Wie du stressige Momente mit gefühlsstarken und hochsensiblen Kindern begleiten kannst.

 

Willkommen bei meinem Erziehungsratgeber für eine bindungsorientierte Erziehung.

In diesem Blogartikel geht es um gefühlsstarke und hochsensible Kinder. In meinen Beratungen habe ich oft beobachtet, dass die bedürfnisorientierte Erziehung und liebevolle Begleitung von hochsensiblen und gefühlsstarken Kindern besonders herausfordernd sein kann.

Mein Ziel ist es, wertvolle Ratschläge und praxiserprobte Strategien zu bieten, um eine bedürfnisorientierte und unterstützende Umgebung für dein Kind zu schaffen.

Bei hochsensiblen und gefühlsstarken Kindern ist dies von besonderer Bedeutung. Ich möchte dir eine wirksame Methode vorstellen, um die emotionale Entwicklung deines Kindes zu fördern und gleichzeitig eine liebevolle Erziehungweise zu lieben.

In diesem Artikel findest du Tipps für Kommunikation, Stressbewältigung und die Schaffung eines positiven Umfelds für die gesunde Entwicklung deines Kindes. Somit kannst du eine starke Verbindung zu deinem hochsensiblen und/oder gefühlsstarken Kind aufbauen und mehr Leichtigkeit in deinem Alltag gewinnen.

 

 

Warum ist das mit meinem Kind alles so anstrengend?

Du hast wahrscheinlich früh gemerkt, dass dein Kind sehr viel Aufmerksamkeit und Nähe braucht. Du hast dich vielleicht beim Duschen sehr beeilt und hattest vermutlich auch mal Rückenschmerzen vom häufigen Tragen. Du hast das Gefühl, dass es anderen Eltern leichter fällt, und hinterfragst dich selbst: „Warum bin ich bloß so aus der Puste?“ Du merkst, dass du besonders viel Unterstützung brauchst. Ich habe sehr viele Eltern bei diesem wichtigen Thema begleiten dürfen. Was Eltern mit gefühlsstarken und hochsensiblen Kindern leisten, ist enorm.

Forscherin Elaine Aron schreibt in ihrem Buch „Sind sie hochsensibel?“ (2005), dass Hochsensibilität eine genetische Veranlagung ist. Viele hochsensible Eltern haben in ihrer Kindheit gelernt, dass ihre Gefühle falsch sind. Deshalb haben sie gelernt, sich sehr stark an Situationen anzupassen und eventuell auch ein Stück von sich selbst aufzugeben.

 

 

Die herausfordernde Situation

Stell dir vor, du bist unterwegs mit deinem Kind. Du triffst jemanden, mit dem dir der Kontakt manchmal sehr schwer fällt. Dein Kind mischt sich in das Gespräch ein und ruft richtig laut und wütend, dass es überhaupt keine Lust mehr hat. Du lächelst weiter freundlich und fühlst dich richtig unwohl. Dein Kind hat all seine Gefühle dabei. Dir ist jedoch Freundlichkeit so wichtig. Außerdem hast du gelernt, deine Gefühle gut zu verbergen. Gleichzeitig möchtest du, dass dein Kind seine Grenzen vertreten darf.

Hab Vertrauen! Dein hochsensibles und gefühlsstarkes Kind wird mit der Zeit durch deine liebevolle Führung und dein Vorleben sozial verträgliches Verhalten erlernen. Darin darfst du vertrauen. Da viele Eltern heutzutage ihre Kinder bindungsorientiert begleiten, haben Kinder zum Glück keine Angst, Gefühle zu zeigen und für ihre Grenzen einzustehen. Du darfst darauf stolz sein, dass dein Kind das Vertrauen hat, seine Gefühle zeigen zu dürfen.

Es weiß, dass es auch dann von dir geliebt wird. Es kann seine Grenzen klar äußern. Das sind wichtige Kompetenzen, die dein Kind für sein Leben braucht. Viele Eltern in unserer Generation durften das als Kind nicht. Das könnte der Grund dafür sein, warum du ein Gefühl des Unwohlseins spürst, wenn dein Kind seine Grenzen auf diese Weise zeigt. Das kann ein starkes Gefühl der Unsicherheit, Hilflosigkeit oder Ohnmacht in dir auslösen. In solchen Momenten brauchst du dich selbst, deine Integrität und deine Selbstliebe. Deshalb sorge in diesen Momenten erstmal für dich.

 

 

Schritt 1: Sorge für dich!

Entspanne deinen Körper:
Komm ins Hier und Jetzt, indem du z.B. zu deiner Atmung kommst oder du dein Sinn Fühlen aktivierst. Zum Beispiel könntest du mit dem einen Daumen über den anderen fahren und die Finger beider Hände dabei miteinander verschränken.

Schenke deinem inneren Kind Einfühlung und führe mit deinem inneren Kind einen inneren Dialog z.B. so:

“Das ist dir gerade ganz unangenehm. Du brauchst meine Sicherheit. Du bist liebenswert mit all deinen Gefühlen. Alle Gefühle sind ok. Ich kümmer mich um die Situation!”

