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	Kommentare auf Mein Erziehungsratgeber	</title>
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	<description>Erziehungsratgeber</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Aug 2026 09:28:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Kommentar zu „Ich will einfach alles richtig machen!“ – Schuldgefühle und schlechtes Gewissen als Mama oder Papa von Martina Stotz		</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/schuldgefuehle-und-schlechtes-gewissen-als-mama-oder-papa/#comment-9638</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 09:28:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=6540#comment-9638</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://mein-erziehungsratgeber.de/schuldgefuehle-und-schlechtes-gewissen-als-mama-oder-papa/#comment-9603&quot;&gt;Pina Morgenbrodt&lt;/a&gt;.

Liebe Pina,
es freut mich riesig, dass du dich hier so ehrlich zeigst. Dein schlechtes Gewissen zeigt vor allem, wie wichtig dir eure Beziehung ist. Über deine Qualität als Mama sagt es wenig aus.
Häufig erlebe ich in meinen Beratungen, dass Eltern ihr Kind feinfühlig begleiten und abends trotzdem mit Schuldgefühlen dasitzen. Bedürfnisorientierung meint alle in der Familie, dich eingeschlossen. Wenn du in Ruhe duschst oder dir eine Stunde nimmst, sorgst du für den Menschen, der für deine Tochter der wichtigste auf der Welt ist und das ist unglaublich wertvoll.
Du schreibst, dass du oft ihren Erwartungen und Wünschen nicht gerecht wirst. Diesen Anspruch kennen sehr viele Eltern. Deine Tochter darf sich etwas wünschen und du darfst freundlich sagen, dass es gerade anders geht. Ihre Enttäuschung darüber ist ein Gefühl, das ihr gemeinsam aushalten dürft. Genau darin erlebt sie, dass Nähe auch dann bleibt, wenn ihr Wunsch offen bleibt. Was Bindung wachsen lässt, sind die kleinen Momente danach, wie das Wiedersehen an der Garderobe, das Abendritual oder dein Zurückkommen nach einem schwierigen Moment. Du schreibst selbst, eure Verbindung ist eng und stark. Da darfst du richtig stolz auf dich sein.
Was du als alleinerziehende Mama täglich stemmst ist unglaublich und verdient auch Unterstützung. Du darfst dir Begleitung holen, ganz für dich, nicht nur für deine Tochter. Wenn du magst, schau gern bei meinen kostenfreien Angeboten vorbei: https://mein-erziehungsratgeber.de/fuer-0-euro/ 
Dort bekommst du erste Impulse, die genau bei diesem Thema ansetzen.
Deine Tochter braucht dich so, wie du bist. Gut genug reicht vollkommen aus.
Ganz liebe Grüße
Martina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/schuldgefuehle-und-schlechtes-gewissen-als-mama-oder-papa/#comment-9603">Pina Morgenbrodt</a>.</p>
<p>Liebe Pina,<br />
es freut mich riesig, dass du dich hier so ehrlich zeigst. Dein schlechtes Gewissen zeigt vor allem, wie wichtig dir eure Beziehung ist. Über deine Qualität als Mama sagt es wenig aus.<br />
Häufig erlebe ich in meinen Beratungen, dass Eltern ihr Kind feinfühlig begleiten und abends trotzdem mit Schuldgefühlen dasitzen. Bedürfnisorientierung meint alle in der Familie, dich eingeschlossen. Wenn du in Ruhe duschst oder dir eine Stunde nimmst, sorgst du für den Menschen, der für deine Tochter der wichtigste auf der Welt ist und das ist unglaublich wertvoll.<br />
Du schreibst, dass du oft ihren Erwartungen und Wünschen nicht gerecht wirst. Diesen Anspruch kennen sehr viele Eltern. Deine Tochter darf sich etwas wünschen und du darfst freundlich sagen, dass es gerade anders geht. Ihre Enttäuschung darüber ist ein Gefühl, das ihr gemeinsam aushalten dürft. Genau darin erlebt sie, dass Nähe auch dann bleibt, wenn ihr Wunsch offen bleibt. Was Bindung wachsen lässt, sind die kleinen Momente danach, wie das Wiedersehen an der Garderobe, das Abendritual oder dein Zurückkommen nach einem schwierigen Moment. Du schreibst selbst, eure Verbindung ist eng und stark. Da darfst du richtig stolz auf dich sein.<br />
Was du als alleinerziehende Mama täglich stemmst ist unglaublich und verdient auch Unterstützung. Du darfst dir Begleitung holen, ganz für dich, nicht nur für deine Tochter. Wenn du magst, schau gern bei meinen kostenfreien Angeboten vorbei: <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/fuer-0-euro/" rel="ugc">https://mein-erziehungsratgeber.de/fuer-0-euro/</a><br />
Dort bekommst du erste Impulse, die genau bei diesem Thema ansetzen.<br />
Deine Tochter braucht dich so, wie du bist. Gut genug reicht vollkommen aus.<br />
Ganz liebe Grüße<br />
Martina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Ich will einfach alles richtig machen!“ – Schuldgefühle und schlechtes Gewissen als Mama oder Papa von Pina Morgenbrodt		</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/schuldgefuehle-und-schlechtes-gewissen-als-mama-oder-papa/#comment-9603</link>

		<dc:creator><![CDATA[Pina Morgenbrodt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 17:49:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=6540#comment-9603</guid>

