Eltern- & Familienberater-Ausbildung: Erfahrung von Lisa Wölfle

„Die Ausbildung hat mir den Mut gegeben, als Elternberaterin loszulegen.“

Lisa Wölfle arbeitete als Vertriebsberaterin und Beraterin für Führungskräfte bei einem großen bayerischen Versicherer. Heute ist sie dort als Referentin Krisenmanagement und zusätzlich als selbstständige Eltern- & Familienberaterin mit dem Fokus auf Paarbeziehung und das Thema Neurodiversität bei Kindern tätig. Lisa hat die Ausbildung an der Bindungs-Akademie zur bindungsorientierten Eltern- & Familienberaterin 2025 abschlossen. Im Interview berichtet sie, warum sie sich für die Bindungs-Akademie entschieden und wie sie die Ausbildung dort erlebt hat. Außerdem spricht sie darüber, was der größte Benefit der Bindungs-Akademie für sie war und bis heute noch ist. 

Warum hast du die Ausbildung an der Bindungs-Akademie gemacht?

Lisa Wölfle: Mein Ziel war vor allem, mein Angebot rund zu machen. Ich hatte davor schon einige Ausbildungen durchlaufen, jedoch nie das Gefühl, bereit zu sein als selbstständige Eltern- & Familienberaterin loszulegen. Ich habe jemanden oder einen Rahmen gebraucht, um den Mut zu entwickeln, auch wirklich den Schritt in die Selbstständigkeit und Sichtbarkeit zu wagen. Diesen Rahmen habe ich mit der Ausbildung an der Bindungs-Akademie gefunden. Die gesamte Ausbildungszeit über habe ich mich stets so ermutigt und empowered gefühlt, dass ich am Ende top vorbereitet und bereit war, mein Beratungs-Angebot tatsächlich auch anzubieten.

Wie genau, hat dir die Ausbildung geholfen dich als Elternberaterin selbstständig zu machen?

Die Bindungs-Akademie hat mir vor allem geholfen, meinen Weg zu finden und ganz individuell für mich zu sehen, wo meine Stärken liegen und wo ich meinen Beratungsschwerpunkt setzen und wirken möchte. Elternberaterin ist nicht gleich Elternberaterin. Wir haben alle unsere Fokusthemen. Vor der Ausbildung war es für mich nicht greifbar, welchen Schwerpunkt ich setzen möchte. Es lag alles etwas im Nebel. Ich wusste nicht, wie genau mein Angebot aussehen könnte. Durch die Bindungs-Akademie und auch durch die darin enthaltenen Expert:innenvorträge habe ich Klarheit für mein Beratungsangebot gefunden. Die Ausbildung hat mir den Mut gegeben, als Elternberaterin loszulegen. Das und die Klarheit sind bis heute für mich der größte Schatz der Ausbildung.

Was bietest du als Elternberaterin konkret an?

Die klassische Elternberatung im 1-zu-1 Gespräch, sowohl offline als auch online. Daneben liegt mein Fokus auf Workshops zum Thema Neurodiversität, ebenso offline und online. Bei diesem Thema gibt es aus meiner Sicht noch sehr viel Bedarf, sowohl bei Eltern als auch bei Fachkräften, wie Erziehenden in Kitas und Kindergärten sowie Lehrkräften.

Welche Tipps aus der Bindungs-Akademie setzt du um, um Aufträge zu bekommen?

Dort haben wir viel Input von Martina bekommen und können uns ja auch einiges von ihrer Marketingpraxis abschauen. Für die Auftragsakquise nutze ich daher verschiedene Wege. Zum einen bewerbe ich Workshops über Instagram, womit ich gute Erfahrungen gemacht habe. Daneben habe ich Familienstützpunkte in der Umgebung aufgesucht, die immer wieder Referent:innen zum Thema Erziehung suchen. Workshops über etablierte Familienstützpunkte bieten einen guten Rahmen, um auf Interessenten zu stoßen und sich und sein Angebot in der Region bekannt zu machen. Ich kann nur empfehlen, vor Ort ein Netzwerk zu finden, das einen unterstützt.

Was an der Ausbildung hat dir besonders gut gefallen?

An der Bindungs-Akademie haben mir vor allem drei Sachen außerordentlich gut gefallen. Erstens: Das Thema Leichtigkeit. Ich bin ein sehr strukturierter Mensch. Da hat mich der klare Aufbau der Lern-App sofort angesprochen. Es gab von Anfang einen roten Faden, der einem Denkarbeit abgenommen hat. Man wusste genau, wann man was zu tun und lernen hat. Dieser durchdachte Lernplan ist besonders wertvoll, wenn man die Ausbildung als Mama oder Papa macht und in den bereits vollen Familienalltag integriert. Diese klare Struktur habe ich sehr geschätzt und kannte ich von keiner anderen Ausbildung. Zweitens haben mir die Themen Paarpsychologie, Schulpsychologie und Neurodiversität besonders gefallen und drittens der Austausch in der Peer Group. Man lernt in der Akademie so viele Menschen kennen, die dieselben Werte im Herzen tragen. Viele aus dem Almuni-Netzwerk begleiten mich bis heute und das ist einfach superschön und wertvoll.

Inwiefern hat sich die Investition in die Ausbildung für dich gelohnt?

Die Investition hat sich in jedem Fall gelohnt, weil man für sich selbst, für seine Partnerschaft, für sein inneres Kind und auch für seine Beziehung zu den eigenen Kindern so viel mitnimmt. Gleichzeitig waren die Inhalte für den Business-Aufbau für mich sehr, sehr wertvoll und wichtig. Von dem her würde ich jedem Menschen die Bindungs-Akademie empfehlen, der sagt, er hat Lust, sich weiterzuentwickeln, und möchte sich, seine Kinder und andere Eltern besser verstehen und einfach die Botschaft der bedingungslosen Liebe in die Welt zu tragen.

Im Video erzählt Lisa ausführlich von ihrem Weg zur Elternberaterin und ihren Erfahrungen mit der Ausbildung an der Bindungs-Akademie.

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