigen Vorlesegeschichten.</p>
<p><strong>Stöbere gerne im Shop für <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/"><span style="text-decoration: underline;">Produkte rund um Bindungs- und Bedürfnisorientierung</span></a>!</strong></p></div>
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			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Mehr Infos für Fachkräfte rund um Bindungs- und Bedürfnisorientierung</h2>
<p>In meinem <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraefte-blog/"><span style="text-decoration: underline;">Fachkräfte-Blog</span></a> und <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/podcastfolgen/">Podcast</a> </span>gebe ich regelmäßig mein langjähriges Wissen zur Bindungs- und Bedürfnisorientierung und Erfahrung als Lehrerin und Schulberaterin weiter. Wenn du nichts mehr verpassen möchtest, melde dich gerne zu meinem Leuchtturm-Letter an!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Blog-Beiträge für Kita, Krippe und Kindergarten</h3>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/warum-strafen-in-kitas-und-schulen-negativ-auf-das-kindliche-selbstwertgefuehl-wirken-und-wie-es-auch-anders-geht/">Warum Strafen in Kitas und Schulen negativ auf das kindliche Selbstwertgefühl wirken und wie es auch anders geht</a></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-kinderaengsten/">Umgang mit Kinderängsten</a></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://fachkraefte.mein-erziehungsratgeber.de">Gratis-Webinar für Fachkräfte</a></span></li>
</ul>
<h3>Blog-Beiträge für Grundschule und weiterführende Schule</h3>
<ul>
<li><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-unterrichtsstoerungen/"> U<span style="text-decoration: underline;">mgang mit Unterrichtsstörungen: Tipps für einen gelasseneren Schulalltag</span></a></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/schwierige-schueler/">Umgang mit schwierigen Schülern – was wirklich hilft</a></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/67-umgang-mit-mobbing/">Umgang mit Mobbing</a></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/achtsamkeit-in-der-schule-mit-kindern-wie-wir-unsere-kinder-im-sinne-der-achtsamkeit-begleiten-koennen/">Achtsamkeit in der Schule mit Kindern</a></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://fachkraefte.mein-erziehungsratgeber.de">Gratis-Webinar für Fachkräfte</a></span></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4 style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/ebook-strafen-kita-schule/" rel="attachment wp-att-8089"><strong>Gratis PDF-Guide zum Download:</strong></a></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2022/10/Blogartikel-Bestrafung_Dr.-Martina-Stotz.pdf" rel="attachment wp-att-8089"><strong>Warum Strafen in Kitas, KiGa und Schulen negativ auf das kindliche Selbstwertgefühl wirken und wie es auch anders geht!</strong></a></h4>
<p style="text-align: center;">Lade dir den <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/ebook-strafen-kita-schule/">PDF-Guide gratis herunter</a></span> und erfahre noch mehr zum Thema:<br />Hintergründe, Auswirkungen von Strafen, Erfahrungen aus der Praxis und Lösungsansätze.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: left;"><strong>Wenn du nichts mehr verpassen möchtest, melde dich gerne zu meinem Fachkräfte-Newsletter an!</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><center><script type="text/javascript" src="https://assets.klicktipp.com/userimages/683456/forms/340242/7wq7zfwwbz8zf393.js"></script></center></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 style="text-align: left;">FAQ</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_accordion et_pb_accordion_2">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_9  et_pb_toggle_open">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was bedeutet Bedürfnis- und bindungsorientierte Pädagogik?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Bindungs- und bedürfnisorientierte Pädagogik stellt die emotionalen, sozialen und entwicklungsbezogenen Bedürfnisse von Kindern in den Mittelpunkt. Sie basiert auf Beziehung, Empathie und Kommunikation auf Augenhöhe. Kinder lernen durch das Vorbild der Fachkräfte, achtsam mit sich und anderen umzugehen, Gefühle zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_10  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Warum ist bedürfnisorientierte Pädagogik sinnvoll?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Bedürfnisorientierte Pädagogik ist sinnvoll, weil sie Kinder als eigenständige, fühlende und denkende Menschen ernst nimmt. Sie stärkt ihre emotionale und soziale Kompetenz, fördert Empathie, Selbstvertrauen und Mitverantwortung. Kinder, die in einer achtsamen und wertschätzenden Umgebung aufwachsen, entwickeln stabile Bindungen – und tragen diese Haltung später in Schule, Beruf und Gesellschaft weiter.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_11  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was sind die Unterschiede der bedürfnisorientierten Pädagogik in Kita, Kindergarten, Grundschule und weiterführender Schule?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Das Grundprinzip bleibt in allen Altersstufen gleich: Kinder lernen, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und achtsam damit umzugehen. Je älter sie werden, desto mehr verschiebt sich der Fokus – von körperlichen Grundbedürfnissen wie Sicherheit und Nähe hin zu emotionalen und kognitiven Bedürfnissen wie Anerkennung, Selbstwirksamkeit und Identität. Bedürfnisorientierte Pädagogik bleibt also immer wichtig, zeigt sich aber altersgerecht in unterschiedlichen Formen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_12  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Wie kann ich bindungs- und bedürfnisorientierte Pädagogik umsetzen?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Kinder lernen am Vorbild. Daher beginnt Bedürfnisorientierung bei dir als Fachkraft. Sprich mit den Kindern über Gefühle und Bedürfnisse, lebe Achtsamkeit und Empathie im Alltag vor und zeige Wege auf, wie sie mit starken Emotionen friedlich umgehen können. Das gelingt durch Gespräche, Geschichten, Bücher oder kleine Rituale wie Achtsamkeitsübungen, Affirmationen und Reflexionsrunden. Wichtig ist, Raum für Einfühlung zu schaffen – besonders in Konfliktsituationen. In meinem <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs für Fachkräfte</a></span> lernst du praxisnah, wie du Bedürfnisorientierung in Kita, Kindergarten und Schule erfolgreich umsetzt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_13  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Bietest du eine Fortbildung in bedürfnisorientierter Pädagogik an?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Ja, mein Online-Fachkräftekurs ist eine 14-tägige <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><span style="text-decoration: underline;">Fortbildung zu bedürfnisorientierter Pädagogik</span></a>. Du hast Zugriff auf Lernvideos, Impulsvorträge, Herzen-Reflexionen, Kreativ-Impulse und vieles mehr. Berits über 300 Fachkräfte haben meine <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fortbildung zu bedürfnisorientierter Pädagogik</a></span> absolviert.</p></div>
			</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_24  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bildnachweis: Canva</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-paedagogik/">Bedürfnisorientierte Pädagogik in Schule &#038; Einrichtungen: Tipps</a> erschien zuerst auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de">Mein Erziehungsratgeber</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bedürfnisorientierte Erziehung: Kinder liebevoll begleiten</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-erziehung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=beduerfnisorientierte-erziehung</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 10:48:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=17613</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-erziehung/">Bedürfnisorientierte Erziehung: Kinder liebevoll begleiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de">Mein Erziehungsratgeber</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die <strong>bindungs- und bedürfnisorientierte Erziehung</strong> bzw. Begleitung wird von außen häufig missverstanden. Nicht selten wird sie mit antiautoritärer „Kuschelpädagogik“, übertriebener Harmonie oder der einseitigen Erfüllung kindlicher Wünsche gleichgesetzt. Doch diese Vorstellungen greifen zu kurz.</p>
<p>Tatsächlich verbirgt sich hinter dem Konzept ein <strong>ganzheitlicher Ansatz</strong>, der auf einer <strong>tiefen Verbindung zwischen Kind und Bezugsperson</strong> sowie auf einem <strong>respektvollen</strong>,<strong> achtsamen Miteinander</strong> beruht. Dazu zählt auch, <strong>Kindern konsequent Grenzen</strong> zu <strong>zeigen</strong> –<strong> liebevoll</strong> und <strong>ohne Machtkämpfe</strong> sowie <strong>ohne Bestrafung</strong> und <strong>manipulierende Belohnung</strong>.</p>
<p>Was genau <strong>Bedürfnisorientierung im Alltag mit Kindern</strong> – zu Hause wie in pädagogischen Einrichtungen – <strong>bedeutet</strong> und welche Werte und Haltungen sie prägen, <strong>erfährst du hier</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_11_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_11 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/kurse-2/">Zu meinen Elternkursen</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_7">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Beduerfnisorientierte-Erziehung-liebevolle-Familie-Herzen-zeigend.jpg" alt="Vater, Kind und Mutter von hinten im Gegenlicht formen mit den Fingern Herzen" title="Beduerfnisorientierte-Erziehung-liebevolle-Familie-Herzen-zeigend" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Beduerfnisorientierte-Erziehung-liebevolle-Familie-Herzen-zeigend.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Beduerfnisorientierte-Erziehung-liebevolle-Familie-Herzen-zeigend-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-17805" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ich arbeite seit vielen Jahren als Erziehungsberaterin. Vom Hintergrund her bin ich <strong>Doktorin der Pädagogik</strong> mit <strong>Forschungsschwerpunkt Familienpsychologie</strong>, sowie langjährige <strong>Schulberaterin</strong> und <strong>Lehrerin</strong>. Mein <strong>Wissen</strong> gebe ich in <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/kurse-2/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Elternkursen</strong></span></a> und an <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fachkräfte in Kursen zur bedürfnisorientierten Pädagogik</a></strong></span> weiter.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="p1"><strong>Kinder</strong> jeden Alters<strong> liebevoll</strong> zu <strong>begleiten</strong>, ihre <strong>Bedürfnisse</strong> und <strong>Gefühle</strong> <strong>anzunehmen</strong> und <strong>zugleich klare Grenzen</strong> zu <strong>setzen</strong>, <strong>ist</strong> ein zentraler <strong>Grundsatz der bindungs- und bedürfnisorientierten Begleitung</strong>.</p>
<p class="p1">Wichtig: Dabei darfst du auch <strong>deine</strong> <strong>eigenen Bedürfnisse achtsam im Blick behalten</strong>. Denn nur, <strong>wenn du</strong> regelmäßig in dich reinspürst und erkennst, was du brauchst und du dann noch <strong>für dich sorgst</strong>, <strong>kannst</strong> du auch <strong>für dein Kind sorgen</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Ein Gedanke vorab</strong>: Der <strong>Begriff bedürfnisorientierte</strong> <strong>Erziehung</strong> wird häufig verwendet – teils auch in diesem Beitrag.</p>
<p>Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen: Im Rahmen der Bedürfnisorientierung wird Erziehung oft <strong>durch</strong> den Begriff <strong>Begleitung ersetzt</strong>. Denn Erziehung klingt nach einem formenden Eingreifen in die kindliche Entwicklung, im Sinne von: „Ich mache das Kind so, wie ich es für richtig halte.“</p>
<p>Im <strong>bedürfnisorientierten Ansatz</strong> geht es darum, <strong>Kinder</strong> in ihrer freien <strong>Persönlichkeitsentwicklung</strong> zu <strong>unterstützen</strong> und sie <strong>achtsam</strong>, <strong>respektvoll</strong> und <strong>auf Augenhöhe auf ihrem Weg zu begleiten</strong>. Mehr dazu weiter unten im Text.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Was ist bedürfnisorientierte Erziehung bzw. Begleitung? Ein Überblick</h2>
<p>Die <strong>bedürfnisorientierte Erziehung bzw. Begleitung bedeutet</strong>:</p>
<ul>
<li>Das <strong>Wohlergehen aller zählt</strong>: Bedürfnis- und bindungsorientierte Begleitung von Kindern beinhaltet, dass die <strong>Bedürfnisse aller gesehen werden</strong>, nicht nur die der <strong>Kinder</strong>, sondern auch <strong>deine</strong> und auch die der <strong>Gemeinschaft</strong>.</li>
<li><strong>Achtsamkeit &amp; Strategien zum Umgang mit Emotionen</strong>: Du darfst lernen, achtsam und liebevoll mit deinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen umzugehen. Dann bist du ein gutes Vorbild.</li>
<li><strong>Emotionale Resilienz fördern:</strong> Kinder lernen durch deine Vorbildfunktion als erwachsener Mensch, sich selbst mit all ihren Gefühlen anzunehmen. Sie entwickeln positive Glaubenssätze und werden dadurch empathiefähig.</li>
<li><strong>Kindern Liebe schenken</strong>: Durch eine enge Eltern-Kind-Bindung entwickeln Kinder Urvertrauen und Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.</li>
<li><strong>Einfühlungsvermögen &amp; soziales Miteinander fördern</strong>: Nur wer seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse kennt und lernt damit achtsam umzugehen, sowie selbst Einfühlung und Verständnis erfährt, kann empathiefähig werden und Perspektivübernahme entwickeln. Kinder bindungs- und bedürfnisorientiert begleiten zu können, setzt meist <strong>innere Arbeit mit sich selbst</strong> und seinem <strong>inneren Kind</strong> voraus.</li>
</ul>
<p>Der <strong>Begriff &#8222;bedürfnisorientiert&#8220; bedeutet</strong>, dass das <strong>Handeln</strong>, <strong>Entscheiden</strong> oder <strong>Gestalten</strong> sich <strong>an den Bedürfnissen der beteiligten Personen orientiert</strong> – also daran, was jemand wirklich braucht, um sich wohl, sicher, verstanden oder zufrieden zu fühlen.</p>
<p>Je nach Kontext kann das etwas unterschiedlich aussehen, aber der Kern bleibt gleich: Es geht darum, <strong>auf</strong> die <strong>grundlegenden menschlichen Bedürfnisse einzugehen</strong>, z.B. nach <strong>Nähe</strong>, <strong>Autonomie</strong>, <strong>Sicherheit</strong>, <strong>Wertschätzung</strong> oder <strong>Ruhe</strong>, statt nur auf äußeres Verhalten, Erwartungen oder Normen zu reagieren.</p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Kritik an bedürfnisorientierter Erziehung und Bindung basiert auf einem Missverständnis</h3>
<p><strong>&#8222;Bedürfnisorientiert&#8220; mit &#8222;alles erlauben&#8220;</strong> oder &#8222;verwöhnen&#8220; <strong>gleichzusetzen</strong>, ist ein <strong>großes Missverständnis</strong>.</p>
<p><strong>Bedürfnis- und Bindungsorientiert bedeutet</strong> vielmehr, die <strong>tieferen Beweggründe</strong> und <strong>echten Bedürfnisse</strong> zu <strong>sehen</strong> – auch hinter scheinbar &#8222;schwierigem&#8220; Verhalten – und darauf <strong>einfühlsam</strong>, gleichzeitig <strong>klar</strong>, <strong>konsequent</strong> und <strong>verantwortungsvoll zu reagieren</strong>.</p>
<p>Das <strong>Kind</strong> wird dabei <strong>mit</strong> seinen <strong>Gefühlen angenommen</strong> und <strong>nicht verurteilt</strong>, wenn es ein <strong>unerwünschtes Verhalten zeigt</strong>. Doch das Verhalten des Kindes <strong>kann trotzdem als nicht ok bewertet werden</strong>. Es geht darum, das <strong>Kind nicht abzuwerten</strong> und <strong>hinter das Verhalten zu schauen</strong>.</p>
<p>Daneben ist wichtig, auch <strong>seine eigenen Gefühle</strong> und <strong>Bedürfnisse zu sehen</strong> und anzunehmen und <strong>für sich selbst</strong> zu <strong>sorgen</strong>, <strong>sich</strong> also <strong>nicht aufzuopfern</strong>. </p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_65  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Du möchtest <strong>erfahren</strong>, was <strong>Bindungs- und Bedürfnisorientierte Erziehung</strong> wirklich ist und wie du sie in deinem <strong>Alltag umsetzt</strong>? Dann <strong>komme</strong> in einen meiner <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/kurse-2/"><strong>Online-Kurse für Eltern</strong></a></span> oder in den <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><strong>Online-Kurs zur bedürfnisorientierten Pädagogik für Fachkräfte</strong></a></span>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wie funktioniert Bindungs- und Bedürfnisorientierung trotz konsequenter Erziehung?</h2>
<p>In der <strong>bedürfnisorientierten Erziehung bzw. Begleitung von Kindern</strong> und <strong>Jugendlichen</strong> – auch bekannt als beziehungs- oder bindungsorientierter Ansatz – geht es darum, bei <strong>herausforderndem Verhalten Verständnis aufzubringen</strong>, sich in das Kind e<strong>inzufühlen</strong> und zu <strong>verstehen</strong>, <strong>welches Bedürfnis</strong> das Kind gerade hat, <strong>statt stur Regeln</strong> durchzusetzen oder mit <strong>Strafen</strong> zu reagieren.</p>
<p>Wenn <strong>Kinder starke Gefühle wie Wut</strong> zeigen, <strong>laut werden</strong>, ein <strong>„Nein“ nicht akzeptieren</strong> oder sich weigern, eine Anweisung – zum Beispiel in Kindergarten oder Schule – zu befolgen, steht das <strong>Verstehen statt der Kontrolle im Vordergrund</strong>. Es <strong>geht</strong> also <strong>nicht ums Funktionieren</strong>, <strong>sondern</strong> um die <strong>Beziehung zum Kind</strong> und darum, das Kind bei seiner <strong>Entwicklung möglichst liebevolle zu begleiten</strong>.</p>
<p>Um auch <strong>in herausfordernden Situationen Kinder bindungs- und bedürfnisorientiert zu begleiten</strong>, kannst du <strong>dir</strong> in solchen Fällen <strong>folgende Fragen stellen</strong>:</p>
<ul>
<li>Warum verhält sich das Kind so?</li>
<li>Was fühlt das Kind gerade und was ist der Situation vorausgegangen?</li>
<li>Welches Bedürfnis möchte es sich gerade erfüllen?</li>
<li>Was braucht das Kind gerade wirklich bzw. welches Bedürfnis hat es gerade? (z.B. Nähe statt Strafe, Ruhe statt Aktivität, Autonomie statt Gehorsam)</li>
<li>Wie kann ich das Kind unterstützen, damit es anschließend kooperiert?</li>
</ul>