Komm in dein Erwachsenen-Ich:
Stell dir vor, wie du als erwachsene, starke, ruhige und klare Person von außen wahrgenommen werden möchtest und versuche in diese erwachsene Haltung zu kommen. Vielleicht findest du ein passendes Bild (ein Fels in der Brandung, ein weiser alter Mann/eine weise alte Frau usw.) und strahlst mit Hilfe dieses Bildes Ruhe und Sicherheit aus.

Rede dir und deinem inneren Kind gut zu:
Schenke dir Sicherheit. Dafür kannst du deine Phantasie und deine innere Stimme einsetzen und zusätzliche positive Glaubenssätze. Stelle dir vor, dass diese starken unangenehmen Gefühle und Gedanken wie ein alter Pulli sind, den du mit einem neuen, kuscheligen und besser passenden austauschen darfst. Ein neuer Pulli, der zu deinen neuen Gefühlen und Gedanken passt. Sage dir z.B.: Wir sind sensibel und genau richtig. Gib dir die Zeit für diesen Wechsel. Versuche, diese Gedanken und Gefühle jedes mal etwas besser zu registrieren und anzunehmen.

 

Diese weiteren Sätze können dir auch helfen:
• „Ich bin liebenswert.“
• „Alles ist in Ordnung, auch wenn mein Kind gerade die andere Person vor den Kopf stößt.“ • „Mein Kind darf fühlen.“
• „Gefühle sind ein Zeugnis von Gesundheit.“
• „Mein Kind ist genau richtig, wie es ist.“
• „Ich bin genau richtig, wie ich bin.“
• „Ich darf dieses unbequeme Gefühl fühlen.“
• „Ich bin sicher.“
• „Wir sind sicher.“
• „Ich bin wertvoll.“
• „Mein Wert hängt nur von mir ab.

 

 

Schritt 2: Sorge für dein Kind

In diesem kurzen Moment signalisiert dir dein Kind mit seiner forschen Art: „Ich brauche dich.“ Suche Augen- oder Körperkontakt zu deinem Kind. Wähle die Art von Kontaktaufbau, die dein Kind für gewöhnlich mag. Manche Kinder mögen es nicht, in solchen Momenten berührt zu werden. Achte besonders in solchen Momenten auf die Grenzen deines Kindes und baue den Kontakt so auf, wie dein Kind es zulassen kann. Du könntest deinen Kopf liebevoll zur Seite neigen, dein Kind verständnisvoll ansehen und es anlächeln. Du kannst auch mit deinem Kind aus der Situation gehen und es wegtragen.

Was dein Kind als erstes braucht, ist dein Verständnis und deine liebevolle Führung. Überlege dir, was dein Kind jetzt braucht, verzichte auf viele Worte und übernimm liebevoll die Führung. Wichtig: Achte auf eine liebevolle Haltung deinem Kind gegenüber. Kontrolliere deine Gedanken.

Wenn es deinem Kind schwer fällt, die Situation zu verlassen, kannst du es vorsichtig auf deinen Arm nehmen und gemeinsam weitergehen. Eine weitere Möglichkeit ist, dein Kind darin einzubinden, sich gemeinsam zu verabschieden, um sein Gefühl der Selbstwirksamkeit zu stärken. Zum Beispiel kannst du sagen: „Wir sagen jetzt Tschüss.“ Im Anschluss kannst du dir die Zeit nehmen, mit deinem Kind darüber zu sprechen, dass du gesehen hast, wie anstrengend die Situation für dein Kind war.

Du kannst dein Kind ab einem gewissen Alter fragen, ob es in Zukunft bereit ist, freundlich zu sagen, was es fühlt und braucht.

 

Gib deinem Kind konkrete Vorschläge:
„Mir ist das gerade zu viel, ich brauche jetzt Ruhe.“
„Ich kann nicht mehr, können wir jetzt weiter.“

Frage dein Kind, ob es selbst Ideen hat, was ihm in solchen Situationen helfen kann. Viele Kinder sind sehr erfinderisch und haben besonders im Nachhinein in einem Gespräch auf Augenhöhe schöne Ideen. Auf diese Weise stärkst du die Bindung zu deinem Kind, und es erfährt, dass dir seine Grenzen ganz wichtig sind.

 

 

Liebes Elternteil von gefühlsstarken und hochsensiblen Eltern, du bist nicht allein. Fast jeder fünfte Mensch ist hochsensibel und teilt diese großen Herausforderungen mit dir. Du und dein Kind seid genau richtig, wie ihr seid. Möchtest du lernen, dein Kind mit seiner Gabe besser zu verstehen und zu begleiten? Möchtest du Strategien erlernen, euren Alltag entspannt und strukturiert zu gestalten? Dann hole dir meinen Kurs für gefühlsstarke und hochsensible Kinder. Hier werden diese und noch viele weitere Fragen beantwortet. Hier erfährst du auch, was dein gefühlsstarkes und hochsensibles Kind im Alltag braucht, um sich angenommen und geliebt zu fühlen und was es braucht, um ein starkes Selbstbewusstsein zu entwicklen.

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