Elternbefragungen zeigen immer wieder: Eltern fühlen sich überfordert und wünschen sich Unterstützung in Erziehungsfragen. Der Bedarf nach Eltern- und Familienberater:innen wächst! Wenn du bereits darüber nachdenkst, im Erziehungsberatungsbereich zu arbeiten, ist für dich vielleicht jetzt der richtige Zeitpunkt eine Ausbildung zur Familienberatung (auch als Quereinsteiger) zu machen.
Fast 80% der Eltern fühlen sich überfordert und fast die Hälfte wünscht sich professionelle Unterstützung. Als Familienberater:in kannst du helfen und leistet wertvolle Arbeit, nicht nur für die Eltern, sondern auch für deren Kindern und indirekt für die ganze Gesellschaft und übergeordnet für den Frieden auf unserer Welt. Denn Kinder haben es verdient mit bedingungsloser Liebe und liebevollen Grenzen aufzuwachsen.
Das Wichtigste im Überblick
- 79 % der Eltern in Deutschland fühlen sich im Alltag belastet, jedes zweite Elternteil häufig überfordert. Der Bedarf nach professioneller Unterstützung wächst messbar.
- 41,3 % wünschen sich mehr Unterstützung bei Erziehungsthemen.
- Wer Eltern stärkt, hilft Kindern. Denn Familienberater:innen haben eine Multiplikatorfunktion, die weit über das einzelne Beratungsgespräch hinausreicht.
- Ein Quereinstieg in die Elternberatung ist möglich: Die Ausbildung an der Bindungs-Akademie ist möglich, wenn folgende Basiskurse – der große Bindungskurs, der große Geschwisterkurs und der Onlinekurs für gefühlsstarke und hochsensible Kinder – absolviert wurden oder während der Ausbildungszeit absolvierte werden. Sie vermitteln das Basis-Wissen, das du brauchst.
- Mein Fernlehrgang in der Bindungs-Akademie bietet eine zertifizierte Online-Ausbildung zur bindungsorientierten Familien- und Elternberaterin. Sie ist flexibel und familienfreundlich.
Gestresste Eltern
Elternsein war noch nie einfach. Doch es war selten so kompliziert wie heute:
- Berufsalltag,
- Schule,
- Haushalt,
- Medienkonsum der Kids,
- Social-Media-Vergleiche,
- der Anspruch, immer präsent und gleichzeitig beruflich erfolgreich zu sein.
Das alles summiert sich und löst Druck aus.
Das weiß ich nicht nur aus meinen Elternberatungen, sondern zeigen auch Erhebungen. Beispiele:
- 79 % der Eltern geben an, dass die Menge an Aufgaben, Pflichten und Herausforderungen des Alltags sie belastet, knapp jedes dritte Elternteil sogar stark. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Körber-Stiftung aus dem Jahr 2025, die 1.000 Eltern in Deutschland befragt hat.
- Laut einer Studie der Pronova BKK von 2025, für die 2.000 Mütter und Väter befragt wurden, fühlt sich jedes zweite Elternteil häufig überfordert, jedes sechste sieht sich sogar akut von einem Eltern-Burnout bedroht. Besonders gefährdet: Eltern unter 30. Zwei Drittel der Gen-Z-Eltern kämpfen mit Versagensängsten.
Den Alltag mit Kindern empfinden Eltern voller Herausforderungen und als emotionale Achterbahnfahrt. Bei harmlosen Missgeschicken, wie verschüttetem Kakao, einem verlorenen Kuscheltier oder mit Filzstiften bemalten Möbeln reagiert fast jeder 2. Elternteil laut eigener Aussage oft oder manchmal gereizt. Mehr als jedes 10. Elternteil sogar oft. Die Hälfte der Eltern kennt das Gefühl, den eigenen Anforderungen nicht gerecht zu werden. Entsprechend viele sehnen sich nach Pausen vom eigenen Familienalltag: 2/3 der Mütter und mehr als die Hälfte der Väter in Deutschland wünschen sich regelmäßig eine Auszeit von ihren Kindern.
Besonders betroffen von negativen und selbstkritischen Gedanken sind Mütter. Fast jede zweite Mutter stellt ihre Eignung als Mutter regelmäßig in Frage. Bei Vätern ist es ca. jeder Dritte. Mütter fühlen sich dabei deutlich häufiger allein gelassen.
Eltern wünschen sich Hilfe
Ein Gefühl der Überforderung und der Wunsch nach professioneller Hilfe von außen sind die logische Konsequenz. Eltern ist ihre Not wohl bewusst.