<p><strong>Konsequenz und Bedürfnisorientierung schließen sich also nicht aus</strong>, im Gegenteil:</p>
<ul>
<li>Kinder brauchen klare, liebevoll gesetzte Grenzen, um sich sicher und orientiert zu fühlen.</li>
<li>Konsequenzen dürfen dabei nicht als Strafe eingesetzt werden, sondern sollen transparent, nachvollziehbar und beziehungsstärkend wirken.</li>
<li>Wenn Du achtsam und klar handelst, lernen Kinder, Verantwortung zu übernehmen – ohne Angst, sondern im Vertrauen.</li>
<li>Bedürfnisorientierung heißt nicht alles erlauben, sondern in Verbindung bleiben, auch wenn du „Nein“ sagst.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Du möchtest dich<strong> fundiert</strong> mit <strong>bedürfnisorientierter Erziehung bzw. Begleitung</strong> <strong>auseinandersetzen</strong>? Dann komm in einen meiner Online-Kurse.</p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/kurse-2/">Elternkurse Bindung und Bedürfnisorientierung</a></strong></span></li>
<li><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fachkräftekurs zu Bedürfnisorientierter Pädagogik Kita, KiGa und Schule</span> </strong></a></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_68  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wie unterscheiden sich bindungs- und bedürfnisorientierten Begleitung und traditionelle Erziehung von Kindern?</h2>
<p><strong>Traditionelle Erziehung fokussiert</strong> häufig auf <strong>Anpassung</strong>, <strong>Gehorsam</strong>, <strong>Funktionieren</strong> und <strong>Kontrolle</strong>, während <strong>bedürfnisorientierte Begleitung</strong> auf <strong>Beziehung</strong>, <strong>Empathie</strong> und das <strong>Verstehen der tieferen Bedürfnisse</strong> setzt.</p>
<p><strong>Statt Strafen</strong> und <strong>Lob/ Belohnung</strong> stehen hier <strong>Dialog</strong>, <strong>Verständnis</strong> und gewaltfreie Kommunikation (nach Rosenberg) bzw. <strong>achtsame Kommunikation im Mittelpunkt</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Warum „Begleitung“ statt „Erziehung“?</h3>
<p>In der bedürfnisorientierten Begleitung von Kindern verzichten viele bewusst auf das Wort „Erziehung“. Der Begriff „Erziehung“ wird oft mit einer hierarchischen, kontrollierenden Haltung assoziiert – also mit dem Gedanken: „Ich forme das Kind nach meinen Vorstellungen“. Damit impliziert der Begriff „Erziehung“ eine Einstellung, die der Kernidee der Bedürfnisorientierung widerspricht.</p>
<p><strong>Negative Konnotationen des Begriffs „Erziehung“:</strong></p>
<ul>
<li>„Erziehung“ impliziert Machtgefälle. Klassisch bedeutet „erziehen“ oft: Der Erwachsene weiß, was richtig ist, und bringt es dem Kind bei – auch gegen dessen Widerstand.</li>
<li>„Erziehung“ hat den Beigeschmack Kinder zum Funktionieren zu bringen oder sie in eine Schablone zu pressen.</li>
<li>Klassische Erziehung schaut oft auf das Verhalten des Kindes. Das Verhalten wird oft bewertet und verurteilt, z.B. brav, ungezogen. Gehorsam wird erwartet. Das Kind soll gehorchen und sich anpassen.</li>
</ul>
<p><strong>Bindungs- und bedürfnisorientierte Begleitung</strong> hingegen hat zum <strong>Ziel</strong>, dass <strong>Kinder zu den Menschen werden dürfen, die sie von Natur aus sind</strong> – mit all ihren Gefühlen, Bedürfnissen und Potenzialen.</p>
<p><strong>Begleitung</strong> bedeutet, <strong>Kinder</strong> <strong>achtsam</strong>, <strong>empathisch</strong> und <strong>auf Augenhöhe</strong> durch ihre Entwicklung zu führen – mit Klarheit, aber ohne Kontrolle. Es geht darum, Kindern den Raum zu geben, sich selbst in Beziehung und im Vertrauen zu entfalten.</p>
<p><strong>Deswegen: Kinder begleiten, statt erziehen. </strong>Ich selbst nutze trotzdem gerne den Begriff Erziehung, um ihm eine bindungsorientierte Bedeutung zu geben. Und ich bin überzeugt, dass Kinder auch hinsichtlich Umgangsformen klare Führung brauchen. Selbstverständlich lernen Kinder am Vorbild und doch ist es hilfreich, wenn sie zu hilfreichen Umgangsformen ermutigt werden – liebevoll und ohne Druck. Wie genau das gelingen kann, erkläre ich im Blog anhand des Beispiels <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/muessen-kinder-sich-entschuldigen-wie-kinder-lernen-mit-fehlern-umzugehen/">&#8222;Müssen sich Kinder entschuldigen?&#8220;</a></span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_8">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Beduerfnisorientierte-Erziehung-Paedagogik-Lehrerin-freundlich-klatsch-schuelerin-ab.jpg" alt="Frau in der Hocke und Mädchen im Grundschulalter mit geschulterter Schultasche klatschen sich ab" title="Beduerfnisorientierte-Erziehung-Paedagogik-Lehrerin-freundlich-klatsch-schuelerin-ab" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Beduerfnisorientierte-Erziehung-Paedagogik-Lehrerin-freundlich-klatsch-schuelerin-ab.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Beduerfnisorientierte-Erziehung-Paedagogik-Lehrerin-freundlich-klatsch-schuelerin-ab-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-17806" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_70  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: left;"><em>Egal, ob du Kinder als Elternteil oder im Bereich der Pädagogik begleitest:  Bedürfnisorientierte Erziehung und Bindung fördern Selbstvertrauen und stärken Kinder und Jugendliche.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_12_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_12 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fachkräftekurs: Bedürfnisorientierte Pädagogik</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_71  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Grundlagen der bedürfnisorientierten Begleitung von Kindern &amp; Jugendlichen</h3>
<p>Bedürfnisorientierung geht davon aus, dass <strong>Kinder von Anfang an eigenständige</strong>, <strong>fühlende Menschen mit Bedürfnissen und Rechten</strong> sind – keine „unfertigen“ Erwachsenen.</p>
<ul>
<li>Im <strong>Vordergrund</strong> steht die freie <strong>Persönlichkeitsentfaltung</strong> des Kindes.</li>
<li>Es wird auf eine <strong>gleichwürdige Beziehung zwischen Kind und Erwachsenem</strong> gesetzt, bei der es nicht um Kontrolle, sondern um Verständnis, Beziehung und Begleitung geht.</li>
<li>Der <strong>Fokus</strong> liegt auf der <strong>Beziehung statt</strong> auf dem <strong>Verhalten</strong>.</li>
<li><strong>Bedürfnisorientierte Begleitung fragt</strong>: Was steckt <strong>hinter</strong> dem <strong>Verhalten</strong>? <strong>Welches Bedürfnis</strong> hat das Kind gerade?</li>
<li>Eine <strong>gesunde Emotionsregulation</strong>: Kindern zu vermitteln, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen können, ohne anderen zu schaden.</li>
<li><strong>Liebevolle Co-Regulation</strong> durch das <strong>Begleiten von Gefühlsausbrüchen</strong>. Dies beinhaltet auch die <strong>Fähigkeit der Selbstregulation von Eltern</strong>. Häufige Co-Regulation führt dazu, dass Kinder sich mit der Zeit selbst regulieren lernen.</li>
<li><strong>Klares Grenzen setzen</strong> und <strong>liebevolle Führung</strong> mit einer <strong>liebevollen inneren Haltung</strong>, z. B. „Ich bin Leuchtturm und Anker für mein Kind“.</li>
<li><strong>Vorbildfunktion</strong> der Eltern bzw. Bezugspersonen und Lösungsansätze, die Alternative zum jeweiligen Verhalten aufzeigen.</li>
<li>Liebevolle Führung und Hierarchie: Die <strong>Erwachsenen übernehmen wichtige Entscheidungen</strong>, die Kinder aufgrund ihrer fehlenden Hirnreife noch nicht treffen können.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Bedeutung von Bindung, Empathie und Konsequenz</h3>
<p>Eine sichere <strong>Bindung</strong>, <strong>Empathie</strong> und <strong>liebevolle Konsequenz</strong> sind <strong>zentrale</strong> <strong>Säulen</strong> der <strong>bedürfnisorientierten Begleitung</strong>. <strong>Sie sorgen</strong> dafür, dass sich dein <strong>Kind emotional geborgen fühlt</strong> und gleichzeitig <strong>klare Orientierung</strong> und <strong>Struktur erhält</strong>.</p>
<p><strong>Diese liebevolle Führung und Konsequenz brauchen Kinder</strong>. Es macht sie zu <strong>selbstsicheren Menschen</strong>, die sich angenommen fühlen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Achtsame Kommunikation mit Kindern</h3>
<p><strong>Achtsame</strong> und <strong>gewaltfreie Kommunikation</strong> (nach Rosenberg) bedeutet, dass du <strong>Kindern</strong> achtsam und <strong>wertschätzend begegnest</strong>.</p>
<p>Dabei <strong>sprichst</strong> du <strong>klar</strong> und <strong>verständlich über Gefühle</strong> und <strong>Bedürfnisse</strong>, <strong>ohne zu verurteilen</strong> oder <strong>Schuldzuweisungen</strong> zu machen. Bei <strong>herausforderndem Verhalten</strong> &#8211; zum Beispiel, wenn sich <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/schwierige-schueler/">Schüler schwierig verhalten</a> </span>oder dein <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/mein-kind-schlaegt-mein-kind-beisst/">Kind schlägt und beißt bei Wut</a></span> &#8211; nimmst du die <strong>„Aha-Haltung“</strong> ein,<strong> anstatt</strong> zu <strong>bewerten</strong>. Du sagst dir innerlich: „Aha, jetzt ist mein Kind wütend und hat gerade keine andere Strategie. Das ist jetzt so und ich nehme das wertfrei an. Wir werden eine Lösung finden.“</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_74  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Was bewirkt bindungs- und bedürfnisorientierte Begleitung von Kindern und Jugendlichen?</h2>
<p><strong>Kinder</strong>, die in einer <strong>sicheren</strong>, <strong>liebevollen Beziehung aufwachsen</strong>, entwickeln <strong>Vertrauen in sich selbst</strong> und <strong>in andere</strong>. Durch <strong>einfühlsame Begleitung lernen</strong> sie, ihre <strong>Gefühle zu verstehen</strong>, <strong>Bedürfnisse zu benennen</strong> und <strong>achtsam mit sich und anderen umzugehen</strong>. So <strong>werden</strong> sie zu<strong> empathischen</strong>, <strong>resilienten</strong> und <strong>selbstwirksamen Menschen</strong>.</p>
<p><strong>Zentral</strong> ist es dabei, dass Kinder<strong> folgende Fähigkeiten erlernen</strong>:</p>
<ul>
<li><strong> sich selbst</strong> zu <strong>verstehen</strong>,</li>
<li>ihre <strong>Gefühle</strong> und <strong>Bedürfnisse</strong> zu <strong>erkennen</strong>, <strong>einzuordnen</strong> und <strong>eigenverantwortlich</strong> zu <strong>handeln</strong>,</li>
<li><strong>Strategien</strong> zu entwickeln, wie sie sich <strong>um ihre</strong> <strong>Gefühle</strong> und <strong>Bedürfnisse kümmern</strong> und dabei <strong>gleichzeitig</strong> die <strong>Bedürfnisse anderer im Blick</strong> behalten.</li>
<li><strong>Empathie-Fähigkeit</strong> und <strong>Perspektivübernahme</strong></li>
<li><strong>Selbstwirksam</strong> zu spüren und <strong>positive Glaubenssätze</strong> aufbauen</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Welche Bedürfnisse haben Kinder in den verschiedenen Altersstufen?</h2>
<p>Kinder haben<strong> je nach Alter</strong> und <strong>Entwicklungsphase unterschiedliche Bedürfnisse</strong>. Hier <strong>findest</strong> du eine <strong>Kurz-Übersicht</strong> der grundlegenden, kindlichen Bedürfnisse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Bedürfnisse von Kindern im Kita-, Krippen-Alter (unter 3 Jahren)</h3>
<ul>
<li>Sicherheit und Bindung</li>
<li>Körperliche Nähe/ Liebe</li>
<li>Rhythmus durch Struktur und Rituale</li>
<li>Schlaf &amp; Nahrung</li>
<li>Spielen und Explorieren</li>
</ul>
<h3>Bedürfnisse im Kindergarten (3 &#8211; 6 Jahre)</h3>
<ul>
<li>Selbstwirksamkeit und Autonomie</li>
<li>Zugehörigkeit</li>
<li>Sicherheit in sozialen Beziehungen</li>
<li>Freies Spiel</li>
</ul>
<h3>Bedürfnisse im Grundschulalter (ca. 6 &#8211; 10 Jahre)</h3>
<ul>
<li>Anerkennung</li>
<li>Erfolgserlebnisse</li>
<li>Sinnhafte Lernprozesse</li>
<li>Verlässliche Beziehungen</li>
<li>Regulation von Emotionen</li>
</ul>
<h3>Bedürfnisse von Tweens und Teenies (ab ca. 10 Jahren)</h3>
<ul>
<li>Identitätsentwicklung</li>
<li>Selbstbestimmung</li>
<li>Soziale Anerkennung</li>
<li>Zugehörigkeit zur Peer-Group</li>
<li>Verlässliche erwachsene Bezugspersonen</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das <strong>Grundprinzip</strong> der <strong>bindungs- und bedürfnisorientierten Begleitung</strong> von Kindern ist <strong>unabhängig vom Alter immer gleich</strong>.</p>
<p>Es geht darum:</p>
<ul>
<li><strong>altersgerecht</strong> mit Kindern zu sprechen,</li>
<li>sich <strong>auf Augenhöhe</strong> begeben,</li>
<li>ihre <strong>individuellen Bedürfnisse erkennen</strong> und <strong>liebevoll</strong> darauf <strong>reagieren</strong>.</li>
</ul>
<p>Eine <strong>Bedürfnis- und Gefühlsliste</strong> kann dir dabei <strong>helfen</strong>, ihre <strong>Bedürfnisse besser zu verstehen</strong> und <strong>angemessen</strong> darauf <strong>einzugehen</strong>.</p>
<p>Eine <strong>solche Liste</strong> gibt es in meinen <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/kurse-2/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Elternkursen</strong></span></a> und <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fachkräfte-Webinar</span></strong></a>. Mit Kindern bis zum Grundschulalter sind <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/gefuehlskarten-emmy-und-hugo/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Gefühlskarten</span></strong></a> ein schönes Hilfsmittel, um über Emotionen ins Gespräch zu kommen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_13_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_13 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/kurse-2/">Bindungsorientierung lernen: meine Elternkurse</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_26">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wie setze ich bedürfnisorientierte Erziehung bzw. Begleitung im Familienalltag um?</h2>
<p>Bindungs- und Bedürfnisorientierung im Familienalltag umzusetzen, bedeutet, dass du auf <strong>herausfordernde Situationen mit Geduld</strong> und <strong>Verständnis eingehst</strong>. Du setzt <strong>authentisch</strong> und <strong>liebevoll klare Grenzen</strong>, <strong>ohne</strong> dabei <strong>Machtkämpfe</strong> auszutragen.</p>
<h3>Beispiel für eine typische Alltagssituation</h3>
<p>Wie du bindungs- und bedürfnisorientiert reagierst, zeigt dir das folgende Beispiel. <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/streitundgeschwister/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Situation Geschwisterstreit</strong></span></a>: Deine Kinder streiten sich und das eine möchte das andere schlagen.</p>
<p><strong>So handelst du bindungs- und bedürfnisorientiert</strong> in der Situation:</p>
<ul>
<li>Du <strong>atmest zunächst tief durch</strong>, um dich und deine <strong>eigenen Gefühle zu regulieren</strong>. Das hilft dir, ruhig zu bleiben.</li>
<li>Du <strong>gehst dazwischen</strong>, um Distanz zwischen den Geschwistern zu schaffen. Dabei kannst du in einem <strong>ernsten</strong>, aber <strong>ruhigen Ton</strong> sagen: <em>„Stopp! Hände weg. Alle bleiben heil und gesund.“</em></li>
<li><strong>Im Anschluss</strong> sprichst du <strong>mit jedem Kind separat verständnisvoll</strong> über die Situation und dessen Gefühle. Zum <strong>Kind, das schlagen wollte</strong>, kannst du das <strong>Gespräch</strong> beispielsweise <strong>so beginnen</strong>: <em>„Du hast dich über deinen Bruder geärgert und wolltest, dass er dich in Ruhe lässt, oder? Und deswegen wolltest du ihn hauen.“</em></li>
<li>In einem <strong>späteren, gemeinsamen Gespräch</strong> <strong>hilfst</strong> du deinen <strong>Kindern</strong>, <strong>selbst Lösungen</strong> zu <strong>finden</strong>, um solche und ähnliche <strong>Konfliktsituationen</strong> <strong>künftig</strong> zu vermeiden und zu lösen.</li>
</ul>
<p>In meinem <a href="https://geschwister.mein-erziehungsratgeber.de"><span style="text-decoration: underline;">bindungs- und bedürfnisorientierten Online-Kurs für Eltern von Geschwisterkindern</span></a> zeige ich dir anhand vieler Beispiele, wie du auch in herausfordernden Situationen zu deinen Kindern in Bindung bleiben kannst.</p>
<p>Du erhältst <strong>konkrete Handlungshinweise</strong> und <strong>Formulierungshilfen</strong>, sowohl im <strong><a href="https://bindungskurs.mein-erziehungsratgeber.de"><span style="text-decoration: underline;">großen Bindungskurs</span></a></strong>, als auch im <strong><a href="https://geschwister.mein-erziehungsratgeber.de"><span style="text-decoration: underline;">Geschwisterkurs</span></a></strong>. Im Geschwisterkurs erfährst du auch, wie du <strong>mit Rivalitäten kompetent umgehst</strong> und die <strong>Harmonie</strong> zwischen deinen Kindern <strong>stärkst</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_9">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Beduerfnisorientierte-Erziehung-Geschwisterstreit.jpg" alt="Eltern sind verzweifelt, weil Kinder wieder streiten " title="Beduerfnisorientierte-Erziehung-Geschwisterstreit" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Beduerfnisorientierte-Erziehung-Geschwisterstreit.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Beduerfnisorientierte-Erziehung-Geschwisterstreit-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-17824" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_78  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Warum triggern mich bestimmte Situationen und Verhaltensweisen so sehr? Diese Frage ist wichtig, um eigene Gefühle zu verstehen und daraufhin Notstrategien, wie Schimpfen, überwinden zu können.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_14_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_14 et_pb_bg_layout_light" href="https://geschwister.mein-erziehungsratgeber.de">Kurs: Geschwister kompetent begleiten</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Umgang mit eigenen Gefühlen als Eltern</h3>
<p>Als <strong>Elternteil hilft</strong> es dir, <strong>eigene Gefühle wahrzunehmen</strong> und <strong>anzunehmen</strong>, um <strong>emotional ausgeglichen zu bleiben</strong>. Nur so kannst du <strong>authentisch</strong> und <strong>empathisch</strong> auf dein Kind eingehen.</p>
<p>Gerade in <strong>herausfordernden Momenten greifen Eltern unbewusst zu Notstrategien</strong>, wie <strong>Schimpfen</strong>, <strong>Drohen</strong>, <strong>Strafen</strong> etc. Wenn du lernst zu <strong>verstehen</strong>, <strong>warum</strong> du <strong>in manchen Situationen aus der Haut fährst</strong>, und deine eigenen Gefühle zu regulieren, gelingt es dir <strong>leichter, auf solche Notstrategien zu verzichten</strong> und stattdessen dein Kind bindungs- bedürfnisorientiert zu begleiten.</p>
