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In diesem Beitrag geht es um eines meiner großen Herzensthemen und zwar darum, dass Kinder lernen: “MEIN KÖRPER GEHÖRT MIR!” Gerade bei ärztlichen Untersuchungen braucht es dafür ganz besonderes Feingefühl, Vertrauen und Sicherheit. Ich habe für dich einige Anregungen und Impulse, die dir und deinem Kind in diesen Situationen helfen können.

 

Vorbereitung auf die ärztliche Behandlung

“DEIN KÖRPER GEHÖRT DIR & ICH HELFE DIR DABEI, DASS ER GESUND BLEIBT!”

Es scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Einerseits bringst du deinem Kind bei, dass sein Körper allein ihm gehört und andererseits erfährt dein Kind durch ärztliche Untersuchungen, dass etwas mit seinem Körper “gemacht” wird.

Deshalb ist die Vorbereitung und Auseinandersetzung auf eine ärztliche Untersuchung ENTSCHEIDEND, damit sich dein Kind dabei nicht ohnmächtig erlebt.

Diese Schritte helfen dir für die Vorbereitung:

1) Werde dir klar, WARUM diese ärztliche Untersuchung wichtig ist und mach dir bewusst, dass du dich dadurch um dein Kind kümmerst, dass du Verantwortung übernimmst und dass du fürsorglich handelst. Diese innere Klarheit ist AM WICHTIGSTEN für dein Kind, da es dann deine Überzeugung und Sicherheit spürt, dass in diesen Momenten etwas FÜR DEIN KIND nicht GEGEN DEIN KIND passiert.

2) Sobald dein Kind sprechen kann, kannst du es zusätzlich dadurch unterstützen, dass ihr euch Kinderbücher anschaut, ihr euch einen Doktorkoffer besorgt und in Rollenspielen ausprobiert oder z.B. mit einer Puppe die ärztliche Untersuchung nachspielt. Achte hier ganz auf die Bedürfnisse und den Charakter deines Kindes. Es gibt Kinder, die Rollenspiele lieben, andere Kinder schauen lieber Kinderbücher.

WICHTIG: Versuche bei der Vorbereitung darauf zu achten, dass dein Kind dafür bereit ist und beschönige die Situation nicht. So kannst du z.B. sagen: “Jetzt piekst es ganz kurz bei der Puppe. Solange halten wir ihr Händchen. Nach dem Pieksen tut es nämlich gleich nicht mehr weh!”

3) Findet vorher Strategien, die deinem Kind in der Situation helfen könnten. Frage dein Kind z.B.: “Möchtest du etwas mitnehmen zum Arzt, damit du dich sicher fühlst?” Bsp.:

  • Ein Kuscheltier
  • die Puppe
  • ein imgaginäres Krafttier

 

Tipps, wenn dein Kind Schmerzen hat

Manchmal lassen sich körperliche Schmerzen bei deinem Kind nicht verhindern und du bist selbst vielleicht völlig hilflos und unsicher, wie du deinem Kind am besten helfen kannst.

DAS KANNST DU TUN, UM DEIN KIND IN DIESEN MOMENTEN ZU BEGLEITEN:

1) Schenke deinem Kind so viel körperliche und geistige Nähe, wie möglich, damit es spürt:

“Ich bin nicht allein mit meinen Schmerzen!”.

2) Findet Wege, wie dein Kind nicht dauerhaft den Fokus auf den Schmerz richten muss, indem ihr z.B. schön Bücher anschaut, kreativ werdet, eine Lieblingskindersendung oder ein ein Kinderhörbuch hört. Hier empfehle ich z.B. von Herzen den Podcast von: Mira und das fliegende Haus.

3) Sprich mit deinem Kind darüber, warum die Schmerzen da sind und was ihr konkret gegen die Schmerzen macht. So weiß dein Kind, dass sie auch wieder vorbei gehen.

4) Wenn dein Kind Angst hat, panisch ist oder traurig ist, nimm all seine Gefühle ernst und sucht nach Lösungen mit diesen starken Gefühlen umzugehen.

5) Plant gemeinsam schöne Dinge, die ihr machen könnt, sobald dein Kind wieder gesund ist. Schreibt eine kleine Wunschliste, damit dein Kind Vorfreude spürt.

6) Achte darauf, dass auch du dich in dieser Zeit nicht übernimmst und mache Pausen, in welchen sich eine andere Bezugsperson um dein Kind kümmert.

 

Weitere Tipps und Anregungen

Hör gerne in meine Podcastfolge “Kinder für ärztliche Untersuchungen stärken” rein, wo ich mit Dr. med. Snježana-M. Schütt ausführlich über dieses Thema gesprochen habe. Dr. med. Snježana-M. Schütt hat als vielseitig erfahrene Kinderärztin ganz viele positive Erfahrungen mit Kindern und Eltern gemacht und weiß, was zu tun ist, wenn die Situation herausfordernd wird.

In diesem Expertinnentalk spreche ich mit Snježana darüber, was Kinder brauchen, um sich bei einer ärztlichen Untersuchung sicher zu fühlen. Snježana berichtet aus ärztlicher Sicht und ich aus psychologischer Sicht darüber, was Eltern tun können, um Kindern während der Untersuchung Sicherheit und Halt zu geben. Wir beide hoffen, Eltern darüber mehr Vertrauen vermitteln zu können, damit sich Kinder während einer Untersuchung getragen fühlen.

>>Hier geht’s zur Podcastfolge

Außerdem haben wir bei Instagram ein LIVE Q&A zum Thema „Kinder und ärztliche Untersuchungen“ geführt. Dort beantworten wir Fragen, die unsere Community uns dazu gestellt hat. Sowohl aus kinderärztlicher Sicht als auch aus psychologischer Sicht gehen wir auf die Fragen ein.

>>Hier geht’s zum LIVE Q&A

Schreib mir gerne in den Kommentaren:

WELCHE ERFAHRUNGEN HAST DU BEREITS BEI ÄRZTLICHEN UNTERSUCHUNGEN MIT DEINEM KIND GEMACHT?

WAS HILFT DEINEM KIND, DAMIT ES ÄRZTLICHE UNTERSUCHUNGEN MEISTERN KANN?

 

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Ich freue mich sehr auf dich!

Deine Martina

 

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