Denn 41,3 % wünschen sich mehr Unterstützung bei Erziehungsthemen. Weitere 42,9 % hätten gerne Begleitung schulischen Themen wünschen und 23 % zu Medienfragen. Beides sind Bereiche, die häufig mit Konflikten in der Eltern-Kind-Beziehung einhergehen. (ElternChanceN / EHB-Elternbefragung 2024)
Dabei greifen bisher nur 24,6 % der Eltern tatsächlich auf persönliche Begleitung zurück. Die Lücke zwischen Bedarf und Inanspruchnahme ist riesig – und sie sagt viel darüber aus, wie sehr Unterstützung noch immer mit Scham besetzt ist. Oder schlicht: wie schwer sie zu finden ist.
Passende Beratungsangebote fehlen
Oft sind Angebote vor Ort nicht vorhanden oder die Wartezeiten viel zu lange. Wenn Eltern Hilfe brauchen, benötigen sie diese schnellstmöglich. Hinzu kommt, dass manche Beratungsangebote bei Eltern noch mehr Druck auslösen, da Mütter und Vater nicht die Empathie, Wertschätzung und Ermutigung erfahren, die sie brauchen. Genau auf diesen 3 Grundwerten – Empathie, Wertschätzung, Ermutigung – basiert mein geschützes Beratungskonzept, das ich dir in meiner Ausbildung anschaulich und durch viele praxisbezogene Übungen vermittle.
Wir können Eltern nämlich nur helfen, wenn sie sich ernst genommen, angenommen und gesehen fühlen.
Du möchtest als Elternberater:in Familien helfen? Die Ausbildung an der Bindungs-Akademie befähigt dich dazu mit tiefgreifendem fachlichen Wissen, Praxisübungen zur Elternberatung und wertvollen Infos dazu, wie du dein Beratungsgeschäft aufbaust.
Wer Eltern unterstützt, hilft Kindern
Als Familien- und Erziehungsberaterin hast du eine Multiplikatorfunktion. Du hilfst nie nur einer Person oder nur den Eltern. Du hilfst den Kindern, der ganzen Familie und darüber allen Menschen, die mit dieser Familie im Kontakt stehen.
Denn, wenn du Eltern dabei unterstützt:
- ruhig und gelassen zu reagieren,
- auf alte Muster und Notstrategien (wie Schimpfen, Drohen, Beschämen etc.) zu verzichten,
- eigene Gefühle zu regulieren und die ihrer Kind co-zuregulieren
werden die Kinder zu empathischen Menschen, die voller Vertrauen sind, sich geliebt und angenommen fühlen und resilient sind. Solche Kinder verhalten sich meist ausgeglichen, mitfühlend und sozial, nicht nur zuhause, sondern auch in Kita, Kindergarten und Schule.
Du möchtest helfen? Dein Quereinstieg in die Familienberatung
Du würdest Eltern gerne helfen? Das Wohl von Familien und Kindern liegt dir am Herzen? Doch du zweifelst, weil du keine pädagogische Ausbildung hast?
Das Wichtigste sind deine Motivation und dein Wille, dazu beizutragen, den Alltag von Eltern und Kindern positiver zu gestalten. Ein Quereinstieg in die Erziehungsberatung ist möglich. Die Ausbildung zum bindungsorientierten Familienberater an der Bindungs-Akademie steht dir offen. Meine vorbereitenden Kurse ermöglichen dir den Einstieg. Du lernst in der Ausbildung alles von Grund auf, was du für deine Tätigkeit als Eltern- und Familienberater:in benötigst.
Diesen beruflichen oder privaten Hintergrund haben Absolventinnen und Studierende an der Bindungs-Akademie:
- Mütter, Väter
- Personen, die sich beruflich neu orientieren möchten und eine Leidenschaft für beziehungsorientierte Begleitung mitbringen
- Erzieher:innen, Tageseltern und andere pädagogische Fachkräfte: Kita, Kindergarten, Schulbegleitung, Mittagsbetreuung
- Lehrkräfte aller Schularten (Grundschule, weiterführende Schulen)
- Soziale & Psychologische Berufe: Sozialpädagoginnen, Coaches, Therapeutinnen oder Heilpädagoginnen.
- Gesundheitswesen: Hebammen, Still- und Schlafberaterinnen, Logopädinnen, Ergotherapeutinnen
Ausbildung mit fachlicher Tiefe und persönlicher Begleitung
Die Ausbildung an der Bindungs-Akademie ist umfangreich und geht fachlich sehr in Tiefe. Gleichzeitig wirst du eng von mir begleitet und profitierst von meiner jahrelangen Praxis als Elternberaterin.
Wir treffen uns immer montags in einem Zoom-Live, 2x mal jährlich gibt es ein freiwilliges Vor-Ort-Treffen und 1x jährlich ein persönliches, freiwilliges Treffen für Verbindung und Austausch. In der Akademie begegnest du absoluten Herzensmenschen, die eine Vision mit dir teilen. Ich als Kursleiterin genieße diese echte Verbindung, auch wenn wir uns oft noch nicht lange kennen. Durch Feedback weiß ich, dass es den Teilnehmer:innen genauso geht.