<p>Diese<strong> Fähigkeit</strong> kannst du <strong>stärken</strong>, indem du dich mit deinen <strong>eigenen emotionalen Bedürfnissen</strong> und <strong>deinem inneren Kind beschäftigst</strong>. Die <strong>Innere Kind-Arbeit</strong> ist <strong>essenziell</strong> und daher<strong> immer Teil meiner <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/kurse-2/"><span style="text-decoration: underline;">Elternkurse</span></a></strong> und <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fachkräftekurse</strong></span></a>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wie setze ich Bindungs- und Bedürfnisorientierung in pädagogischen Einrichtungen um?</h2>
<p><strong> Bindungs- und Bedürfnisorientierung</strong> in der <strong>Pädagogik</strong> bedeutet, dass du <strong>Kinder</strong> in <strong>ihrer Entwicklung achtsam</strong> und <strong>respektvoll begleitest</strong>, sprich <strong>ohne Strafen</strong>, <strong>Drohungen</strong> oder <strong>Belohnungen</strong>.</p>
<p>Du schaffst eine <strong>Umgebung</strong>, in der <strong>Kinder ihre Gefühle ausdrücken</strong>, <strong>Bedürfnisse benennen</strong> und <strong>soziale Kompetenzen entwickeln</strong> können. Ob in der <strong>Kita</strong>, im <strong>Kindergarten</strong> oder in der <strong>Schule</strong>.</p>
<p><strong>Ich selbst war jahrelang als Grundschullehrerin</strong> und <strong>Schulberaterin</strong> tätig und <strong>kenne</strong> die <strong>Herausforderungen</strong> unsers <strong>Schulsystems</strong>. Gerade deswegen ist die <strong>bindungs- und bedürfnisorientierte Pädagogik hilfreich</strong> und wichtig, nicht nur <strong>für Kinder,</strong> sondern auch <strong>für dich selbst</strong> als Erzieherin, Pädagoge oder Lehrkraft, um einen <strong>Burn-out</strong> zu <strong>vermeiden</strong> und die <strong>Freude an</strong> deinem <strong>pädagogischen Beruf</strong> zu <strong>erhalten</strong>.</p>
<p>In meinem <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fachkräftekurs zu bedürfnisorientierter Pädagogik</span></strong></a> lernst du nicht nur die <strong>Grundlagen</strong>, sondern erhältst ganz <strong>praxisnah Tipps für eine sofortige Umsetzung</strong> im Kita-, KiGa- oder Schulalltag.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_10">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule.jpg" alt="Screenshot des Online-Kurses Bedürfnisorientiert in Kit, KiGA und Schule - Dr. Martina Stotz lächelt und erklärt" title="Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-14874" /></span>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_15_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_15 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Fachkräftekurs: Bedürfnisorientierte Pädagogik</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Welche Ausbildungen und Kurse gibt es im Bereich der bindungs- und bedürfnisorientierten Erziehung bzw. Begleitung?</h2>
<p><strong>Kinder brauchen </strong>keine perfekten Eltern oder perfekte Pädagogen und Pädagoginnen. Sie brauchen <strong>Menschen, die bereit sind, sich selbst zu reflektieren</strong>,<strong> in Beziehung zu gehen</strong> und <strong>mit Herz zu begleiten</strong>.</p>
<p>Deswegen <strong>gebe</strong> ich <strong>mein Wissen aus meiner jahrelangen Arbeit als Familienberaterin</strong>,<strong> Lehrerin</strong> und <strong>Schulberaterin sowie</strong> aus meiner <strong>Forschung</strong> an der <strong>Bindungs-Akademie</strong>, in <strong>Elternkursen</strong> und <strong>Fachkräftekursen weiter</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Bindungs-Akademie</h3>
<p>An der <strong>Bindungs-Akademie</strong> biete ich die Ausbildung zum Familienberater bzw. Elternberaterin mit Schwerpunkt Bindungsorientierung. Du <strong>lernst Eltern zu beraten und zu begleiten</strong>.</p>
<p>Mehr zur <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/bindungsakademie/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Ausbildung zum Familienberater bzw. Elternberaterin</strong></span></a></p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Fachkräftekurs</h3>
<p>In meinem Fachkräftekurs zu bedürfnisorientierter Pädagogik vermittle ich Kita-, Kindergarten-Erziehern und Erzieherinnen sowie Lehrkräften, wie sie Kinder bedürfnisorientiert begleiten und wie die Kommunikation mit Eltern gut gelingt.</p>
<p>Mehr zum <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fachkräftekurs bedürfnisorientierte Pädagogik</span></strong></a></p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Elternkurse</h3>
<p>Online-Elternkurse zu Bindungs- und Bedürfnisorientierung biete ich mit unterschiedlichen Schwerpunkten an:</p>
<ul>
<li><a href="https://bindungskurs.mein-erziehungsratgeber.de"><span style="text-decoration: underline;">Der große Bindungskurs: Wie Eltern Bindung täglich leben</span></a></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://geschwister.mein-erziehungsratgeber.de">Der große Geschwisterkurs: Wie Eltern Geschwister kompetent begleiten</a></span></li>
<li><a href="https://insel.mein-erziehungsratgeber.de"><span style="text-decoration: underline;"> Die Bindungsinsel: Digitales Eltern-Camp mit Impulsen und Sprechstunden </span></a></li>
<li><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/gh-kinder-kurs/"><span style="text-decoration: underline;">Onlinekurs gefühlsstarke und hochsensible Kinder stärken</span></a></li>
<li><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/impulsvortrag/"><span style="text-decoration: underline;">Impulsvortrag: Einschulung bedürfnisorientiert begleiten</span></a></li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_27">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_85  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Welche Produkte helfen mir, um Bindungs- und Bedürfnisorientierung zu leben?</h2>
<p><strong> Aus alten Mustern auszubrechen ist schwer</strong> – vor allem in herausfordernden Situationen, welche Eltern und Menschen in pädagogischen Berufen immer wieder begegnen. Daher habe ich <strong>Produkte entwickelt</strong>, die dich <strong>im Alltag auf deinem Weg zur Bindungs- und Bedürfnisorientierung hin unterstützen</strong>.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_28">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Ratgeberbücher für Eltern</h3></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_29">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_11">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Erziehungsrategeber-Buch-Geschwisterkinder-bindungs-beduerfnisorientiert-dr.-martina-stotz.jpg" alt="Erziehungsratgeber-Buch &quot;Geschwisterkinder&quot; von Dr. Martina Stotz" title="Erziehungsrategeber-Buch-Geschwisterkinder-bindungs-beduerfnisorientiert-dr.-martina-stotz" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Erziehungsrategeber-Buch-Geschwisterkinder-bindungs-beduerfnisorientiert-dr.-martina-stotz.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Erziehungsrategeber-Buch-Geschwisterkinder-bindungs-beduerfnisorientiert-dr.-martina-stotz-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-17520" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_87  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Geschwisterkinder</h4>
<p>Streit, Fairness, Zusammenhalt &#8211; kompetente Lösungen für mehr Harmonie im Familienalltag</p>
<ul>
<li>Autorin: Dr. Martina Stotz</li>
<li>Verlag: GU (Gräfer und Unzer Verlag)</li>
<li>Erscheinung: November 2025</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Elternratgeber &#8222;Geschwisterkinder&#8220; kaufen</strong></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_30">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3> </h3>
<h3>Kinderbücher</h3>
<p>In meinen Kinderbücher, die ich gemeinsam mit der Autorin Kerstin Reinhardt schreibe, erzähle ich Geschichten aus dem Familienalltag mit Humor und Magie. Die <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/bindungs-beduerfnisorientierte-kinderbuecher/"><span style="text-decoration: underline;">Kinderbücher zeigen, wie du Bindungs- und Bedürfnisorientierung</span></a> leben kannst.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_31">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_32  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/bindungs-beduerfnisorientiertes-kinderbuch-magische-familie-fidibus-weihnachtszauber.jpg" alt="Kinderbuch &quot;Die magische Familie Fidibus - Weihnachtszauber mit Schweinchen Pups&quot;" title="bindungs-beduerfnisorientiertes-kinderbuch-magische-familie-fidibus-weihnachtszauber" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/bindungs-beduerfnisorientiertes-kinderbuch-magische-familie-fidibus-weihnachtszauber.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/bindungs-beduerfnisorientiertes-kinderbuch-magische-familie-fidibus-weihnachtszauber-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-17487" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_89  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Die magische Familie Fidibus – Weihnachtszauber mit Schweinchen Pups</h4>
<p>Neun liebevoll erzählte Weihnachtsgeschichten, die zeigen: Auch in der Adventszeit dürfen alle Gefühle da sein. Kinderbuch ab 5 Jahren.</p>
<ul>
<li>Autorinnen: Kerstin Reinhardt, Dr. Martina Stotz</li>
<li>Illustrationen: Igor Lange</li>
<li>Verlag: Nala Verlag Erscheinung: 10.10.2025</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/weihnachtsgeschichten-kinderbuch-die-magische-familie-fidibus/"><strong>Weihnachtsbuch kaufen</strong></a></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_32">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_13">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/bindungs-beduerfnisorientiertes-kinderbuch-magische-familie-fidibus-abenteuer-am-meer.jpg" alt="Kinderbuch &quot;Die magische Familie Fidibus und ihre Abenteuer am Meer&quot;" title="bindungs-beduerfnisorientiertes-kinderbuch-magische-familie-fidibus-abenteuer-am-meer" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/bindungs-beduerfnisorientiertes-kinderbuch-magische-familie-fidibus-abenteuer-am-meer.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/bindungs-beduerfnisorientiertes-kinderbuch-magische-familie-fidibus-abenteuer-am-meer-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-17507" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Die magische Familie Fidibus und ihre Abenteuer am Meer</h4>
<p>Bindungsorientiert, humorvoll, mit Herz und Drachenfeuer. Kinderbuch ab 5 Jahren.</p>
<ul>
<li>Autorinnen: Kerstin Reinhardt, Dr. Martina Stotz</li>
<li>Illustrationen: Igor Lange</li>
<li>Verlag: Nala Verlag Erscheinung: 30.11.2024</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/kinderbuch-beduerfnisorientiert-familie-fidibus-meer/"><strong>Kinderbuch kaufen</strong></a></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_14">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/hoerbuch-kinder-printbuch-kombi-familie-fidibus-beduerfnisorientierter-erziehung.jpg" alt="Cover von Kinderbüchern &quot;Die magische Familie Fidibus&quot; und Hörbuch auf Hintergrund" title="hoerbuch-kinder-printbuch-kombi-familie-fidibus-beduerfnisorientierter-erziehung" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/hoerbuch-kinder-printbuch-kombi-familie-fidibus-beduerfnisorientierter-erziehung.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/hoerbuch-kinder-printbuch-kombi-familie-fidibus-beduerfnisorientierter-erziehung-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-17853" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_37  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_91  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Hörbücher: Die magische Familie Fidibus</h4>
<p>Die Kinderbücher von &#8222;Die magische Familie Fidibus&#8220; gibt es auch als Hörbücher. </p>
<ul>
<li>Autorinnen: Kerstin Reinhardt, Dr. Martina Stotz</li>
<li>Illustrationen: Igor Lange</li>
<li>Sprecher: Tom Raczko</li>
<li>Verlag: Nala Verlag</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/fidibus-buecher-hoerbuch/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Print- und Hörbuch-Kombi kaufen</strong></span></a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_34">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_38  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_15">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Freundschaftbuch-Emmy-und-Huge-bindungs-beduerfnisorientiert.jpg" alt="Kinderbuch Eine ganz besondere Freundschaft" title="Freundschaftbuch-Emmy-und-Huge-bindungs-beduerfnisorientiert" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Freundschaftbuch-Emmy-und-Huge-bindungs-beduerfnisorientiert.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/Freundschaftbuch-Emmy-und-Huge-bindungs-beduerfnisorientiert-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-17486" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_39  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Eine ganz besondere Freundschaft</h4>
<p>Emmy, das Elefantenmädchen, und Hugo, der Affenjunge, nehmen Kinder mit auf eine emotionale Reise voller Freundschaft, Mut und Verständnis. Kinderbuch ab 4 Jahren.</p>
<ul>
<li>Autorin: Dr. Martina Stotz</li>
<li>Illustrationen: Nadja Köpke</li>
<li>Verlag: Nala Verlag</li>
<li>Erscheinung: 2024</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Kinderbuch über Freundschaft kaufen</strong></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_35">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_93  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Materialien und Beschäftigung</h3></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_36">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_41  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/gefuehlskarten-bindungsspiel-produkt-beduerfnisorientierter-erziehung.jpg" alt="Gefühlskarten in geöffneter Box und Bindungsspieleheft vor neutralem Hintergrund " title="gefuehlskarten-bindungsspiel-produkt-beduerfnisorientierter-erziehung" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/gefuehlskarten-bindungsspiel-produkt-beduerfnisorientierter-erziehung.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/10/gefuehlskarten-bindungsspiel-produkt-beduerfnisorientierter-erziehung-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-17854" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Gefühlskarten und Bindungsspiele</h4>
<p>Mit den Gefühlskarten von Emmy &amp; Hugo (passend zum Buch) kommst du mit Kindern leicht ins Gespräch über Emotionen. Die Bindungsspiele bringen euch einander näher.</p>
<ul>
<li>Konzept: Dr. Martina Stotz</li>
<li>Illustration: Nadja Köpke</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/gefuehlskarten-emmy-und-hugo/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gefühlskarten &amp; Bindungsspiele jetzt kaufen</strong></span></a></p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="1667" height="1250" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/04/affirmationskarten-kinder-uebersicht-karten-set-emmy-hugo-scaled.jpg" alt="Affirmationskarten auf Tisch liegen, Verpackungsbox dazwischen" title="affirmationskarten-kinder-übersicht-karten-set-emmy-hugo" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/04/affirmationskarten-kinder-uebersicht-karten-set-emmy-hugo-scaled.jpg 1667w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/04/affirmationskarten-kinder-uebersicht-karten-set-emmy-hugo-1280x960.jpg 1280w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/04/affirmationskarten-kinder-uebersicht-karten-set-emmy-hugo-980x735.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/04/affirmationskarten-kinder-uebersicht-karten-set-emmy-hugo-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1667px, 100vw" class="wp-image-14551" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Affirmationskarten</h4>
<p>Affirmationskarten helfen deinem Kind positive Glaubenssätze zu entwickeln und stärken das kindliche Selbstwertgefühl und Vertrauen in sich selbst.</p>
<ul>
<li>Konzept: Dr. Martina Stotz</li>
<li>Illustration: Nadja Köpke</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/affirmationskarten-emmy-und-hugo/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Affirmationskarten jetzt kaufen</strong></span></a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Weihnachts-Malblock</h4>
<p>Ausmalen beruhigt und fördert die Feinmotorik. Mit diesem Malblock setzen sich Kindern zugleich mit der Geschichte von &#8222;Magische Familie Fidibus&#8220; und einem bindungs- und bedürfnisorientierten Familienalltag auseinander.</p>
<ul>
<li>Autorinnen: Kerstin Reinhardt, Dr. Martina Stotz</li>
<li>Illustration: Igor Lange</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/malblock-weihnachten-fidibus/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Weihnachts-Malblock jetzt kaufen</strong></span></a></p></div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_97  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Mehr Produkte</strong>, die dich dabei unterstützen, <strong>bedürfnisorientierte Erziehung</strong> umzusetzen, findest du im <span style="text-decoration: underline;"><strong>Shop</strong></span>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_98  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2 style="text-align: left;">FAQ</h2></div>
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				<div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_14  et_pb_toggle_open">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was bedeutet bedürfnisorientiert?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>„Bedürfnisorientiert“ bedeutet, dass der Mensch – insbesondere das Kind – nicht nach seinem Verhalten, sondern nach seinen inneren Bedürfnissen gesehen, verstanden und begleitet wird. Kindliches Verhalten wird nicht verurteilt oder bewertet, sondern mit einer Aha-Haltung wahrgenommen. Es geht darum, die Bedürfnisse hinter dem Verhalten zu erkennen und darauf achtsam, empathisch und unterstützend zu reagieren. Dabei geht es um die Frage: „Was braucht das Kind gerade – körperlich, emotional, sozial oder psychisch?“ statt „Wie bewerte ich sein Verhalten?“</p></div>
