GRATIS FÜR DICH: E-Book, Workbook und Formulierungshilfen zum Thema: Gewaltfrei Grenzen zeigen

Du hast vielleicht inzwischen schon mehr oder weniger klar erkannt, welche Verhaltensweisen deiner Eltern dich verletzt haben? Oder du bist gerade dabei, dies herauszufinden, damit du alte Muster nicht auf deine Kinder überträgst? Gleichzeitig verunsichert dich genau dieses Thema so sehr und du bist manchmal gar nicht mehr in der Lage zu reagieren, weil du in herausfordernden Situationen einfach nicht weißt, WIE?

In diesem Beitrag möchte ich dir fünf Impulse geben, wie du es ANDERS machen kannst, und darüber die Beziehung zu deinem Kind stärken kannst.

 

Impuls Nr. 1: Verhaltensweisen deiner Eltern, die DU nicht zeigen möchtest!

Zunächst ist es wichtig für dich zu erkennen, welche Verhaltensweisen deiner Eltern du auf keinen Fall bei deinem Kind zeigen möchtest.

Damit dir das leichter fällt, zähle ich einige Verhaltensweisen auf, die dir vielleicht in deiner Kindheit Schaden zugefügt haben:

1) Körperliche Gewalt
2) Ständiges lautes Schreien
3) Ständiger Streit in der Paarbeziehung deiner Eltern
4) Liebesentzug durch Ignoranz
5) Vernachlässigung durch fehlende Präsenz
6) Drohungen und Strafen
7) Belohnung für erwünschtes und braves Verhalten
8) Fehlendes Zutrauen in deine Fähigkeiten

Für einen liebevollen Umgang mit deinem Kind ist es wichtig, diese Verhaltensweisen deiner Eltern zu erkennen, damit du sie nicht selbst in deiner Elternschaft zeigst.

 

Impuls Nr. 2: “Jedes Gefühl darf sein, gleichzeitig akzeptiere ich nicht jedes Verhalten!”

Diese Aussage treffe ich ganz oft in meinen Beratungen, sobald ich spüre, dass Eltern ihren Kindern in bestimmten Situationen ihre innere Grenze nicht zum Ausdruck bringen können. Darüber sind Kinder dann oft verunsichert und schreien innerlich danach, dass ihre Eltern wie ein Leitwolf (Jesper Juul) vorangehen und zeigen, wohin es geht.

Du DARFST deinem Kind zeigen, wenn es mit seinem Verhalten anderen Menschen oder sich selbst schadet, ohne dem Selbstwertgefühl deines Kindes zu schaden.

Du DARFST dein Kind in diesen Momenten klar und liebevoll an die Hand nehmen und zeigen, wie es sich stattdessen verhalten kann.

Bsp.:

“Hey! Komm probiere es nochmal freundlicher.”
“Stopp! Hände runter! Hier kannst du reinschlagen!”
“Aufhören! Ich halte dich. Komm wir lassen die Wut so raus!”

Dein Kind wird dir in diesen Momenten DANKBAR sein, wenn du liebevoll die Führung übernimmst.

 

Impuls Nr. 3: Erkenne, ob dein Kind etwas WILL und gleichzeitig etwas ANDERES BRAUCHT!

Ich möchte dich einladen zu erkennen, ob dein Kind in bestimmten Situationen etwas WILL und gleichzeitig etwas anderes BRAUCHT:

Ich mache ein paar Beispiele:

1) Dein Kind will den ganzen Tag zu Hause bleiben, braucht allerdings Bewegung und frische Luft

2) Dein Kind möchte Medien nutzen, braucht gleichzeitig Ruhe und Rückzug.

3) Dein Kind möchte noch mehr Süßes, braucht gleichzeitig etwas Gesundes zu essen.

4) Dein Kind möchte noch bei xy bleiben, braucht gleichzeitig Schlaf.

Es kann dir in bestimmten Situationen sehr helfen, diesen Unterschied zu erkennen. So vermeidest du, in diesen Situationen so zu reagieren wie deine Eltern und deinem Kind zu schaden.

 

Impuls Nr. 4: „Nur weil dein Kind das schon mal KONNTE, heißt das nicht, dass es das immer kann!“

Vielleicht kennst du diese innere Enttäuschung?

Dein Kind hat es z.B. beim letzten Mal in seiner Wut geschafft, nicht mehr zuzuschlagen und stattdessen ins Kissen zu hauen oder mit wehenden Fahnen davon zu rennen und die Tür zuzuschlagen?

Jetzt bist du erleichtert und denkst: “Puh, das habe ich ihm jetzt endlich beigebracht!”
Pustekuchen! In der nächsten Situation schlägt dein Kind wieder zu und du bist frustriert?

Hier möchte ich dich zu einer Einfühlübung einladen:

  • Stell dir vor du bist richtig müde, hungrig und erschöpft und sollst, wie du das so oft kannst, geduldig reagieren. Fühle dich ein, wie herausfordernd das ist und stell dir dann vor, dass dein kleines Kind noch nicht annähernd deine Hirnreife besitzt.
  • Diese Haltung hilft dir dabei, Situationen in denen dein Kind eine weniger “sozial verträgliche” Situation wählt, um mit Gefühlen umzugehen, ruhig und klar zu reagieren.
  • Hab Vertrauen, dass es sich lohnt, immer und immer wieder andere Verhaltensweisen aufzuzeigen. Irgendwann macht es dann “Klick” ;).

 

Impuls Nr. 5: Werde dir bewusst, was genau du schon anders als deine Eltern machst

Ich weiß, dass du schon in sooo vielen Situationen die Nerven behältst, völlig anders reagierst als deine Eltern und wertvolle neue Strategien für dich gefunden hast, um mit deinem Kind in Beziehung zu bleiben.

Häufig richtest du jedoch trotzdem immer nur den Blick darauf, was du als Mama/Papa nicht geschafft hast und wann du aus deiner Sicht nicht “perfekt” reagiert hast.

Deshalb lade ich dich ein, einmal zu überlegen, welche alten Verhaltensweisen deiner Eltern du bereits durchbrochen hast.

Verwende dafür gerne folgende Formulierungshilfen:

“Ich bin stolz auf mich, dass….”
“Ich bin dankbar, dass….”
“Ich bin froh, dass….”
“Ich feiere, dass…”

 

Du bist auf einem guten Weg

Ich hoffe sehr, dass dir einige dieser Impulse helfen, dich auf deinem Weg zu stärken, auf bestimmte Verhaltensweisen deiner Eltern zu verzichten. Wenn du erkennst, welche Verhaltensweisen deiner Eltern dich verletzt haben und wie du dein Kind liebevoll führen kannst, hilft dir das, auch in herausfordernden Situationen deinem Kind nicht zu schaden, sondern es zu stärken.

 

Schreib mit gerne in den Kommentaren:

AUF WELCHE KONKRETEN VERHALTENSWEISEN DEINER ELTERN MÖCHTEST DU AUF JEDEN FALL VERZICHTEN?

IN WELCHEN SITUATIONEN FÄLLT ES DIR SCHWER, DIESE LIEBEVOLLE FÜHRUNG ZU ÜBERNEHMEN, WEIL DU UNSICHER BIST?

 

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Ich freue mich sehr auf dich!

Deine Martina

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