Enge Begleitung, intensiver Austausch und eine offene, ermutigende Atmosphäre sind mir ein Anliegen. Wenn du dir neben fachlicher Tiefe von einer Ausbildung zum Familienberater auch persönliches Wachstum wünschst, passt die Bindungs-Akademie zu dir.
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Mehr über Eltern- und Familienberatung
FAQ
Ist es normal, dass man sich als Eltern überfordert fühlt?
Ja, es ist normal, sich als Eltern überfordert zu fühlen. Das ergeht vielen Müttern und Vätern so. Zahlen belegen es deutlich. Laut einer repräsentativen Umfrage der Körber-Stiftung (2025) geben 79 % der Eltern in Deutschland an, durch die Aufgaben und Herausforderungen des Alltags belastet zu sein. Eine Studie der Pronova BKK (2025) zeigt: Jedes zweite Elternteil fühlt sich häufig überfordert, jedes sechste sieht sich akut von einem Eltern-Burnout bedroht. Wer also das Gefühl kennt, den eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden, ist damit alles andere als allein.
Wünschen sich Eltern professionelle Unterstützung bei Erziehungsfragen?
Ja, der Bedarf an Unterstützung in Erziehungsfragen ist klar messbar. Laut der ElternChanceN/EHB-Elternbefragung 2024 wünschen sich 41,3 % der Eltern mehr Unterstützung bei Erziehungsthemen, weitere 42,9 % bei schulischen Fragen. Trotzdem greifen bisher nur 24,6 % tatsächlich auf persönliche Begleitung zurück. Die Lücke zwischen Bedarf und Inanspruchnahme ist groß, bedingt durch Scham, lange Wartezeiten und fehlende Angebote vor Ort.
Gibt es eine gestiegene Nachfrage nach Eltern- oder Familienberatung?
Ja, der Bedarf ist klar messbar und wächst. Laut der ElternChanceN/EHB-Elternbefragung 2024 wünschen sich 41,3 % der Eltern mehr Unterstützung bei Erziehungsthemen – tatsächlich in Anspruch genommen wird professionelle Begleitung aber nur von 24,6 %. Die Lücke zwischen Bedarf und Nutzung ist groß, unter anderem weil passende Angebote vor Ort fehlen oder Wartezeiten zu lang sind. Der Monitor Hilfen zur Erziehung 2025 bestätigt: Erziehungsberatung erreichte 2023 einen neuen Höchststand. Für Menschen, die in diesem Bereich arbeiten möchten, ist das ein klares Signal: der Bedarf an qualifizierten Familien- und Elternberater:innen ist real und wächst weiter. Die Bindungs-Akademie ist eine Möglichkeit sich zum Familienberater:in auszubilden zu lassen, auch für Quereinsteiger.
Warum ist der Beruf der Familienberaterin gesellschaftlich so wichtig?
Familienberater:innen haben eine Multiplikatorfunktion: Wer Eltern stärkt, hilft gleichzeitig Kindern, der gesamten Familie und indirekt allen Menschen, die mit dieser Familie in Kontakt stehen. Kinder, die mit verlässlicher Bindung, emotionaler Sicherheit und liebevollen Grenzen aufwachsen, entwickeln Empathie, Resilienz und soziale Kompetenz. Das zeigen sie in der Familie und auch in Kita, Kindergarten und Schule. Der gesellschaftliche Bedarf wächst: Laut dem Monitor Hilfen zur Erziehung 2025 erreichte die Erziehungsberatung 2023 einen neuen Höchststand.
Bild- und Quellennachweis:
- Bilder: Canva, eigene
Quellen:
- Körber-Stiftung (2025): Eltern im Fokus. Alltag, Erziehung, globale Krisen. Repräsentative Umfrage (forsa). koerber-stiftung.de
- Pronova BKK (2025): Familie und Erziehung – Repräsentative Studie zur psychischen Belastung junger Familien. N = 2.000. pronovabkk.de
- ElternChanceN / EHB (2024): Eltern im Blickpunkt – Elternbefragung 2024. elternchancen.de
- COPSY-Studie (2020–2024): UKE Hamburg. Youth Mental Health in Times of Global Crises.
- KiD-0–3-Studie (2022): Nationales Zentrum Frühe Hilfen / BZgA. Bundesgesundheitsblatt 2024.
- Versorgungsmonitor Psychotherapie (2024): Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie. Ø Wartezeit > 28 Wochen.
- Monitor Hilfen zur Erziehung (2025): AKJStat / TU Dortmund. Erziehungsberatung auf neuem Höchststand 2023.