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				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was ist eine bedürfnisorientierte (innere) Haltung?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Die bedürfnisorientierte Haltung, auch „beziehungsorientierte Haltung“ genannt, ist die innere Einstellung von pädagogischen Fachkräften, Eltern oder anderen Bezugspersonen gegenüber Kindern. Sie basiert auf Respekt, Empathie und echtem Interesse am Kind und seinen Bedürfnissen, nicht nur an seinem Verhalten oder seinen Leistungen. Zudem spielen auch die Bedürfnisse aller eine Rolle, die das Kind lernt, zu respektieren, einen Perspektivwechsel vorzunehmen und empathiefähig zu werden.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_16  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was sind die Unterschiede bei bedürfnisorientierter Begleitung in den verschiedenen Altersstufen?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Das Grundprinzip ist generell das Gleiche. Denn die Kinder sollen darin gestärkt werden, ihre Gefühle und Bedürfnisse zu benennen und Strategien zu erlernen, damit friedlich und liebevoll umzugehen. Je älter die Kinder werden, desto stärker verschiebt sich der Fokus von körperlichen Grundbedürfnissen (z.B. Sicherheit, Nähe, Schlaf) hin zu emotional-sozialen und kognitiven Bedürfnissen (z.B. Anerkennung, Selbstwirksamkeit, Identität). Bedürfnisorientierte Begleitung und bedürfnisorientierte Pädagogik bleibt in allen Altersstufen relevant – sie verändert lediglich ihre Ausdrucksformen und Prioritäten.</p></div>
			</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_99  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2 style="text-align: left;">Mehr Impulse rund um Bindungs- und Bedürfnisorientierung?</h2>
<p style="text-align: left;">Du möchtest <strong>regelmäßig kostenlose</strong> und <strong>hilfreiche Impulse</strong> für einen<strong> bindungs- und bedürfnisorientierten Familienalltag?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Dann <strong>abonniere</strong> gerne meinen <strong>&#8222;Leuchtturm-Newsletter&#8220;</strong>!</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_100  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><script type="text/javascript" src="https://assets.klicktipp.com/userimages/683456/forms/303722/72wrzfwwbz8z3c14.js"></script> </div>
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			</div>
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bildnachweis:</p>
<p>Canva und eigene</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/beduerfnisorientierte-erziehung/">Bedürfnisorientierte Erziehung: Kinder liebevoll begleiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de">Mein Erziehungsratgeber</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Umgang mit schwierigen Schülern &#8211; was wirklich hilft</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/schwierige-schueler/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schwierige-schueler</link>
					<comments>https://mein-erziehungsratgeber.de/schwierige-schueler/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 06:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=14981</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/schwierige-schueler/">Umgang mit schwierigen Schülern &#8211; was wirklich hilft</a> erschien zuerst auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de">Mein Erziehungsratgeber</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_42">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_102  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="p1">Wenn ein einzelnes Kind den ganzen Unterricht kippt … <b></b><strong>Schwierige Schüler</strong> und <strong>Schülerinnen</strong> bringen<strong> Lehrkräfte</strong> schnell <strong>an</strong> ihre <strong>Grenzen</strong>. Doch <strong>hinter lautem</strong> oder<strong> verweigerndem Verhalten steckt</strong> oft <strong>ein ungesehenes Bedürfnis</strong>.</p>
<p class="p1"><strong>Erfahre, wie</strong> <strong>du</strong> in solchen Situationen <strong>ruhig</strong>, <strong>klar</strong> und <strong>beziehungsorientiert handeln</strong> kannst – mit konkreten Sofortmaßnahmen und einer Haltung, die nachhaltig wirkt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_19">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-mit-schwierigen-schuelern-maedchen-junge-bruellen.jpg" alt="Ein Mädchen und ein Junge brüllen" title="umgang-mit-schwierigen-schuelern-maedchen-junge-bruellen" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-mit-schwierigen-schuelern-maedchen-junge-bruellen.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-mit-schwierigen-schuelern-maedchen-junge-bruellen-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-14983" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_103  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="p1"><em>Schwierige Schüler und Schülerinnen? Aus bedürfnisorientierter Sicht steckt hinter lautem Verhalten meist ein unerfülltes Bedürfnis. Statt zu bewerten, lohnt sich die Frage: &#8222;Was braucht dieses Kind gerade – und wie können wir es wirksam unterstützen?&#8220;</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_104  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="p1"><strong>Das Wichtigste in Kürze:</strong></p>
<ul>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Schwierige Schüler </b>und <b>Schülerinnen brauchen Sicherheit.</b></span> Verhalten entsteht aus Bedürfnissen. Wer mit Einfühlung reagiert, schafft Beziehung und Vertrauen.</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Achtsamkeit vor Strenge.</b></span> Nicht jeder Tag lässt strukturierten Unterricht zu. Flexibles Reagieren zeigt Stärke.</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Sofortmaßnahmen entlasten.</b></span> Bewegung, ein Methodenwechsel oder ein Gespräch können akute Spannungen lösen.</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Liebevolle Klarheit hilft.</b></span> Wenn ein Schüler/ eine Schülerin dauerhaft den Ablauf stört, sind ruhige, konsequente Reaktionen gefragt – ohne Strafe, aber mit Haltung.</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Der Blick auf das Kind lohnt sich.</b></span> Wer den bedürfnisorientierten Ansatz kennt, kann herausforderndes Verhalten besser einordnen und wirksam begleiten.</p>
</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_105  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2 class="p1">Wenn einzelne Kinder den Unterricht durcheinander bringen<b></b></h2>
<p class="p3"><strong>Jede Lehrkraft kennt</strong> diese Tage: Ein <strong>Schüler</strong> oder eine <strong>Schülerin</strong> ist noch <strong>schwieriger</strong> als sonst: Er/sie ist laut, verweigert die Mitarbeit oder zieht andere Kinder mit in den Sog der <strong>Unruhe</strong>. Das <strong>Gleichgewicht im Klassenzimmer gerät aus der Balance</strong>. <strong>Schwierige SchülerInnen</strong> stellen eine <strong>besondere pädagogische Herausforderung</strong> dar.</p>
<p class="p3"><strong>Häufig</strong> ist ihr<strong> Verhalten</strong> ein<strong> Signal</strong> für ein<strong> dahinterliegendes Bedürfnis</strong>, das gesehen werden will.</p>
<p class="p3"><strong>Wie</strong> kannst du <strong>als Lehrkraft</strong> in solchen Situationen souverän <strong>reagieren</strong> – ohne die Beziehung zum Kind zu gefährden und gleichzeitig für die gesamte Gruppe zu sorgen? In diesem <strong>Beitrag zeige</strong> ich dir, <strong>was</strong> im <strong>Umgang mit schwierigen Schülern</strong> <strong>wirklich hilft</strong> – mit sofort umsetzbaren <strong>Tipps</strong> und einem Blick auf die Haltung, die <strong>langfristig</strong> den <strong>Unterschied macht</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_106  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3 style="text-align: center;">Hinweis zum Begriff „schwierige Schüler:innen“</h3>
<p style="text-align: center;">Mit dem Ausdruck „schwierige Schüler und Schülerinnen“ meinen Lehrkräfte Kinder oder Jugendliche, die im Schulalltag durch herausforderndes Verhalten auffallen – etwa durch Unruhe, Widerspruch, mangelnde Mitarbeit oder Regelverstöße.</p>
<p style="text-align: center;">Aus bedürfnisorientierter Sicht ist diese Bezeichnung jedoch kritisch zu sehen, weil der Fokus der Formulierung negativ wertend auf dem Verhalten liegt, statt auf das Bedürfnis des Kindes zu schauen.</p>
<p style="text-align: center;">Der bedürfnisorientierten Ansatz fragt ohne Verurteilung: &#8222;Was braucht dieses Kind gerade – und warum zeigt es dieses Verhalten?&#8220; So wird aus dem „schwierigen Schüler“/ der &#8222;schwierigen Schülerin&#8220; ein Kind mit einem unerfüllten Bedürfnis, dem mit Verständnis, Beziehung und gezielter Unterstützung begegnet werden kann.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_107  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Sofortmaßnahmen: Wenn die Klasse gar nicht zur Ruhe kommt und kein Unterricht möglich ist</h2>
<p>Manchmal passiert es, dass ein Kind oder die gesamte Klasse <strong>einfach nicht zur Ruhe</strong>. Eine <strong>Unterrichtsstörung</strong> jagt die nächste und das <strong>eigene Nervenkostüm</strong> steht <strong>kurz vor</strong> dem <strong>Exodus</strong>. Die <strong>Gründe</strong> für eine solche Atmosphäre sind <strong>vielfältig</strong>. Mal ist ein <strong>schwieriger Schüler</strong> noch herausfordernder als sonst und <strong>stachelt alle an</strong>. Mal hatte die <strong>Klasse zu wenig Bewegung</strong> oder davor wurde eine <strong>Klassenarbeit geschrieben</strong>. In solchen Situationen ist <strong>hilfreich</strong>, sich<strong> darauf zu berufen</strong>, dass <strong>nicht alles perfekt laufen muss</strong> und es Tage gibt, an denen es nicht „läuft“ und die Schüler:innen nicht mehr leistungsfähig sind. Auch das ist in Ordnung. Du darfst als Lehrkraft <strong>lernen, loszulassen</strong> von strikter Planung und Durchführung. Dies <strong>nimmt den Stress auf beiden Seiten</strong> und <strong>fördert</strong> die <strong>Bindung</strong> und <strong>Kooperationsbereitschaft</strong> zwischen Lehrkraft und Schüler:innen. Reagiere darauf und plane auch mal spontan um. <strong>In solchen Ausnahmesituationen kann es hilfreich sein:</strong></p>
<ul>
<li>Die <strong>Stunde</strong> zu <strong>unterbrechen</strong> und spontan eine <strong>Bewegungseinheit</strong> einzufügen, z. B. Tanzen, Singen, Bewegungsspiele</li>
<li>Mit der Klasse <strong>an die frische Luft</strong> zu gehen.</li>
<li>Die Kinder <strong>fragen: „Was braucht ihr jetzt?</strong>“, z.B. Entspannung oder Bewegung?</li>
<li><strong>Zugeständnisse</strong> machen: „Ihr arbeitet jetzt noch 20 Minuten intensiv und konzentriert und dann machen wir …“</li>
<li><strong>Thema</strong> bzw. <strong>Unterrichtsstil</strong> oder <strong>Methode wechseln</strong> oder im Schulgarten/ Schulhof weiterarbeiten, z.B. statt schriftlicher Arbeit Rollenspiele oder ein Film/ Video zum Thema und anschließendem Austausch etc.)</li>
</ul>
<p><strong>Auch wenn</strong> deine <strong>Planung ursprünglich anders</strong> war, <strong>darfst du</strong> als Lehrkraft <strong>achtsam</strong> und <strong>spontan sein</strong> und den <strong>Druck herausnehmen</strong>, unbedingt Unterricht abhalten zu müssen. <strong>Statt Zwang</strong> braucht die Klasse <strong>Humor, Leichtigkeit, Einfühlung</strong> und <strong>Entgegenkommen</strong>. Du darfst auch einfach mal locker sein und sagen: „Ich breche das jetzt für heute ab, wir gehen ein Eis essen.&#8220; </div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_20">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-schwierige-schueler-maedchen-laestern-im-unterricht.jpg" alt="Zwei Mädchen lästern während des Unterrichts über ein anderes Mädchen" title="umgang-schwierige-schueler-maedchen-laestern-im-unterricht" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-schwierige-schueler-maedchen-laestern-im-unterricht.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-schwierige-schueler-maedchen-laestern-im-unterricht-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-15005" /></span>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_108  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3 style="text-align: center;">Mehr Impulse und Austausch zum Umgang mit &#8222;schwierigen Schüler:innen&#8220;?</h3>
<p style="text-align: center;">Du möchtest <strong>mehr Impulse</strong>, um <strong>schwierige Unterrichtssituationen</strong> in den <strong>Griff</strong> zu<strong> bekommen</strong>? Du sehnst dich nach <strong>Austausch</strong> und <strong>Erfahrungen</strong> anderer <strong>Lehrkräfte</strong> mit &#8222;schwierigen SuS&#8220;?  Dann <strong>komm in</strong> meinen <strong>Fachkräftekurs</strong>, <strong>wie</strong> <strong>über 300 Lehrkräfte</strong> vor dir <strong>auch schon</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_16_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_16 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs „Bedürfnisorientierte Kita, KiGa &amp; Schule“ - Infos &amp; Buchung</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_109  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Notfallplan: Wenn ein „schwieriger Schüler“ noch schwieriger ist als sonst schon</h2>
<p>Natürlich gibt es im Unterricht auch <strong>Situationen</strong>, wo man als Lehrkraft feststellt, dass ein <strong>Kind an diesem Tag kaum beschulbar</strong> scheint. Es <strong>stört</strong> es <strong>dauerhaft</strong> den <strong>Unterricht</strong> und kommt selbst durch die angewandten Strategien nicht zur Ruhe. Infolgedessen wird die <strong>Gruppe gestört</strong>. Hier sind <strong>andere Maßnahmen</strong> <strong>nötig</strong>, denn <strong>oberstes Gebot</strong> ist, dass es der <strong>Gruppe gut geht</strong> und <strong>Unterricht möglich</strong> ist. Damit du mit dem Kind in Verbindung und Beziehung bleibst, <strong>kommunizierst du vorher</strong> mit <strong>liebevoller</strong> und gleichzeitig klarer <strong>bestimmter innerer Haltung</strong>, dass auf <strong>störendes Verhalten keine Bestrafung</strong> folgt, <strong>sondern</strong> eine <strong>logische Konsequenz</strong>. <strong>Folgende Notfalllösungen</strong> kannst du einsetzen. <strong>Das Kind</strong>:</p>
<ul>
<li>nach Hause schicken bzw. die Eltern kontaktieren und abholen lassen,</li>
<li>in einer anderen Klasse weiterarbeiten lassen,</li>
<li>unter Beaufsichtigung allein weiterarbeiten lassen, z.B. an Tischen im Flur oder vor dem Klassenraum.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_21">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-schwierige-schueler-junge-schlaeft-fast-an-schulbank-ein.jpg" alt="Junge schläft im Unterricht fast ein" title="umgang-schwierige-schueler-junge-schlaeft-fast-an-schulbank-ein" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-schwierige-schueler-junge-schlaeft-fast-an-schulbank-ein.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-schwierige-schueler-junge-schlaeft-fast-an-schulbank-ein-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-15013" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_110  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><em>Dauerhaft gelangweiltes Stöhnen und lautstarkes Jammern von einer Schulbank? Wenn gar nichts mehr hilft, darfst du zu Notfall-Maßnahmen greifen, z. B. ein Kind nach Hause schicken.</em> </div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_111  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Umgang mit &#8222;schwierigen SchülerInen&#8220; lernen &#8211; Online-Kurse für Bedürfnisorientiertes Unterrichten</h2>
<p><strong>Du wünschst dir</strong>, den Schulalltag als <strong>sinnerfülltes Arbeiten</strong> statt als Dauerstress und Belastung zu erleben? Du möchtest <strong>Bindung</strong> zu deinen Schüler:innen und einen <strong>harmonischen Umgang</strong>, statt Machtkämpfe und Konflikte? Hierfür habe ich auf <strong>Basis</strong> meiner eigenen <strong>Erfahrungen als langjährige Lehrerin</strong> und meinem <strong>Know-how</strong> als <strong>Doktorin der Pädagogik</strong> und <strong>Erziehungsberaterin</strong> einen <strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;"><a style="text-decoration: underline; color: #af687a;" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs Bedürfnisorientiert in Kita, KiGa und Schule</a></span></span></strong> entwickelt. </div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_22">
				
				
				
				
				<a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule.jpg" alt="Screenshot des Online-Kurses Bedürfnisorientiert in Kit, KiGA und Schule - Dr. Martina Stotz lächelt und erklärt " title="Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-14874" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_112  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3 style="text-align: center;">Im Fachkräftekurs lernst du</h3>
<ul style="text-align: center;">
<li style="text-align: left;">Wie du als Lehrkraft mit <strong>mehr Leichtigkeit</strong> und <strong>Freude</strong> <strong>Kinder</strong> in der Schule <strong>begleitest</strong>.</li>
<li style="text-align: left;">Wie du <strong>ohne Belohnung </strong>und<strong> Bestrafung arbeiten</strong> kannst.</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Strategien</strong>, um die <strong>emotionale</strong> und <strong>soziale Kompetenz</strong> von Kindern zu <strong>stärken</strong> und dir selbst dabei mehr gerecht zu werden.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">Mit vielen <strong>Beispielen aus der Praxis</strong>, <strong>alltagstauglichen Tipps</strong> und <strong>Übungen</strong> für die Arbeit an dir selbst.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Das klingt gut, oder?</strong> Bereits <strong>über 300 Lehrkräfte</strong> haben den <strong>Kurs absolviert</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_17_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_17 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs „Bedürfnisorientierte Kita, KiGa &amp; Schule“ - Infos &amp; Buchung</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_113  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Mehr Impulse zu Bedürfnisorientierung in der Schule</h3>
<p>Du möchtest mehr Impulse für Bedürfnisorientierung in der Schule? Dann nutze gerne meine <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fuer-0-euro/"><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;">Angebote für 0 Euro</span></span></strong></a> <strong>Diese Beiträge könnten dich auch interessieren</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-unterrichtsstoerungen/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;">Umgang mit Unterrichtsstörungen</span></span></a></li>
<li>Schule ohne Bestrafung und Belohnung &#8211; Erfahrungen einer Realschullehrerin (erscheint demnächst)</li>
