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Nicht nur die positiven, sondern auch die negativen Gefühle gehören zu uns Menschen und somit auch zur Elternschaft dazu. Sie zeigen uns, ob wir erfüllte oder unerfüllte Bedürfnisse haben und sind dadurch wichtige Wegweiser hin zu mehr Leichtigkeit in deiner Elternschaft.

Gleichzeitig löst dein Kind vielleicht Gefühle in dir aus, die du bisher verdrängt hast – sogenannte alte Gefühle aus der Kindheit. Das Verhalten deines Kindes triggert dich dann regelmäßig und du weißt vielleicht gar nicht, wo deine starke Wut/Angst/Aggression herkommt oder schämst dich sogar dafür?

Dabei handelt es sich oft um Gefühle wie Angst, Wut, Scham, Schuld und Aggression usw., die du in deiner eigenen Kindheit nicht zeigen durftest. Du hast darüber gelernt, sie zu unterdrücken, um überleben zu können.

Vielleicht hast du auch gelernt, durch sogenannte Kompensationsstrategien, wie Konsum, Alkohol, Essen, Arbeit, Anerkennung vom anderen Geschlecht, übermäßige Arbeit/Sport etc. positive Gefühle hervorzurufen, um die negativen Gefühle nicht mehr spüren zu müssen.

 

Negative Gefühle kommen wieder, bis wir sie zulassen!

Psychologen sind sich einig darüber, dass alle negativen Gefühle immer wieder kommen, sogar noch stärker, wenn wir sie wegdrücken. Unterdrückte Gefühle, die noch nicht von uns selbst angenommen und eingeordnet wurden, werden dann vor allem vom Partner und ja, auch von den Kindern, ausgelöst. Sie zwingen einen regelmäßig dazu, auch unangenehme Gefühle zuzulassen und auf sie einzugehen. Dabei drücken sie dann solange auf deine „Knöpfchen“, bis du anfängst, deine Trauer, Wut und Aggression anzunehmen, sie auszudrücken und sie dann richtig einzuordnen.

Ein Beispiel aus meiner Beratung möchte ich hier mit dir teilen:

„Eine Mama kam aufgrund sehr starker Wutausbrüche ihrer Tochter zu mir in die Beratung. In der zweiten Sitzung konnten wir herausfinden, dass die Mama selbst in ihrer Kindheit oft unglaublich ohnmächtig und wütend war und diese Gefühle nicht zeigen durfte. Jedes Mal, wenn ihre Tochter wütend wurde, wurde auch diese Mama innerlich extrem ohnmächtig und wütend und verstärkte darüber die Wut ihrer Tochter.

Dadurch, dass diese Mama das erkannte und ihre eigene Wut durch Meditationen, Gespräche und lautes Schreien im Wald ausdrückte und ernst nahm, hatte ihre Tochter nach wenigen 3 Wochen kaum noch Wutausbrüche. Ihre Tochter triggerte die Mama also so lange durch ihr Verhalten (Wutausbrüche, schlagen, schimpfen), bis sich diese Mama Hilfe bei mir suchte.“

Kinder spiegeln durch ihr Verhalten, die Gefühle ihrer Eltern. Wenn du z.B. sehr gestresst, traurig oder wütend bist und nur schwer damit umgehen kannst, zeigt sich das dann häufig im Verhalten deines Kindes.

Versuche diesen Kreislauf als Geschenk für deine Weiterentwicklung zu sehen. Ich hoffe die folgenden Gedanken und Anregungen helfen dir dabei.

 

Der konstruktive Umgang mit negativen Gefühlen

Solltest du zu den glücklichen Menschen gehören, die schon im Elternhaus, in ihrer Partnerschaft und/oder durch eine Therapie gelernt haben, wie man mit negativen Gefühlen umgeht, ist das eine sehr gute Voraussetzung für den Umgang mit deinen Kindern. Es ist dir dann vielleicht möglich, die gesamte Bandbreite an negativen Gefühlen immer wieder zuzulassen und sich diesen selbst anzunehmen.

Du bist dann in der Lage, dich um dein eigenes „inneres Kind“ zu kümmern, worüber negative Gefühle viel weniger Raum einnehmen. Außerdem bist du dann fähig zu spüren, dass du gerade müde, überfordert und/oder erschöpft bist, und kannst dir selbst das Verständnis zusprechen, das du dir sonst vielleicht von außen oder deinem Partner wünschen würdest.

Außerdem kennst du dann deine eigenen Bedürfnisse und Grenzen und gestaltest dir ein Leben, indem du ausreichend von außen unterstützt wirst.

Du bist dann auch bereit, nach Lösungen zu suchen, die dich entlasten, weil du dich und deine Gefühle ernst nimmst.

Meiner Erfahrung nach sind an diesem Punkt hauptsächlich Eltern, die selbst bindungsorientiert und bedürfnisorientiert begleitet wurden. Solche Mütter und Väter sind dann nicht streng mit sich selbst und erwarten nicht zu viel von sich. Sie sind weich im Umgang mit sich selbst und deshalb auch weich im Umgang mit Ihrem Kind. Die positive Nachricht ist, dass du selbst lernen kannst, in deiner Elternschaft mehr Leichtigkeit zu spüren.

Du kannst lernen mit dir und deinem „inneren Kind“ liebevoll umzugehen, damit du dann auch feinfühlig auf dein eigenes Kind eingehen kannst. Solche Eltern sagen dann z.B. zu sich und ihren eigenen Kindern: „Es ist völlig ok, dass du traurig bist!“ anstatt „Das ist doch nicht so schlimm!“ / „Sei doch nicht so sensibel!“

Fange an, all deine negativen Gefühle anzunehmen. Versuche dabei, weniger streng mit dir selbst und anderen umzugehen. Nimm dir vor, mehr Weichheit im Umgang mit deinen Liebsten zu entwickeln und sie auch sein zu lassen, wie sie sind.

Gerne begleite ich dich in meinem großen Bindungskurs im November auf diesem Weg. In meinem Kurs nehme ich dich 4 Wochen an die Hand und zeige dir, wie du eine innere Haltung entwickelst, die dir eine enge Bindung zu deinem Kind – EGAL IN WELCHEM ALTER ermöglicht.

Nachdem du diese Haltung für dich spürst legt der Kurs den Fokus auf die praktische Umsetzung von Bindung im Alltag.

Trage dich gerne jetzt schon unverbindlich und kostenfrei für die Warteliste ein und sichere dir einen großen Rabatt und jeden Mittwoch kostenfreie Impulse als Vorbereitung auf den Kurs.

>>Hier bekommst du mehr Infos und Einblicke

 

Außerdem möchte ich dir heute noch eine meiner kostenfreien Meditationen empfehlen. Lerne durch diese Meditation Verbindung zu deinem “inneren Kind” aufzunehmen und dich als erwachsene starke Person um dich zu kümmern. Je mehr du lernst, diese Fürsorge für dich selbst bzw. für dein inneres Kind zu leben, umso mehr bleibst du mit dir und deinem Kind in Verbindung.

>>Hier geht’s zur Meditation „Dein inneres Kind annehmen“

Deine Martina

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