<li><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/67-umgang-mit-mobbing/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;">Umgang mit Mobbing</span></span></a></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_114  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Häufige Fragen zum Thema „schwierige“ Schüler:innen</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_accordion et_pb_accordion_4">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_17  et_pb_toggle_open">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was kann ich tun, wenn die ganze Klasse völlig unruhig ist?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p class="p1">Unterbreche den Unterricht bewusst. Bewegung, frische Luft oder kreative Methodenwechsel schaffen oft schnelle Entlastung. Manchmal hilft es auch, einfach loszulassen und den Druck zu nehmen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_18  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Wie geht man richtig mit schwierigen Schüler:innen um?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix">Der Umgang mit schwierigen Schülern und Schülerinnen ist eine Herausforderung, die sowohl Geduld als auch eine gezielte Strategie erfordert. Es geht darum, eine Balance zwischen Durchsetzungskraft und Empathie zu finden. Oft gibt es einen Grund, warum ein Schüler Schwierigkeiten im Verhalten zeigt. Es könnte an privaten Problemen, Lernschwierigkeiten oder anderen emotionalen Faktoren liegen. Ein offenes Gespräch kann helfen, die Ursachen zu erkennen. Es sollte generell auf Bestrafung verzichtet werden, denn dies schwächt das Selbstwertgefühl und das Kind fühlt sich weiterhin nicht gesehen in seinen Bedürfnissen. Vielmehr sollte man den Ursachen des Verhaltens auf den Grund gehen, eine Lösung finden und klare Vereinbarungen und Erwartungen (Werte) klären, Empathie und Verständnis zeigen. </div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_19  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Wie gehe ich mit einem einzelnen Kind um, das den Unterricht massiv stört?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p class="p1">Bleib ruhig und klar. Setze liebevolle, aber deutliche Grenzen und erkläre logische Konsequenzen. Notfalls: Betreuung in einer anderen Klasse oder kontakt mit den Eltern – ohne Strafe, aber mit Haltung.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_20  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Welche Kurse bietest du für Fachkräfte an?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p class="p1">Für pädagogische Fachkräfte biete ich zwei Formate an:</p>
<p class="p1"><strong><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;">Fachkräfte-Kurs </span></span></a></strong>ist ein <strong>umfassendes Online-Training</strong> für Lehrkräfte, Erzieher:innen und Schulbegleitungen, die schwierige Schüler besser verstehen und mit herausfordernden Situationen sicherer umgehen möchten – auf Basis des bedürfnisorientierten Ansatzes.</p>
<p class="p1"><span class="s1"><b><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;"><a href="https://fachkraefte.mein-erziehungsratgeber.de">Kostenloses Kurz-Webinar: <em>Mit großen Gruppen umgehen &#8211; ruhig und handlungsfähig bleiben</em></a></span></span></strong></b></span><a href="https://fachkraefte.mein-erziehungsratgeber.de"> </a>richtet sich an alle, die im Alltag oft an ihre Grenzen stoßen und sich mehr Gelassenheit und Klarheit wünschen.</p>
<p class="p1"><strong>Beide Angebote helfen</strong> dir, deine pädagogische Haltung zu stärken und deinen <strong>Arbeitsalltag entspannter zu gestalten</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_21  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Wie kann ich mich selbst besser schützen, wenn der Schulalltag sehr belastend ist?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p class="p1">Achte auf deine Grenzen, reduziere Perfektionsansprüche und hole dir Unterstützung. Der bedürfnisorientierte Ansatz bietet dir Werkzeuge für mehr Gelassenheit und Wirksamkeit im Klassenzimmer.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_115  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3 style="text-align: center;">Du hast mehr Fragen zum Thema Umgang mit schwierigen SchülerInnen?</h3>
<p style="text-align: center;">Komm in meinen <strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;"><a style="text-decoration: underline; color: #af687a;" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs Bedürfnisorientiert in Kita, KiGa und Schule</a></span><em><span style="color: #993366; text-decoration: underline;"><span style="color: #af687a; text-decoration: underline;">.</span></span></em></span></strong> Dort findest du viele Antworten und kannst dich mit anderen austauschen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_23">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Startbild-Online-Kurs-beduerfnisorientiert-Kita-KiG-Schule.jpg" alt="Screenshot Startbild Online-urs Bedürfnisorientreirt in Kita, KiGa, und Schule" title="Startbild-Online-Kurs-bedürfnisorientiert-Kita-KiG-Schule" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Startbild-Online-Kurs-beduerfnisorientiert-Kita-KiG-Schule.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Startbild-Online-Kurs-beduerfnisorientiert-Kita-KiG-Schule-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-14896" /></span>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_18_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_18 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs „Bedürfnisorientierte Kita, KiGa &amp; Schule“ - Infos &amp; Buchung</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_116  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3 style="text-align: left;">Regelmäßig Impulse und Tipps in dein Postfach?</h3>
<p style="text-align: left;">Du möchtest <strong>regelmäßig kostenlose</strong> und <strong>hilfreiche Impulse</strong> für einen<strong> bedürfnisorientierten Schulalltag</strong> und mehr <strong>Harmonie</strong> im Unterricht?</p>
<p style="text-align: left;">Dann <strong>abonniere</strong> gerne meinen <strong>&#8222;Leuchtturm-Newsletter&#8220;</strong>!</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_117  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><script type="text/javascript" src="https://assets.klicktipp.com/userimages/683456/forms/303722/72wrzfwwbz8z3c14.js"></script> </div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_118  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">Bildnachweis: Canva und eigene </div>
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			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Umgang mit Unterrichtsstörungen – Tipps für einen gelasseneren Schulalltag</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-unterrichtsstoerungen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=umgang-mit-unterrichtsstoerungen</link>
					<comments>https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-unterrichtsstoerungen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 08:03:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=14753</guid>

					<description><![CDATA[<p>Störungen im Klassenzimmer sind belastend – für Lehrkräfte und SchülerInnen. Der bedürfnisorientierte Ansatz hilft, klar und beziehungsstärkend zu reagieren. Entdecke praktische Strategien für mehr Ruhe und ein positives Klassenklima.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-unterrichtsstoerungen/">Umgang mit Unterrichtsstörungen – Tipps für einen gelasseneren Schulalltag</a> erschien zuerst auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de">Mein Erziehungsratgeber</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_43">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_51  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_119  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Unterrichtsstörungen</strong> gehören zu den größten <strong>Herausforderungen</strong> im <strong>Schulalltag</strong>, denn sie <strong>erzeugen Stress</strong> und <strong>beeinträchtigen</strong> den <strong>Lernerfolg</strong>. Der <strong>bindungs- und bedürfnisorientierter Ansatz</strong> hilft dabei, sowohl die <strong>Beziehung</strong> zwischen <strong>Lehrkräften</strong> und <strong>SchülerInnen</strong> zu stärken, als auch <strong>klare Grenzen ohne Bestrafungen</strong> zu setzen.</p>
<p><strong>Hier</strong> findest du <strong>konkrete Strategien</strong> und <strong>praktische Tipps</strong>, um <strong>souverän</strong> und <strong>emphatisch mit Unterrichtsstörungen</strong> und schwierigen Situationen <strong>umzugehen </strong>&#8211; für<strong> weniger Stress</strong> und <strong>mehr positives Klassenklima</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_24">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-unterrichtsstoerungen-schwierige-schueler-sus-schwaetzen.jpg" alt="Schüler stören Unterricht durch Schwätzen" title="umgang-unterrichtsstoerungen-schwierige-schueler-sus-schwaetzen" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-unterrichtsstoerungen-schwierige-schueler-sus-schwaetzen.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-unterrichtsstoerungen-schwierige-schueler-sus-schwaetzen-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-14761" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_120  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><em>Mit anderen quatschen, statt aufzupassen &#8211; nur ein Beispiel für Unterrichtsstörungen, die Lehrkräfte Nerven kosten. Der bedürfnisorientierte Ansatz hilft, mit herausfordernden Unterrichtssituationen souverän umzugehen.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_121  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Das Wichtigste in Kürze:</strong></p>
<ul>
<li>Ein <strong>bedürfnisorientierter Umgang</strong> mit Unterrichtsstörungen <strong>bedeutet</strong>, auf <strong>Bestrafungen</strong> zu <strong>verzichten</strong> und stattdessen die <strong>Ursache</strong> zu <strong>erkennen</strong> und <strong>dementsprechend</strong> zu <strong>handeln</strong>.</li>
<li>Dafür ist es <strong>grundlegend</strong>, die <strong>Bedürfnisse</strong> und <strong>Gefühle</strong> von <strong>Schülerinnen</strong> und <strong>Schülern</strong> <strong>ernst</strong> zu <strong>nehmen</strong>, in <strong>Kommunikation</strong> zu gehen, mit einer <strong>liebevollen inneren Haltung Grenzen</strong> zu <strong>zeigen</strong> und dabei in Beziehung bleiben.</li>
<li><strong>Eigene Gefühle als Lehrkraft</strong> achtsam<strong> wahrzunehmen</strong>, hilft dabei, <strong>stressige Situationen</strong> <strong>souverän</strong> zu <strong>bewältigen</strong>.</li>
<li>Praktische Handlungsstrategien wie <strong>Humor, klare Körpersprache, offene Gespräche</strong> und <strong>Bewegungspausen unterstützen</strong> dabei, ein harmonisches und respektvolles <strong>Miteinander</strong> zu fördern.</li>
</ul>
<p><strong>Unterrichtsstörungen</strong> sind oft ein <strong>indirekter „Hilferuf“</strong> der SchülerInnen. Der <strong>Umgang</strong> damit ist entscheidend, um Bedürfnisse zu erkennen, dementsprechend <strong>lösungsorientiert</strong> zu handeln und <strong>Kinder</strong> in ihrem <strong>Verantwortungsbewusstsein für</strong> ihr <strong>Verhalten</strong> zu <strong>stärken</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_122  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wie kann ich gelassen mit Unterrichtsstörungen umgehen? Eine häufige Herausforderung von Lehrkräften</h2>
<p>Lehrkräfte kennen die verschiedensten Arten von <strong>Unterrichtsstörungen</strong> und stellt sie vor eine der <strong>größten Herausforderungen im Schulalltag</strong>.</p>
<p>Nichts<strong> stresst</strong> mehr als ständige Unterbrechungen des Unterrichts, die vom Eigentlichen ablenken und von den Lehrkräften <strong>zusätzlich zum Unterricht bewältigt</strong> werden müssen:</p>
<ul>
<li>Lautes Reden, Hineinreden oder Unterhaltungen zwischen Schülerinnen und Schülern während der Arbeitszeit</li>
<li>Wiederholtes Fragen und Nachfragen</li>
<li>Streit</li>
<li>Aggressives Verhalten und Mobbing</li>
</ul>
<p>Trotz dieser Störungen die Unterrichtsplanung erfolgreich umzusetzen, ist Ziel jeder Lehrkraft.</p>
<p>Doch oft fehlt das „Know How“. Welche Handlungsstrategien brauche ich dafür?</p>
<p><strong>Die folgenden Tipps zeigen dir konkrete Handlungsstrategien und Methoden auf, die beim Umgang mit Unterrichtsstörungen und herausfordernden Situationen helfen und zugleich bindungs- und bedürfnisorientiert sind.</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_123  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Sich selbst mit Achtsamkeit begegnen</h2>
<p>Eine <strong>wichtige Grundlage</strong> für die Arbeit von Lehrkräften im Schulalltag ist vor allem <strong>Achtsamkeit</strong> in Bezug auf die <strong>eigene Gesundheit</strong> und das <strong>Wohlbefinden: Für sich selbst</strong>, die eigenen Bedürfnisse und Gefühle <strong>einzustehen</strong> und dabei <strong>aufkommende (starke) Gefühle achtsam wahrzunehmen</strong> und entsprechend zu handeln.</p>
<p>Durch <strong>Perspektivübernahme</strong>, die wir den <strong>Kindern vorleben</strong>, <strong>lernen sie</strong>, auch der Lehrkraft <strong>Empathie</strong> und <strong>Wertschätzung</strong> entgegenzubringen. Dafür ist es wichtig, dass sich Lehrkräfte regelmäßig oder aus gegebenem Anlass <strong>Zeit für Gespräche</strong> nehmen und <strong>mit</strong> den <strong>Kindern</strong> gemeinsam die Situation, aufkommende Gefühle und <strong>Konflikte zu spiegeln</strong> und eine <strong>friedliche Lösung</strong> für alle Beteiligten zu <strong>finden</strong>.</p>
<p>Auch <strong>Lehrkräfte dürfen sich verletzlich zeigen</strong> und <strong>über</strong> ihre <strong>Wünsche</strong> und <strong>Gefühle</strong> – auch im Bezug auf Wertschätzung – <strong>sprechen</strong> und gemeinsam mit den Kindern eine Lösung finden.</p>
<p>Sie <strong>werden dadurch zum Vorbild für Werte</strong>, <strong>Einfühlung</strong>, <strong>Respekt</strong> und <strong>Konfliktlösung</strong>.</p>
<h3>Was kann ich tun, wenn ich selbst starke Gefühle spüre?</h3>
<p>Wenn du merkst, dass durch Unterrichtsstörungen <strong>starke Gefühle</strong> in dir aufsteigen, wie Genervtheit, Wut, Ungeduld, wende gerne diese Tipps an, <strong>bevor du handelst</strong>:</p>
<ul>
<li>Sich selbst erlauben, <strong>durchzuatmen</strong>: z.B. 5 Finger Atmung anwenden oder 10-mal tief ein- und ausatmen.</li>
<li><strong>Kaltes Wasser trinken</strong>.</li>
<li><strong>Über Hände</strong> und <strong>Arme kaltes Wasser laufen lassen</strong>. Das beruhigt und reguliert das Nervensystem.</li>
<li><strong>Kurz</strong> das <strong>Klassenzimmer verlassen</strong> und vor der Tür für eine Minute und &#8222;<strong>Stille tanken</strong>“.</li>
<li><strong>Sich selbst zugestehen</strong>:
<ul>
<li>„Ich darf auch später noch eine Lösung finden“</li>
<li>„Ich verabschiede mich davon, allen Bedürfnissen gleichzeitig gerecht zu werden“</li>
<li>„Ich sorge für mich und auch ich darf meine Gefühle annehmen und kommunizieren.“</li>
</ul>
</li>
<li>Mit den Kindern <strong>kommunizieren</strong>, z.B. sagen:
<ul>
<li>“Hey, ich bin gerade richtig sauer und kann gerade nicht mehr klar denken. Ich brauche jetzt kurz Zeit für mich und dann bin ich wieder für euch da!“ Dann kurz das Klassenzimmer verlassen.</li>
<li>Oder: „Ich bin gerade total wütend, weil ich euch etwas Wichtiges beibringen möchte. Ich brauche jetzt eure Unterstützung! Schaffen wir das zusammen?“</li>
</ul>
</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_124  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;">Du möchtest <strong>lernen</strong>, wie du <strong>dir selbst</strong> mit mehr <strong>Achtsamkeit begegnest</strong> und deine <strong>innere Haltung</strong> so prägst, dass du <strong>gelassener</strong> wirst <strong>im Umgang mit Unterrichtsstörungen?</strong> Dann <strong>komm in</strong> meinen <strong>Fachkräftekurs</strong>, <strong>wie</strong> <strong>über 300 Lehrkräfte</strong> vor dir <strong>auch schon</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_19_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_19 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs „Bedürfnisorientierte Kita, KiGa &amp; Schule“ - Infos &amp; Buchung</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_125  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Deine innere Haltung</h2>
<p><strong>Grundstein</strong> für die <strong>bedürfnisorientierte Arbeit</strong> in pädagogischen Einrichtungen ist die <strong>eigene innere Haltung</strong>, die <strong>reflektiert werden darf</strong>.</p>
<p><strong>Setze dich mit dir selbst auseinander</strong> und <strong>frage</strong> dich:</p>
<ul>
<li>Wie ist meine eigene Einstellung zu Erziehung und dem Umgang mit Kindern?</li>
<li>Was sind meine Grundsätze?</li>
<li>Reflektion der eigenen Glaubenssätze (z.B. „Ich muss alles perfekt machen“)</li>
<li>Welche Werte vertrete ich und möchte ich den Kindern vermitteln?</li>
<li>Wie gehe ich als Lehrkraft auf Kinder zu? Begegne ich ihnen auf Augenhöhe?</li>
<li>Habe ich eine klare und gleichzeitig liebevolle innere Haltung meinen Schülern und Schülerinnen gegenüber?</li>
</ul>
<p>Die <strong>innere Haltung entscheidet</strong> darüber, <strong>ob Konfliktsituationen eskalieren</strong>, zu Diskussionen führen, Streit, Unmut und Stress auslösen <strong>oder</strong> ob wir Einfühlung, Verständnis, Perspektivübernahme, Wertschätzung und Einsicht erzeugen und dabei <strong>in einer friedlichen Atmosphäre bleiben</strong> und mit den Kindern in Beziehung sind.</p>
<p><strong>Glaubenssätze, die dir helfen, eine bedürfnisorientierte innere Haltung herzustellen und auch in Stresssituationen zu bewahren:</strong></p>
<ul>
<li>„Ich möchte Leuchtturm sein – für mich selbst und für die Kinder.“</li>
<li>„Ich schaffe es, mit Kindern eine friedliche Lösung zu finden.“</li>
<li>„Ich setze Grenzen mit Klarheit, einer liebevollen/friedlichen inneren Haltung und bleibe dennoch auf Augenhöhe mit den Kindern.“</li>
<li>„Ich lasse Angst vor starken Gefühlen los und gehe in die wertfreie AHA- Haltung.</li>
<li>Mache dir bewusst: „Ich weiß, dass mir das System Grenzen setzt, doch gleichzeitig entstehen durch die bedürfnisorientierte Begleitung viele Zaubermomente, eine besondere Verbundenheit, durch die Kinder am Vorbild lernen und in ihrem weiteren Leben zwischenmenschlich profitieren.&#8220;</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_25">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-unterrichtstoerungen-schwieriger-schueler-wirft-papierflieger.jpg" alt="Schüler wirft während Unterricht Papierflieger" title="umgang-unterrichtstoerungen-schwieriger-schueler-wirft-papierflieger" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-unterrichtstoerungen-schwieriger-schueler-wirft-papierflieger.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-unterrichtstoerungen-schwieriger-schueler-wirft-papierflieger-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-14799" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_126  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Du möchtest an</strong> deiner <strong>inneren Haltung arbeiten</strong> und <strong>souveräner mit Unterrichtsstörungen</strong><strong> umgehen?</strong> Komm in meinen <strong>Fachkräftekurs &#8222;Bedürfnisorientierte Kita, KiGa und Schule&#8220;</strong> &#8211; wie bereits 300 Pädagog:innen vor dir!</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_20_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_20 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs „Bedürfnisorientierte Kita, KiGa &amp; Schule“ - Infos &amp; Buchung</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_127  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Gefühle und Bedürfnisse im Unterricht thematisieren</h2>
<p><strong>Über Gefühle</strong> und deren Wichtigkeit zu <strong>sprechen</strong> ist ein <strong>„Gamechanger“ im Umgang mit Kindern</strong> und generell für Beziehungen und somit auch für die Beziehung zwischen Lehrkraft und SchülerInnen. Wenn <strong>Kinder lernen</strong>, ihre Gefühle und <strong>Bedürfnisse wahrzunehmen</strong> und zu <strong>benennen</strong>, dann <strong>können sie</strong> darüber hinaus auch <strong>Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen</strong>.</p>
<p>Denn indem sie diesen <strong>„Check in“ in ihren Körper</strong> machen und Strategien kennen, um <strong>mit ihren Gefühlen</strong> und <strong>Bedürfnissen achtsam umzugehen</strong>, können sie <strong>folglich</strong> auch lernen,<strong> ihr Verhalten</strong> zu <strong>steuern</strong>.</p>
<p><strong>Du als Lehrkraft kannst deinen Schüler:innen helfen, diese wertvolle Eigenschaft zu erlernen.</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_128  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Lege den Grundstein zu Beginn des Schuljahres</h3>
<p><strong>Etabliere</strong> das <strong>Thema Gefühle</strong> zu <strong>Beginn</strong> des <strong>Schuljahres</strong>. Diese <strong>Vorarbeit</strong> ist wichtig und <strong>erleichtert</strong> dir den <strong>Umgang mit Konflikten</strong>, die <strong>im Laufe des Jahres</strong> auftreten können.</p>
<p><strong>Diesen wertvollen Grundstein legst du durch</strong>:</p>
<ul>
<li>Beziehungsaufbau in Gesprächen, z.B. Einfühlung schenken, Motivieren, Humor.</li>
<li>Zeige Interesse an den Kindern z.B. indem du ihr Verhalten wertschätzt oder öfters fragst, wie es ihnen geht.</li>
<li>Gezielte Vereinbarungen zwischen dir und deinen Schüler:innen. Auf diese schriftlich festgehaltenen Vereinbarungen kannst du dich während des Schuljahres immer wieder berufen und sie wiederholen.</li>
<li>Bringe den Kindern bei, welche grundlegenden Gefühle und Bedürfnisse es gibt. Spreche mit ihnen darüber und findet gemeinsam Lösungen dafür, wie ihr im Unterricht und auch generell mit diesen Gefühlen umgehen könnt.</li>
</ul>
<p>Als <strong>hilfreiches Werkzeug</strong> für einen Unterricht zum Thema Gefühle, kannst du <strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;"><a style="text-decoration: underline; color: #af687a;" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/shop/gefuehlskarten-emmy-und-hugo/">Gefühlskarten</a></span></span></strong> nutzen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_129  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Beispiel: Gefühle thematisieren bei einer Unterrichtsstörung</h3>
<p>Eine Situation, die jede Lehrkraft kennt: Ein <strong>Kind wirkt</strong> im <strong>Unterricht unkonzentriert</strong> und <strong>lenkt</strong> sich selbst oder andere vom Arbeiten <strong>ab</strong>.</p>
<p><strong>Möglichkeiten 1: </strong>Das <strong>Kind bemerkt selbst</strong>, dass es gerade unkonzentriert und unruhig ist, reflektiert sein Verhalten und <strong>kommuniziert, was es gerade braucht</strong>, z.B. Bewegung, erhält Raum und Zeit dafür und bearbeitet anschließend die Aufgabe.</p>
<p><strong>Möglichkeit 2: Du gehst auf das Kind zu</strong> und <strong>spiegelst den aktuellen Zustand</strong>, indem du z.B. sagst: „Ich sehe, es fällt dir gerade sehr schwer, dich zu konzentrieren. Was brauchst du gerade damit es dir wieder gelingt, dich zu konzentrieren und weiterzuarbeiten?“</p>
<p>Der/die SchülerIn ist nun selbst an der Lösungsfindung beteiligt und kann einen eigenen Vorschlag machen. Falls dies schwer fällt schlägst du als Lehrkraft etwas vor. Beispielsweise kannst du so helfen, die Konzentration wieder herzustellen. Lasse das Kind:</p>
<ul>
<li>Ein paar Minuten frische Luft am Fenster atmen/ Atemübungen machen</li>
<li>Runden rennen im Pausenhof/ Schulgelände</li>
<li>Auf dem Flur Hampelmann oder Liegestütze machen</li>
<li>Tanz/ Bewegungsspiele durchführen</li>
<li>Eine kurze Pause vom Lernen machen und den Kopf für 2 bis 5 Minuten auf den Tisch legen</li>
<li>Entspannungsübungen, z. B. Klangschale, Klassische Musik, Meditationsreise</li>
<li>Etwas Trinken oder eine Kleinigkeit essen &#8211; Vitamin C-haltige Nahrung – mit den Kindern auch hier über gesunde fitmachende Lebensmittel aufklären.</li>
<li>Manchmal brauchen Kinder auch Verbindung zu einem Erwachsenen, der ihnen Liebe und Sicherheit gibt. Gehe kurz ins Gespräch mit dem Schüler oder der Schülerin: Gefühle spiegeln, Situation beschreiben, Einfühlung geben, nach einer Lösung suchen.</li>
</ul>
<p>Manchmal kommen Kindern &#8222;bindungsleer&#8220; in die Schule. Dann brauchen sie Nähe und Aufmerksamkeit oder eine Umarmung. <strong>Wenn</strong> die <strong>Kinder lernen</strong> ihre <strong>Bedürfnisse zu erkennen</strong> und zu benennen bzw. sich <strong>gleichzeitig darum kümmern</strong>, lernen sie <strong>Verantwortung zu übernehmen</strong> – für sich selbst und ihr Handeln.</p>
<p><strong>Haben Kinder diese Fähigkeit trainiert</strong>, <strong>kannst du</strong> in der <strong>Schule auf Belohnung und Bestrafung verzichten</strong>. Damit <strong>vermeidest</strong> du <strong>Frust und Stress</strong> seitens der SchülerInnen und auch für dich als Lehrkraft. Du bleibst damit auf <strong>Augenhöhe</strong> mit den Kindern und <strong>stärkst die Beziehung</strong> zu ihnen. Gleichzeitig vermittelst du durch eine <strong>achtsame Kommunikation</strong> bzw. <strong>„Bindungssprache“</strong> Werte, wie z.B. Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Empathie, Selbstständigkeit und Verantwortung.</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_130  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Auf Bestrafung verzichten</h2>
<p><strong>Bestrafungen im Unterricht</strong> <strong>führen nicht dazu, dass</strong> das <strong>Kind</strong> <strong>wirklich</strong> etwas <strong>lernt</strong> oder <strong>versteht</strong>.</p>
<p><strong>Es lernt nicht,</strong></p>
<ul>
<li>sich in die Gruppe einzufühlen,</li>
<li>das eigene Verhalten zu reflektieren,</li>
<li>mit dem eigenen Verhalten umzugehen, sich selbst zu regulieren und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.</li>
</ul>
<p><strong>Stattdessen passiert bei Bestrafungen Folgendes</strong>:</p>
<p>Das <strong>Kind</strong> <strong>unterwirft sich</strong> der Macht der Lehrkraft und ist vermeintlich erst einmal „brav“. Dabei bleiben die <strong>Bedürfnisse des Kindes</strong> jedoch <strong>unerfüllt</strong>, obwohl es gerade deine Aufmerksamkeit, Nähe und Beziehung <strong>braucht, um kooperieren</strong> zu können.</p>
<p>Auch hier darfst du deine eigene innere Haltung reflektieren und folgende Haltung annehmen:</p>
<ul>
<li>„Durch <em>strafende Macht</em> schade ich mir selbst und anderen Menschen.“</li>
<li>Die Sicht des Kindes einnehmen: „Schenke mir Einfühlung und Führung, statt mich zu bestrafen.“</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_131  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im<strong> Blog</strong> findest du noch mehr <strong>Hintergrundinformationen</strong> zum Thema <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/warum-strafen-in-kitas-und-schulen-negativ-auf-das-kindliche-selbstwertgefuehl-wirken-und-wie-es-auch-anders-geht/"><span style="color: #af687a;"><u>Warum Strafen in </u><span style="caret-color: #af687a;"><u>Kitas</u></span><u> und Schule negativ auf das kindliche Selbstwertgefühl wirken und wie es anders geht. </u></span></a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_132  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Video-Interview: Schule ohne Belohnung und Bestrafung</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_video et_pb_video_0">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_video_box"></div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_133  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im <strong>Gespräch</strong> teilt <strong>Barbara Wiechert</strong>, <strong>Realschullehrerin</strong>, Ihre <strong>Erfahrungen mit Stress</strong> im Schulalltag und <strong>Unterrichtsstörungen</strong>. Sie erzählt, wie sie es durch eine <strong>bedürfnisorientierte Herangehensweise</strong> geschafft hat, <strong>auf</strong> <strong>Bestrafungen zu verzichten</strong> und eine<strong> bedürfnisorientierte Atmosphäre im Klassenzimmer</strong> entstehen zu lassen und sich selbst zu entspannen. Dieser <strong>Wandel</strong> ist Barbara <strong>gelungen</strong>, nachdem sie den <strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #993366; text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/" style="color: #993366; text-decoration: underline;">Onlinekurs „Bedürfnisorientiert in Kita, KiGa und Schule“</a> </span></span>besucht</strong> hat.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_21_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_21 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs „Bedürfnisorientierte Kita, KiGa &amp; Schule“ - Infos &amp; Buchung</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_134  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Signale durch Körpersprache</h2>
<p>Deine <strong>Körpersprache kann viel bewegen</strong>, um <strong>Unterrichtsstörungen gewaltfrei</strong> zu <strong>begleiten</strong>. <strong>„Gewaltfrei“ meint</strong> auch hier eine <strong>freundliche Kommunikation auf Augenhöhe:</strong></p>
<ul>
<li>Du verzichtest auf Strafe und Ablehnung.</li>
<li>Du zeigst Verständnis für die Situation.</li>
<li>Gleichzeitig setzt du klare Grenzen.</li>
<li>Du suchst nach einer friedlichen Lösung für alle Beteiligten.</li>
</ul>
<p>Den <strong>Kindern</strong> darfst du <strong>vermitteln</strong>: „Alle Gefühle sind erlaubt! Ausschließlich eine Verhaltensweise kann nicht in Ordnung sein!“</p>
<p>Deine <strong>innere Haltung</strong> dabei: „Ich handle in Liebe und in friedvoller Absicht.“</p>
<p>Folgende Signale durch Körpersprache helfen dir im Umgang mit Unterrichtsstörungen:</p>
<ul>
<li>Werde leise.</li>
<li>Stelle dich aufrecht und präsent hin, schaue das Kind oder die Kinder, die gerade den Unterricht stören, solange an, bis eine Reaktion erfolgt und wieder die Zuhörhaltung eingenommen wird.</li>
<li>Setze ein eingeübtes Signal ein (z. B. Hand heben), das den Kindern zeigt, dass jetzt Ruhe ist. Dieses kannst du am Anfang des Schuljahres im Rahmen eurer Vereinbarungen einführen.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_135  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wunderwaffe Humor</h2>
<p>Du kannst Unterrichtsstörungen und Unruhe auch mit Humor begegnen und so etwas sagen wie: „Sagt mal, was ist denn heute los hier? Hier geht’s ja zu wie im Zoo! Gestern hatte ich hier so konzentrierte und aufmerksame Kinder, als ich etwas erklärt habe. Habt ihr die zufällig gesehen? Bin ich aus Versehen in einer anderen Klasse gelandet?“</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_136  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Positive Verstärkung</h2>
<p><strong>Bestärke positives Verhalten</strong>, <strong>anstatt</strong> nur <strong>auf negatives Verhalten</strong> zu <strong>reagieren</strong>. Wertschätze Schülerinnen und Schüler, die sich gut benehmen, konzentriert arbeiten oder sich besonders engagieren.</p>
<p><strong>Positive Verstärkung</strong> kann dazu <strong>beitragen</strong>, dass <strong>sich Kinder</strong> mehr <strong>anstrengen</strong>, sich <strong>zu verbessern</strong>.</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_26">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-unterrichtsstoerungen-schwieirige-schueler-tipp-positive-verstaerkung-lehrerin-schueler-klatschen-sich-ab.jpg" alt="Lehrerin klatscht sich mit Schüler ab und lächelt" title="umgang-unterrichtsstoerungen-schwieirige-schueler-tipp-positive-verstaerkung-lehrerin-schueler-klatschen-sich-ab" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-unterrichtsstoerungen-schwieirige-schueler-tipp-positive-verstaerkung-lehrerin-schueler-klatschen-sich-ab.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/umgang-unterrichtsstoerungen-schwieirige-schueler-tipp-positive-verstaerkung-lehrerin-schueler-klatschen-sich-ab-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-14841" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_137  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Gutes Verhalten positiv verstärken</strong> und dir einen <strong>souveränen Umgang mit Unterrichtsstörungen</strong> aneignen? Das <strong>lernst du</strong> in meinem <strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;"><a style="text-decoration: underline; color: #af687a;" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs für Fachkräfte: Bedürfnisorientiert in Kita, KiGa und Schule</a></span><span style="color: #993366; text-decoration: underline;"><span style="color: #af687a; text-decoration: underline;">!</span></span></span></strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_22_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_22 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs „Bedürfnisorientierte Kita, KiGa &amp; Schule“ - Infos &amp; Buchung</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_138  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Umgang mit Unterrichtsstörungen lernen &#8211; Online-Kurse für Bedürfnisorientiertes Unterrichten</h2>
<p><strong>Du wünschst dir</strong>, den Schulalltag als <strong>sinnerfülltes Arbeiten</strong> statt als Dauerstress und Belastung zu erleben?</p>
<p>Hierfür habe ich auf <strong>Basis</strong> meiner eigenen <strong>Erfahrungen als langjährige Lehrerin</strong> und meinem <strong>Know-how</strong> als <strong>Doktorin der Pädagogik</strong> und <strong>Erziehungsberaterin</strong> einen <strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;"><a style="text-decoration: underline; color: #af687a;" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs für Fachkräfte: Bedürfnisorientiert in Kita, KiGa und Schule</a></span></span></strong><strong><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"> </a></strong>entwickelt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_27">
				
				
				
				
				<a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/"><span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="980" height="647" src="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule.jpg" alt="Screenshot des Online-Kurses Bedürfnisorientiert in Kit, KiGA und Schule - Dr. Martina Stotz lächelt und erklärt " title="Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule" srcset="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule.jpg 980w, https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2025/05/Umgang-Unterrichtsstoerungen-lernen-kurs-beduerfnisorientierte-schule-480x317.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" class="wp-image-14874" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_139  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3 style="text-align: center;">Im Fachkräfte-Kurs lernst du:</h3>
<ul>
<li>Wie du als Lehrkraft mit mehr Leichtigkeit und Freude Kinder in der Schule begleitest.</li>
<li>Wie du ohne Belohnung und Bestrafung arbeiten kannst.</li>
<li>Strategien, um die emotionale und soziale Kompetenz von Kindern zu stärken und dir selbst dabei mehr gerecht zu werden.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">Mit vielen <strong>Beispielen aus der Praxis</strong>, <strong>alltagstauglichen Tipps</strong> und <strong>Übungen</strong> für die Arbeit an dir selbst.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Das klingt gut, oder?</strong> Bereits <strong>über 300 Lehrkräfte</strong> haben den <strong>Kurs absolviert</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_23_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_23 et_pb_bg_layout_light" href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Onlinekurs „Bedürfnisorientierte Kita, KiGa &amp; Schule“ - Infos &amp; Buchung</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_140  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Mehr Impulse zu Bedürfnisorientierung in der Schule</h3>
<p>Du möchtest mehr Impulse für Bedürfnisorientierung in der Schule? Dann nutze gerne meine <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fuer-0-euro/"><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;">Angebote für 0 Euro</span></span></strong></a>.</p>
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<ul>
<li><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/schwierige-schueler/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;">Umgang mit schwierigen Schülern &#8211; was wirklich hilft</span></span></a></li>
<li>Schule ohne Bestrafung und Belohnung &#8211; Erfahrungen einer Realschullehrerin (erscheint demnächst)</li>
<li><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/67-umgang-mit-mobbing/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline; color: #af687a;">Umgang mit Mobbing</span></span></a></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_141  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><script type="text/javascript" src="https://assets.klicktipp.com/userimages/683456/forms/303722/72wrzfwwbz8z3c14.js"></script></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_142  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Häufige Fragen zum Thema Unterrichtsstörungen</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_accordion et_pb_accordion_5">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_22  et_pb_toggle_open">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was sind Unterrichtsstörungen?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix">Unterrichtsstörungen sind Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern, die den Ablauf des Unterrichts negativ beeinflussen und das Ziel, Wissen zu vermitteln oder zu erwerben, erschweren.</p>
<p>Diese Störungen können in vielen Formen auftreten und reichen von lauten Gesprächen oder ständiger Ablenkung bis hin zu unpassendem Verhalten oder Störungen im sozialen Miteinander der Klasse.</p>
<p>Typische Beispiele für Unterrichtsstörungen sind:</p>
<ul>
<li>Lautes Reden: Schüler unterbrechen den Unterricht durch Gespräche mit anderen oder durch ständiges Plaudern.</li>
<li>Unaufmerksamkeit: Schüler sind mit etwas anderem beschäftigt (z.B. Handy, Bücher oder einfach Abschweifen der Gedanken).</li>
<li>Ständiges Fragen oder Nachfragen: Schüler unterbrechen den Unterricht, indem sie ständig Fragen stellen, die entweder nicht zum Thema gehören oder bereits beantwortet wurden.</li>
<li>Aggressives oder störendes Verhalten: Lautes Rufen, Schubsen, Streiten oder auch Mobbing unter den Schülern.</li>
<li>Verweigerung von Aufgaben: Schüler weigern sich, mitzuarbeiten oder Aufgaben zu erledigen.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_23  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Wie geht man als Lehrkraft mit Unterrichtsstörungen um?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix">Es gibt pädagogische Ansätze, die Lehrkräften dabei helfen, den eigenen Stress und Druck zu minimieren und dabei in Verbindung und Beziehung mit den Kindern zu bleiben. Klare Grenzen zu setzen, dabei kommunikativ gewaltfrei zu bleiben, auf Bestrafung zu verzichten und stattdessen mit den Kindern auf Augenhöhe zu kommunizieren und dabei eine empathische und wertschätzende innere Haltung bewahren, legen den Grundstein dafür.</div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_24  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was tun, wenn Schüler den Unterricht stören?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix">Wenn SchülerInnen den Unterricht stören, dann kann die Lehrkraft auf unterschiedliche Handlungsstrategien zurückgreifen, wie zum Beispiel Signale durch Körpersprache, mit den Kindern ins Gespräch gehen, auf die Vereinbarungen hinweisen und nach einer gemeinsamen Lösung suchen, Gefühle und Bedürfnisse besprechen, Humor und Leichtigkeit einfließen lassen und im Notfall Konsequenzen durchführen mit liebevoller innerer Haltung und den Schüler aus der Gruppe nehmen.</div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_25  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Was kann man gegen Unterrichtsstörungen in der Grundschule tun?</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix">Vor allem Grundschulkinder brauchen eine klare Führung seitens der Lehrkraft, denn für sie ist das „System Schule“ noch neu und sie müssen sich erst vertraut damit machen und sich vor allem sicher fühlen.</p>
<p>Klare Regeln, Vereinbarungen und Strukturen zu etablieren und eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen sind dabei grundlegend. Hilfreich ist es, die Regeln oder Vereinbarungen gemeinsam zu erarbeiten. Auf diesen kann sich die Lehrkraft dann immer wieder berufen und sie mit den Kindern einüben. Beziehungsaufbau, positive Verstärkung, Empathie und Wertschätzung unddas gewaltfreie Kommunizieren auf Augenhöhe, Bewegungsangebote sowie eine abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung beugen Unterrichtsstörungen vor und sind positive Strategien, um Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern.</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_143  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Du hast mehr Fragen zum Thema Umgang mit Unterrichtsstörungen?</h3>
<p>Komm in meinen <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fachkraeftekurs/">Online-Kurs für Fachkräfte: Bedürfnisorientiert in Kita, Kindergarten und Schule.</a> Dort findest du viele Antworten und kannst dich mit anderen austauschen.</p></div>
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		<title>Warum Strafen in KiTas und Schulen negativ auf das kindliche Selbstwertgefühl wirken und wie es auch anders geht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Aug 2022 01:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder gibt es für Erzieher*innen und Lehrkräfte Situationen, die sehr herausfordernd sind. Große Bedürfnisunterschiede in Gruppen sowie Personalmangel führen nicht selten zu Stress und Überforderung bei Fachkräften. Wenn Kinder sich dann nicht an die Regeln halten und durch ihr Verhalten auffallen, greifen deswegen viele Pädagog*innen zu schädlichen Maßnahmen wie z.B. Auszeit, Verbote, stiller Stuhl [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder gibt es für Erzieher*innen und Lehrkräfte Situationen, die sehr herausfordernd sind. Große Bedürfnisunterschiede in Gruppen sowie Personalmangel führen nicht selten zu Stress und Überforderung bei Fachkräften. Wenn Kinder sich dann nicht an die Regeln halten und durch ihr Verhalten auffallen, greifen deswegen viele Pädagog*innen zu schädlichen Maßnahmen wie z.B. Auszeit, Verbote, stiller Stuhl oder zu ähnlichen Bestrafungen. Zahlreiche Pädagog*innen haben sogar in ihrer Ausbildung oder in ihrem Studium gelernt, dass Bestrafung eine sinnvolle Erziehungsmethode sei.</p>
<p>Warum es so wichtig ist, in der Familie, in Einrichtungen, in Krippen und Kindergärten sowie in Schulen auf Bestrafung zu verzichten, möchte ich dir in diesem Blogartikel fachlich fundiert erklären. Zusätzlich erfährst du, welche Alternativen es gibt, damit Kinder kooperieren und sich alle in der Gruppe wohl fühlen dürfen.</p>
<p>Nachdem ich am Lehrstuhl für Pädagogik und Psychologie an der LMU in München im Bereich der Entwicklungspsychologie geforscht habe und mich stark mit der Entwicklung des kindlichen Selbstwertgefühls beschäftigt habe, wurde mir klar, was Kinder brauchen, um sich geliebt zu fühlen.</p>
<p>Danach war ich selbst 7 Jahre Grundschullehrerin in jeder Klassenstufe sowie Klassenleitung. Zusätzlich habe ich durch meine Ausbildung im Bereich der Schulpsychologie viele verhaltensauffällige Kinder in insgesamt 10 verschiedenen Grund- und Mittelschulen begleitet. Außerdem durfte ich durch meine Tätigkeit als musikalische Früherzieherin in 3 unterschiedlichen Krippen und Kindergärten Erfahrungen sammeln.</p>
<p>Vielleicht bist du selbst Fachkraft und es liegt dir etwas daran zu verstehen, warum es entwicklungshemmend ist, Kinder zu bestrafen. Vermutlich hast du wie ich in der Ausbildung oder im Studium gelernt, dass Kinder belohnt und bestraft werden müssen, damit ein erwünschtes Verhalten erzielt werden kann. Deswegen gehst du vielleicht davon aus, deinen pädagogischen Auftrag zu erfüllen, wenn du ein Kind auf den stillen Stuhl setzt und es aus der Gruppe ausschließt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Eventuell kommt dir dann folgende Geschichte bekannt vor:</strong></em></p>
<p>Alle Kinder sitzen im Morgenkreis und du möchtest euer schönes Morgenritual beginnen und da gibt es dieses eine Kind, das nicht bereit ist, mitzumachen. Es läuft durch den Raum, macht Geräusche oder ärgert vielleicht sogar andere Kinder. Dein Puls steigt an und du bist genervt, bevor der Tag erst richtig begonnen hat. Schließlich hast du dir gestern extra Zeit genommen, etwas Schönes für die Kleinen vorzubereiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Wenn Fachkräfte mit Bestrafung reagieren:</strong></em></p>
<p>Wenn auf dieses Verhalten mit Bestrafung reagiert wird und das Kind z.B. auf den stillen Stuhl gesetzt wird oder in einen anderen Raum für eine Auszeit geschickt wird, passiert im Kind Folgendes: Es stellt vielleicht sein Verhalten ein, weil es nicht ausgeschlossen werden möchte, gleichzeitig schämt es sich und fühlt sich schuldig. Vielleicht hat es sogar Angst.</p>
<p>Angst, Scham und Schuld wirken negativ auf das kindliche Selbstwertgefühl und das Kind hat aufgrund der starken Gefühle nicht die Möglichkeit, sich zu überlegen, wie es der Gruppe geht.</p>
<p>Das Sozialverhalten des Kindes verbessert sich also nicht, sondern das Kind unterlässt nur aus Angst sein Verhalten. Die Strafe hat also nicht dazu geführt, dass das Kind wirklich etwas gelernt oder verstanden hat. Es hat auch nicht gelernt, sich in die Gruppe einzufühlen und Perspektive zu übernehmen. Das Kind unterwirft sich deiner Macht und ist brav. Dabei bleiben trotzdem die Bedürfnisse des Kindes unerfüllt, das vielleicht gerade deine Aufmerksamkeit, Nähe und Beziehung braucht, um kooperieren zu können</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Folgen haben Bestrafung für das Kind?</h3>
<p><strong>1. Das kindliche Selbstwertgefühl leidet</strong></p>
<p>Häufig ausgelöste Angst-, Scham- und Schuldgefühle wirken dauerhaft negativ auf das kindliche Selbstwertgefühl. Der <em>präfrontale Kortex des Kindes</em> (moralisches Gehirn, das für die Vernunft und Perspektivübernahme zuständig ist) entwickelt sich durch Strafen nicht weiter. Das Kind wird deshalb in seiner kognitiven, emotionalen und sozialen Entwicklung gehemmt, wenn es bestraft wird.</p>
<p><strong>2. Die Beziehung zum Kind leidet</strong></p>
<p>Die Beziehung zur Bezugsperson leidet, worüber das Kind negative Beziehungserfahrungen macht und sich ohnmächtig und ausgeliefert fühlt. Darüber kann aggressives Verhalten verstärkt werden oder Unterwerfung beim Kind stattfinden (Rebellion oder Unterwerfung).</p>
<p><strong>3. Bedürfnisse bleiben unerfüllt</strong></p>
<p>Wenn unerfüllte Bedürfnisse beim Kind nicht erfüllt werden, zeigen sich diese immer wieder an anderer Stelle in Form von Störungen (deshalb spreche ich von Hilferufen statt von Störungen). Das Verhalten des Kindes ist also nur kurzfristig erwünscht. Das ist übrigens auch der Grund, warum Kinder sich dann nur „brav“ verhalten, wenn die Fachkraft etwas sehen könnte. Sobald sich das Kind unbeobachtet fühlt, zeigt es dann trotzdem wieder das unerwünschte Verhalten (z.B. Schubsen oder Schlagen).</p>
<p><strong>4. Das Kind kompensiert seine Ohnmacht durch Gewalt</strong></p>
<p>Kinder lernen durch strafende Macht, dass durch Gewalt etwas erreicht werden kann. Sie lernen, dass – sobald keiner zuschaut – ein Kind Macht Schwächeren gegenüber anwenden könnte, um seine Ohnmacht zu kompensieren.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Aus diesen Gründen und noch viel mehr Gründen, die ich aufgrund meiner eigenen jahrelangen Erfahrung als Pädagogin und Beraterin und aus einer differenzierten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema “Bestrafung und Belohnung” (klassischer Konditionierung) gesammelt habe, möchte ich alles dafür tun, dass Kinder ohne diese gewaltvolle Macht aufwachsen dürfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gerne möchte ich dir an ein paar Beispielen zeigen, wie du als Fachkraft reagieren kannst, um auf Strafen zu verzichten:</strong></p>
<p><strong>1. Mit dem Kind in Verbindung gehen</strong></p>
<p>Die Fachkraft kann Nähe zum Kind aufbauen und ihm Führung durch geistige und körperliche Präsenz anbieten. Sie kann ihm ins Ohr flüstern: “Bist du noch ganz aufgeregt und möchtest dich bewegen? Möchtest du dich neben mich setzen im Kreis? Schau mal, alle anderen Kinder freuen sich schon sehr auf unser GUTEN-MORGEN-LIED. Bist du auch bereit, mitzumachen?” Wenn die Fachkraft z.B. kurz mit dem Kind spricht, sich auf seine Augenhöhe begibt und ihm, wie oben beschrieben, Einfühlung und Führung schenkt (“Du bist ganz aufgeregt. Du bist noch nicht bereit, leise zu sein. Ich setze mich zu dir und wir beginnen jetzt das Lied, weil alle in der Gruppe sich schon so darauf freuen. Bist du bereit, auch mitzumachen?”), lernt das Kind am Modell seiner Fachkraft Rücksichtnahme und einen wertschätzenden Umgang mit anderen, wohingegen es sonst nur lernt, dass über Druck und Macht etwas erreicht werden kann.</p>
<p><strong>2. Einfühlung in das Kind</strong></p>
<p>Die Fachkraft kann sich die Frage stellen, wie sich das Kind gerade fühlt und was es braucht. Vielleicht haben seine Eltern morgens gestritten oder es war ganz stressig und das Kind braucht erst noch Zeit, um anzukommen? Vielleicht fällt ihm auch der Übergang schwer oder es möchte den anderen Kindern zeigen, wie lustig es sein kann (Bedürfnis nach Zugehörigkeit). Dieser feinfühlige Blick kann helfen, um keine Macht ausüben zu müssen.</p>
<p>Das Kind rebelliert vielleicht auch und wird zornig und wütend, worüber das sogenannte Reptiliengehirn aktiv wird. In diesem Zustand ist das Kind nicht in der Lage, mitzumachen. Es wird von seinen Gefühlen übermannt.</p>
<p><strong>3. Das Erziehungsziel reflektieren</strong></p>
<p>Die Fachkraft könnte tief durchatmen und sich überlegen, welches Ziel sie in der Erziehung des Kindes verfolgt und was jetzt gerade wichtiger ist. Das Funktionieren des Morgenkreises oder das Wohl aller Kinder? Natürlich steht die Gruppe in einer Einrichtung oder Schule im Fokus und wenn ein Kind morgens bereits sehr bedürfnisstark und bindungsleer ankommt, gibt es manchmal keine andere Wahl, als mit dem Kind kurz den Raum zu verlassen, um die Gruppe zu schützen. Gleichzeitig ist es dabei möglich, das Kind nicht für sein Verhalten zu verurteilen und das Bedürfnis hinter dem Verhalten zu erkennen.</p>
<p><strong>4. Ein ruhiges Gespräch mit dem Kind</strong></p>
<p>Wenn Pädagog*innen im ruhigen und wertschätzenden Gespräch über Werte und Bedürfnisse mit dem Kind reden, möchte es aus sich heraus zum Wohle der Gemeinschaft beitragen. Kindern ist es nämlich nicht egal, wie es anderen Menschen geht. Sie sind soziale Wesen und können sich ab ca. 2 ½ Jahre mehr und mehr in andere Kinder einfühlen. So könnte dieses Gespräch aussehen: “Hm, du hattest ganz viel Spaß und wolltest toben. Was glaubst du, was sich z.B. Max oder Nina in dem Moment gewünscht hat? Kann es sein, dass die beiden traurig waren, weil ihnen das Lied und die Gemeinschaft wichtig sind? Was machen wir denn jetzt, damit sich morgen im Morgenkreis alle wohlfühlen?”</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie kann ich als Fachkraft trotzdem die Gruppe schützen?</h3>
<p>Vielleicht fragst du dich als Fachkraft, wie das alles in einer großen Gruppe funktionieren soll? Ich habe selbst so viele Kinder in großen Gruppen begleitet und weiß, dass das nicht immer leicht ist.</p>
<p>Deswegen möchte ich dir den Unterschied zwischen strafender und fürsorglicher Macht erklären.</p>
<p>Bei <em>strafender Macht</em> stellst du dich über das Kind und verurteilst es dabei mit Worten und deiner inneren Haltung (“Du bist schuld, weil du nicht brav warst!”). Du nutzt deine Überlegenheit, um dem Kind zu zeigen, wo es lang geht, und um ein erwünschtes Verhalten schnell herbeizuführen.</p>
<p>Ein Beispiel: Du schließt das Kind aus dem Sitzkreis aus uns sagst:</p>
<p>„Geh auf den stillen Stuhl. Erst wenn du brav bist und mitmachst, darfst du wieder kommen.“</p>
<p>Bei <em>fürsorglicher Macht</em> handelst du zum Wohl der Gruppe und auch zum Wohl des Kindes, das gerade nicht kooperieren kann. Auch hier kann es eine Auszeit für das Kind geben, allerdings bleibst du während der Auszeit mit dem Kind in Verbindung, schenkst ihm weiter Wertschätzung und richtest den Blick auf das unerfüllte Verhalten hinter dem Bedürfnis.</p>
<p>Beispiel: Du denkst über z.B. das Kind, das gerade „stört“: „Gerade ist es ganz schwer für dieses Kind, mitzumachen. Vielleicht braucht es Nähe oder Bewegung. Ich versuche jetzt, sein Bedürfnis zu stillen.“</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/ebook-strafen-kita-schule/" rel="attachment wp-att-8089">Download PDF Guide: </a></strong></span><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/wp-content/uploads/2022/10/Blogartikel-Bestrafung_Dr.-Martina-Stotz.pdf" rel="attachment wp-att-8089">Warum Strafen in Kitas, KiGa &amp; Schulen negativ auf das kindliche Selbstwertgefühl wirken und wie es auch anders geht!</a></span></p>
<p>Lade dir den <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/ebook-strafen-kita-schule/"><span style="text-decoration: underline;">PDF-Guide gratis herunter</span></a> und erfahre noch mehr zum Thema: Hintergründe, Auswirkungen von Strafen, Erfahrungen aus der Praxis und Lösungsansätze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du möchtest als Fachkraft lernen, auf Bestrafung und Belohnung zu verzichten und Kinder in einer Gruppe liebevoll und bedürfnisorientiert zu führen? Dann melde dich gerne für meinen Online-Fachkräftekurs ein. Hier bekommst du alle Infos:</p>
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<p>Wie geht es dir mit diesem Thema? Ich freue mich auf den Austausch mit euch in den Kommentaren!</p>
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		<title>10 Tipps, wie dein Kind im Alltag mehr zur Ruhe kommt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2022 04:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kinder sind heutzutage vielen unterschiedlichen Eindrücken ausgesetzt. Dies kann schnell zu Unruhe bei deinem Kind führen. Darauf folgen teilweise Symptome wie Bauchschmerzen, Ängste, Konzentrationsschwäche, schlechter Schlaf usw. Wie du dein Kind unterstützen kannst, im Alltag wieder etwas mehr Ruhe zu finden, erfährst du in diesem Blogartikel. Wenn du ein paar Dinge in eurem Alltag veränderst, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder sind heutzutage vielen unterschiedlichen Eindrücken ausgesetzt. Dies kann schnell zu Unruhe bei deinem Kind führen. Darauf folgen teilweise Symptome wie Bauchschmerzen, Ängste, Konzentrationsschwäche, schlechter Schlaf usw.</p>
<p>Wie du dein Kind unterstützen kannst, im Alltag wieder etwas mehr Ruhe zu finden, erfährst du in diesem Blogartikel. Wenn du ein paar Dinge in eurem Alltag veränderst, dann wirst du deinem Kind helfen, zufriedener und erfüllter zu sein und den Moment mehr genießen zu können. Es wird sich in der Schule besser konzentrieren können und entspannter sein.<br />
Es lohnt sich also, wenn ihr ein paar neue Routinen in den Tag einbaut.</p>
<p>Im Folgenden gebe ich dir 10 konkrete Tipps, wie dein Kind mehr zur Ruhe kommt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>1. Bewegung und Achtsamkeit</h3>
<p>Ausreichend Bewegung, möglichst an der frischen Luft, oder gerne auch mal hüpfen und tanzen führt zu mehr Entspannung. Geht gemeinsam spazieren und schaut euch gerne bewusst um und seht, wie die Zweige des Baumes vom Wind hin und her wehen. Schaut euch die Blumen an, nehmt eure Umgebung mit allen Sinnen wahr. Und vielleicht hat dein Kind Lust, ein paar Pflanzen oder Steine zu sammeln und zuhause daraus etwas Schönes zu basteln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>2. Kreative Tätigkeiten</h3>
<p>Kneten, Malen (nach Zahlen), Mandalas malen oder Musik machen helfen deinem Kind, Gefühle zu verarbeiten. Gerade bei Tätigkeiten, die sehr gleichbleibend sind und wenig Denken erfordern, können Kinder sehr schön zur Ruhe kommen. Beim Mandala malen werden z.B. Kreise gemalt, die beruhigend wirken können. Beim Kneten nimmt dein Kind wahr, wie sich die Knete in den Händen anfühlt, worüber es sich entspannen kann. Musik könnt ihr z.B. mit Orff-Instrumenten machen und darüber Gefühle ausdrücken und Reize verarbeiten. Trommeln kann z.B. sehr beruhigend sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3. Yoga, Progressive Muskelentspannung</h3>
<p>Achtsame körperliche Bewegung erleichtert den Übergang vom aktiven Tag hin zur ruhigen Nacht. Es gibt mittlerweile einige Angebote (Bücher, Videos) zu Kinder-Yoga. Den Kindern macht es viel Spaß und es darf dabei auch herzlich gelacht werden.<br />
Bei der Progressiven Muskelentspannung lernt dein Kind, bewusst die Muskeln anzuspannen und zu entspannen. Es konzentriert sich voll und ganz auf die körperliche Wahrnehmung bei der An- und Entspannung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>4. Fantasiereisen oder Geschichten vorlesen</h3>
<p>Durch Fantasiereisen lernen sich die Kinder selber besser kennen und finden ihre ureigene Kraft. Vielleicht mögt ihr euch dafür in eine selbstgebaute Höhle zurückziehen. Oder unter das Hochbett bzw. in ein Tipi-Zelt verschwinden. Hauptsache ist, dass dein Kind sich dabei sicher und geborgen fühlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>5. Hörbuch, Einschlaf- oder Entspannungsmusik</h3>
<p>Gerade der Abend sollte kurz vor dem Schlafengehen sehr ruhig verbracht werden. Es gibt wunderbare Musik zur Entspannung, auch speziell für Kinder, oder auch Meditationen für Kinder, die ihr vor dem Einschlafen hören könnt.<br />
Wichtig: Das Einschlafen an sich darf ohne Musik oder Hörspiel erfolgen. Somit verhinderst du, dass dein Kind von der Musik oder vom Hörspiel abhängig wird und nur noch auf diese Weise einschlafen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>6. Ruhige Atmosphäre schaffen zum Ausruhen</h3>
<p>Vor dem Zubettgehen oder auch tagsüber kannst du das Licht dimmen und eine gemütliche Schlafheimat oder Ruheheimat schaffen. Auch kannst du z.B. einen schönen, natürlichen Duft versprühen (z.B. Lavendel), wenn ihr euch ausruhen oder schlafen gehen möchtet.<br />
Leg dich z.B. mit vollem Genuss schon mal in die vorbereitete Schlaf- oder Ruheumgebung, um deinem Kind zu zeigen, wieviel Freude es dir macht, dich auszuruhen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>7. Massagen, Streicheln, Nähe</h3>
<p>Schau bitte individuell bei deinem Kind, ob es körperliche Nähe genießt, und sie vielleicht sogar braucht, gerade wenn es ängstlich ist. Dann kannst du z.B. über den Rücken deines Kindes streicheln oder es vielleicht sogar massieren mit einem Duftöl. Durch diese Übung kannst du die körperliche Wahrnehmung deines Kindes stärken und es kommt sehr gut zur Ruhe. Außerdem gibt diese körperliche Nähe deinem Kind Sicherheit.<br />
Falls dein Kind dies nicht möchte, kannst du dein Kind umarmen, oder ihm leicht über den Arm streicheln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>8. Regenbogenatmung</h3>
<p>Drückt gemeinsam beim Atmen das Bild eines schönen bunten Regenbogens aus. Dein Kind legt nun den Zeigefinger auf das linke Ende des Regenbogens, fährt dann beim Einatmen mit dem Finger eine Farbe des Bogens entlang bis zum rechten Ende. Und dann fährt es mit dem Finger beim Ausatmen wieder den Bogen entlang zurück zum linken Ende. Dies wird mit jeder Farbe des Regenbogens wiederholt, in einem ruhigen und entspannten Rhythmus. Achte dabei darauf, dass dein Kind beim Einatmen den Atem sanft einströmen lässt und atmet gerne richtig laut zusammen aus. Das baut Stress ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>9. Dankbarkeit</h3>
<p>Sprich am Ende des Tages mit deinem Kind darüber, was ihm an diesem Tag besonders viel Spaß gemacht hat. Wofür ist es dankbar? Dein Kind könnte z.B. alle Dinge malen, für welche es dankbar ist.<br />
Dieses Ritual könnt ihr direkt vorm Schlafengehen machen oder auch vorm Abendessen. Zündet gerne noch eine Kerze an, die symbolisch für Ruhe und Gemütlichkeit steht und die dieses Ritual einläutet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>10. Routinen</h3>
<p>Versuche, ein paar Routinen in den Alltag einzubauen. Routinen geben Kindern Sicherheit und Ruhe, weil sie genau wissen, was sie erwartet. Dabei braucht es nicht unbedingt viel Zeit. 10 Minuten am Tag reichen oft schon aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Bonus-Tipp</h3>
<p>Wenn du als Mama oder Papa Entspannungsübungen durchführst oder Atemtechniken anwendest, dann kommst du selber in eine ruhigere Energie. Diese überträgt sich wunderbar auf dein Kind. Dein Kind saugt wie ein Schwamm die Energie seiner Umgebung auf und du wirst darüber der Ruhepol für dein Kind.</p>
<p>Achte möglichst darauf, im Alltag wenig Stress entstehen zu lassen, und werde gerne ruhiger, wenn dein Kind überdrehter wird.<br />
Was habt ihr bisher schon gemacht, um etwas Ruhe im Alltag zu finden? Und was würdest du gerne in Zukunft umsetzen? Ich freue mich über deine Rückmeldung unter diesem Beitrag.</p>
<p>Du möchtest konkrete Strategien lernen, dein Kind in jeder Entwicklungsphase bindungsorientiert zu begleiten? Dann melde dich gerne für meinen großen Bindungskurs an. Hier bekommst du alle Infos:</p>
<p><strong><a style="background-color: #ab6977; color: white; padding: 14px 25px; text-align: center; text-decoration: none; display: inline-block;" href="https://bindungskurs.mein-erziehungsratgeber.de/">&gt;&gt;Hier geht’s zu mehr Infos und der Anmeldung</a></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wege aus dem Wutausbruch: Die Technik des Spiegelns authentisch anwenden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2022 12:04:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dein Kind ist wütend, wirft sich auf den Boden, schreit laut und kann sich zunächst nicht mehr beruhigen. Kennst du das? Viele Eltern durften in ihrer Kindheit keine Wut und Aggression zeigen. Sie wurden dafür verurteilt und mit Liebesentzug bestraft, wenn sie nicht sofort wieder „ruhig“/ „brav“ waren: „Geh auf dein Zimmer und komm, wenn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Kind ist wütend, wirft sich auf den Boden, schreit laut und kann sich zunächst nicht mehr beruhigen. Kennst du das? Viele Eltern durften in ihrer Kindheit keine Wut und Aggression zeigen. Sie wurden dafür verurteilt und mit Liebesentzug bestraft, wenn sie nicht sofort wieder „ruhig“/ „brav“ waren:</p>
<ul>
<li>„Geh auf dein Zimmer und komm, wenn du wieder lieb bist!“</li>
<li>„Du brauchst dich gar nicht aufführen. So schlimm ist das jetzt auch nicht!“</li>
<li>„Hör sofort auf! Sonst schreie ich auch so laut wie du!“</li>
</ul>
<p>Sollten dir diese Sätze aus deiner Kindheit bekannt vorkommen, brauchst du dich nicht wundern, wenn es dir heute schwerfällt, dein Kind in seiner Wut zu begleiten. Wundern brauchst du dich auch nicht, dass du selbst immer wütender wirst, sobald dein Kind Wut zeigt. Es ist also wichtig, dir bewusst zu machen, dass es eine riesige Herausforderung ist, dich in dein Kind einfühlen zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Coregulation für dein Kind</h3>
<p>Auch wenn es dir schwerfällt, braucht dein Kind unbedingt deine Hilfe, um sich beruhigen zu können. Es ist selbst noch nicht in der Lage, seine Gefühle zu regulieren. Du bist die Person, die sozusagen die Coregulation für dein Kind übernehmen darf. Du bist sozusagen der „Ersatzkortex“, da der präfrontale Kortex deines Kindes noch nicht ausgereift ist. Dieser ist nämlich zuständig dafür, starke Gefühle wie Frust und Wut zu regulieren.</p>
<p>Beruhigen kann sich dein Kind erst dann, wenn es sich wirklich ernst genommen und angenommen von dir fühlt. Deine innere Haltung „Ich bin bereit, dich ernst zu nehmen und dich mit deinen Gefühlen anzunehmen&#8220; ist die Voraussetzung dafür, dass dein Kind von dir coreguliert werden kann. Die Technik des Spiegelns von Gefühlen ist dabei eine Methode, die sehr hilfreich ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>So geht&#8217;s, damit dir die Technik wirklich hilft:</h3>
<ol>
<li>Begib dich auf die Augenhöhe deines Kindes.</li>
<li>Berühre dein Kind und suche Nähe (sofern es dich nicht wegstößt), ansonsten bleibst du in der Nähe, zumindest in Sichtweite oder sagst genau, wo du jetzt hingehst und zu finden bist.</li>
<li>Suche liebevollen Blickkontakt.</li>
<li>Sprich nur ganz wenig und sei einfach da! Sätze wie „Ich weiß!“ / „Ganz wütend bist du!“/ „Ich sehe dich!“ / „Ich bin da!“ reichen völlig aus.</li>
<li>Spiegle das ECHTE Gefühl deines Kindes verbal und körperlich:</li>
</ol>
<ul>
<li>Stimme: Wenn du also in ganz sanftem Ton spiegelst „Du bist wütend!“, fühlt sich dein Kind in keinster Weise ernst genommen. Sag also mit leicht wütender Stimme: „Du ärgerst dich richtig!“ oder „Du bist total wütend gerade!“</li>
<li>Mimik: Passe deine Mimik an. Wenn du lächelst oder genervt schaust, wird dein Kind sich nicht ernst genommen fühlen. In deinem Gesicht muss die pure Einfühlung zu sehen sein.</li>
<li>Gestik: Drücke auch durch deine Gestik ganz klar aus, dass du weißt, wie Wut sich anfühlt. Schlage z.B. leicht mit der Hand auf den Boden und sage dazu: „Mensch, so wütend bist du. Komm, wir stampfen mal zusammen fest auf den Boden, damit die Wut rauskommt.“</li>
</ul>
<ol start="6">
<li>Halte aus, dass dein Kind die Wut auslebt. Gesteh deinem Kind die Zeit zu, seine Gefühle auszudrücken. Wenn nötig, geht in einen anderen Raum, um andere Menschen zu schützen. Es geht nicht darum, dass dein Kind schnellst möglich kein unangenehmes Gefühl mehr hat. Es geht darum, dass dein Kind sein Gefühl rauslassen darf. Nur so wird es gestärkt aus der Situation hervorgehen und immer mehr Frustrationstoleranz dazulernen.</li>
</ol>
<p>Viele Eltern wundern sich, warum sich ihr Kind nicht beruhigt, obwohl sie ihm vermeintlich Empathie entgegen bringen und es in ihrer Wut begleiten. Erst wenn dein Kind sich gesehen und verstanden von dir FÜHLT, kann es sich wirklich beruhigen. Übe also unbedingt auch vor dem Spiegel, wie du dabei aussiehst, wenn du Wut versuchst zu spiegeln. Würdest du dir das abnehmen oder kannst du dich dabei selbst nicht ernst nehmen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Umgang mit der eigenen Wut</h3>
<p>Besonders wichtig ist sind diese Tipps für dich, wenn du dir selbst nie erlaubst, Wut und Aggression nach außen zu tragen. Dein Kind ist dann in solchen Situationen dein Spiegel, damit du endlich lernst, deine Aggression adäquat auszudrücken (in Form von Sport, Boxen, Bewegung, im Wald laut schreien etc.). Nutze die Chance, damit du deine aufgestaute Wut aus der Kindheit endlich „umarmen“ und „ausdrücken“ lernst</p>
<p>Ich hoffe sehr, dass dir der Artikel dabei hilft, mit Wutausbrüchen deines Kindes im Alltag umzugehen. Hab Vertrauen! Umso häufiger du dein Kind in diesen Situationen auf diese Art und Weise begleitest, umso mehr wird dein Kind lernen, sich selbst beruhigen zu können. Viel Freude dabei, durch dein Kind immer mehr zu dir selbst zu finden!</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/wege-aus-dem-wutausbruch/">Wege aus dem Wutausbruch: Die Technik des Spiegelns authentisch anwenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de">Mein Erziehungsratgeber</a>.</p>
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		<title>Was tun, wenn mein Kind gestresst und überreizt ist? 8 praktische Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2022 04:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dein Kind kommt aus der KiTa oder Schule und ist völlig „drüber“. Da dein Kind in der Einrichtung sein Bestes gegeben hat, zu kooperieren und sich an die Regeln zu halten, sind seine Kräfte erschöpft und alle Gefühle brechen ungefiltert aus ihm heraus. Diese Situation kennst du vielleicht, denn sobald sich Kinder in ihrem geborgenen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Kind kommt aus der KiTa oder Schule und ist völlig „drüber“. Da dein Kind in der Einrichtung sein Bestes gegeben hat, zu kooperieren und sich an die Regeln zu halten, sind seine Kräfte erschöpft und alle Gefühle brechen ungefiltert aus ihm heraus.</p>
<p>Diese Situation kennst du vielleicht, denn sobald sich Kinder in ihrem geborgenen und geschützten Umfeld befinden, trauen sie sich, sich mit all ihren Gefühlen zu zeigen.<br />
In Beratungen erkläre ich Eltern häufig, dass dieses Verhalten von Kindern ein Zeichen von enger Bindung zu ihren Bezugspersonen ist.</p>
<p>Das Kind weiß in dem Moment, dass die Person ihm gegenüber bedingungslos liebt, auch wenn es sich von seiner „schlechtesten Seite“ zeigt. Es spürt, dass es sich zeigen darf mit all seinen Gefühlen, mit all seinem Frust, seiner Wut und seinem inneren Stress.</p>
<p>Falls sich Wutausbrüche im Alltag häufen, kann das häufig damit zusammenhängen, dass dein Kind darüber versucht, Stress abzubauen.<br />
Nicht selten ist es dann nämlich nach einem Wutausbruch so, dass dein Kind viel entspannter als zuvor ist. Hinter der Wut steckt dann vielleicht ein erhöhtes Stresslevel bei deinem Kind.<br />
Stress und Überreizung zeigt sich jedoch nicht immer in Wutausbrüchen deines Kindes, sondern z.B. auch in Form von:<br />
· Nägelkauen<br />
· Kratzen<br />
· Sich zwicken<br />
· Ticks<br />
· Aggression (z.B. Schlagen oder Schubsen)<br />
· Häufige Nachtschrecks<br />
· usw.</p>
<p>Wie du dein Kind bei der Stressregulation und beim Verarbeiten von Reizen unterstützen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>1) Reguliere deinen eigenen Stress</h3>
<p>Dein Kind beobachtet genau, wie du durch den Alltag gehst. Bist du dauerhaft gehetzt, nicht im Moment, mit den Gedanken irgendwo anders und es fällt dir schwer, im Hier und Jetzt dein Tun zu genießen?<br />
Dann versuche dich in Achtsamkeit und lies z.B. meinen Artikel zum Thema<br />
“Achtsamkeit”: <strong><a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/achtsamkeit-mit-kindern/">https://mein-erziehungsratgeber.de/achtsamkeit-mit-kindern/</a></strong></p>
<p>Lebe deinem Kind Strategien vor, wie du selbst Ruhe und Entspannung in deinen Alltag bringst. Setze dich z.B. demonstrativ auf die Couch und sage: „So, jetzt ruhe ich mich 5 Minuten aus und mache die Augen zu. Machst du mit?“ oder „Oh, ich bin ganz gestresst. Ich brauche jetzt frische Luft und einen Spaziergang, um mich zu entspannen.“</p>
<p>Dein Kind wird dich ganz genau beobachten und dich mehr und mehr nachahmen. Es lohnt sich also für dich und für dein Kind, hier gut für dich zu sorgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>2) Findet regelmäßige Kuschel- und Massagerituale</h3>
<p>Über regelmäßigen Körperkontakt mit deinem Kind werden Bindungshormone ausgeschüttet, die euch dabei helfen, in die Entspannung zu kommen. Folgende Ideen habe ich für euch, damit dein Kind und auch du selbst über Körperkontakt Stress abbauen könnt:<br />
· Aufwachkuscheln<br />
· Kuscheln zum Verabschieden und zur Begrüßung<br />
· Hände, Füße, Rücken und Kopf massieren<br />
· Ein Bild auf den Rücken malen und erraten<br />
· Streicheln</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3) Höhlen bauen und reinkuscheln</h3>
<p>Baut euch mit Stühlen, Decken und großen Kissen Höhlen und kuschelt euch in die Höhlen rein. Findet für die Höhle klare Vereinbarungen, z.B. darf in der Höhle nur über Zeichensprache kommuniziert werden. Nehmt euch Bücher oder Kuscheltiere mit und nutzt den Moment für mehr Entspannung in eurem Alltag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>4) Frische Luft</h3>
<p>Kinder brauchen möglichst täglich frische Luft und Bewegung. Auch wenn euer Alltag schon sehr voll ist, versucht zumindest kurz gemeinsam rauszugehen.<br />
Umarmt zusammen Bäume, sammelt Naturgegenstände zum Basteln oder macht eine Nachtwanderung mit Laternen. Erzählt euch währenddessen vom Tag und hilf deinem Kind darüber, den Tag zu verarbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>5) Gespräche</h3>
<p>Wenn Kinder über Erlebtes sprechen, können sie Gefühle besser verarbeiten. Es lohnt sich also immer wieder, für dein Kind Gefühle zu benennen – gerade dann, wenn dein Kind auffälliges Verhalten zeigt, versuche das Verhalten durch Gefühle zu übersetzen:<br />
„Bist du gerade ganz aufgeregt? Das höre ich daran, wie du redest.“<br />
„Bist du ganz gestresst? Komm wir atmen gemeinsam, anstatt zu kratzen.“<br />
„Bist du einsam, mein Schatz? Komm wir kuscheln. Die Hände bleiben gesund (anstatt Nägel kauen, Händchen sanft wegnehmen).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>6) Toben, Spielen und gemeinsam Spaß haben</h3>
<p>Spätestens dann, wenn dein Kind in die Schule kommt, fehlt ihm vielleicht das „kindgerechte“ Toben, Spielen und Spaß haben. Es sehnt sich nach Leichtigkeit und Humor im Familienalltag, um Stress zu verarbeiten.<br />
Vielleicht bist auch du gestresst und die gesamte Stimmung in der Familie könnte etwas mehr Leichtigkeit vertragen? Dann sucht euch mal wieder ein paar verrückte Rituale und nutze die Gelegenheit, auch selbst in diesen Momenten wieder mehr Kind zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>7) Schlafen und Ernährung</h3>
<p>Achte darauf, dass dein Kind ausreichend schläft und es nicht allzu spät ins Bett kommt. Falls dein Kind eine Nacht besonders schlecht geschlafen hat, versuche eine kleine Mittagsruhe am Nachmittag einzubauen.<br />
Erhöhter Zuckerkonsum kann dafür sorgen, dass dein Kind sehr aufgedreht ist. Achte auch hier gerne auf einen angemessenen Rahmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>8) Digitalen Medienkonsum reduzieren und bewusst auswählen</h3>
<p>Digitale Medien und Hörspiele sind aus der Kinderwelt fast nicht mehr wegzudenken. Jedes Kind reagiert anders auf eine gewisse Menge an Medienzeit. Es gibt Kinder, die sogar selbst spüren, wann es genug ist. Zahlreiche Kinder habe ich nun seit vielen Jahren begleitet und bin der festen Überzeugung, dass die allermeisten Kinder Unterstützung und einen klaren Rahmen beim Medienkonsum benötigen.<br />
Achte darauf, dass die Auswahl der Sendungen und Hörspiele nicht zu wild sind. Besonders empfiehlt sich, wenn Kinder ruhigere Inhalte konsumieren und diese auch mehrmals konsumiert werden, um zu viele neue Reize zu verhindern.<br />
Lege z.B. eine Medienzeit für eine Woche fest und lass dein Kind ab einem Alter von ca. 4 bis 5 Jahren mitbestimmen, wie es sich die Medienzeit einteilen möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hoffe sehr, dass euch der Artikel dabei hilft, mit Stress und Überreizung im Alltag umzugehen. Solltest du dir selbst ein niedrigeres Stresslevel wünschen, höre gerne auch regelmäßig meine Elternmeditationen.<br />
Ich kann dir z.B. sehr die Meditation “Dein Entspannungsort” empfehlen, um schnell in einen entspannteren Zustand zu kommen:<br />
<a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/2-meditation-dein-entspannungsort/"><strong>https://mein-erziehungsratgeber.de/2-meditation-dein-entspannungsort/</strong></a></p>
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