					<description><![CDATA[Hallo liebe Frau Stotz,
leider plagt auch mich des Öfteren mal das elterliche, schlechte Gewissen.
Ich bin alleinerziehende Mama einer fast 3 jährigen Tochter und zudem nicht gerade die psychisch stabilste Person.
Ich erlaube es mir daher zwischendurch für mich Dinge zu tun, die meiner Tochter überhaupt nicht gefallen, wie zum Beispiel längeres Aufräumen in ihren Wachzeiten oder längeres Duschen oder ich hole meine Tochter relativ spät vom Kindergarten ab, obwohl ich sie schon hätte früher holen können.
Manchmal setze ich sie auch eine Stunde vor den Fernseher, damit ich Zeit für mich habe.
Und abends, wenn ich sie schlafen gelegt habe, muss ich weinen vor Schuldgefühlen, weil sie teilweise länger im Kindergarten ist als zu Hause.
Da ich aber wie oben schon erwähnt nicht die psychisch stabilste Person bin, ertrage ich es oft nicht gut, Zeit mit meiner Tochter alleine zu verbringen, weil ich ständig besorgt bin, dass ich sie unterfordere oder ihren Erwartungen und Wünschen nicht gerecht werden kann.
Unsere Bindung ist sehr eng und sehr stark und trotzdem fühle ich mich oft gegenüber ihr schlecht.
Ich merke einfach, dass ich meinen eigenen Erwartungen an die Erziehung meiner Tochter oft nicht gerecht werden kann und das belastet mich manchmal so sehr, dass ich die Situationen verschlimmere und ich dann ein weinendes, schreiendes, unglückliches oder genervtes Kind habe.
Physisch hätte ich viel mehr Potential, psychisch kaum.
Wie gehe ich am besten damit um?
Ich freue mich über eine Rückmeldung, vielen Dank im Voraus.

Ganz liebe Grüße,
Pina Morgenbrodt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Frau Stotz,<br />
leider plagt auch mich des Öfteren mal das elterliche, schlechte Gewissen.<br />
Ich bin alleinerziehende Mama einer fast 3 jährigen Tochter und zudem nicht gerade die psychisch stabilste Person.<br />
Ich erlaube es mir daher zwischendurch für mich Dinge zu tun, die meiner Tochter überhaupt nicht gefallen, wie zum Beispiel längeres Aufräumen in ihren Wachzeiten oder längeres Duschen oder ich hole meine Tochter relativ spät vom Kindergarten ab, obwohl ich sie schon hätte früher holen können.<br />
Manchmal setze ich sie auch eine Stunde vor den Fernseher, damit ich Zeit für mich habe.<br />
Und abends, wenn ich sie schlafen gelegt habe, muss ich weinen vor Schuldgefühlen, weil sie teilweise länger im Kindergarten ist als zu Hause.<br />
Da ich aber wie oben schon erwähnt nicht die psychisch stabilste Person bin, ertrage ich es oft nicht gut, Zeit mit meiner Tochter alleine zu verbringen, weil ich ständig besorgt bin, dass ich sie unterfordere oder ihren Erwartungen und Wünschen nicht gerecht werden kann.<br />
Unsere Bindung ist sehr eng und sehr stark und trotzdem fühle ich mich oft gegenüber ihr schlecht.<br />
Ich merke einfach, dass ich meinen eigenen Erwartungen an die Erziehung meiner Tochter oft nicht gerecht werden kann und das belastet mich manchmal so sehr, dass ich die Situationen verschlimmere und ich dann ein weinendes, schreiendes, unglückliches oder genervtes Kind habe.<br />
Physisch hätte ich viel mehr Potential, psychisch kaum.<br />
Wie gehe ich am besten damit um?<br />
Ich freue mich über eine Rückmeldung, vielen Dank im Voraus.</p>
<p>Ganz liebe Grüße,<br />
Pina Morgenbrodt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was tun, wenn mein Kind lügt? 11 Tipps für Eltern von Martina Stotz		</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/was-tun-wenn-mein-kind-luegt-11-tipps/#comment-9372</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 07:54:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=7799#comment-9372</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://mein-erziehungsratgeber.de/was-tun-wenn-mein-kind-luegt-11-tipps/#comment-9332&quot;&gt;Nina&lt;/a&gt;.

Liebe Nina,
wow, was für ein wertvoller Gedanke. Von Herzen danke, dass du ihn hier mit uns teilst.
Das Bedürfnis nach Autonomie und Selbstbestimmung wird gerade bei älteren Kindern oft unterschätzt. Wenn ein Kind spürt, dass es unter Druck steht, die Wahrheit zu sagen, wird das Schweigen manchmal zum letzten Raum, in dem es sich selbst gehört. Genau das beschreibst du so treffend.
Was ein Kind wirklich braucht, ist die Erfahrung: Ich bin geliebt, ganz gleich, wie ich mich entscheide. Erst in dieser Sicherheit wird Ehrlichkeit wieder möglich, weil sie dann aus dem Kind selbst kommt und nicht aus Angst entsteht.
Dass du diesen Prozess so klar siehst und deinem Kind diesen Raum schenken magst, zeigt viel Feingefühl. Da darfst du richtig stolz auf dich sein.
Von Herzen alles Gute für euch
Martina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/was-tun-wenn-mein-kind-luegt-11-tipps/#comment-9332">Nina</a>.</p>
<p>Liebe Nina,<br />
wow, was für ein wertvoller Gedanke. Von Herzen danke, dass du ihn hier mit uns teilst.<br />
Das Bedürfnis nach Autonomie und Selbstbestimmung wird gerade bei älteren Kindern oft unterschätzt. Wenn ein Kind spürt, dass es unter Druck steht, die Wahrheit zu sagen, wird das Schweigen manchmal zum letzten Raum, in dem es sich selbst gehört. Genau das beschreibst du so treffend.<br />
Was ein Kind wirklich braucht, ist die Erfahrung: Ich bin geliebt, ganz gleich, wie ich mich entscheide. Erst in dieser Sicherheit wird Ehrlichkeit wieder möglich, weil sie dann aus dem Kind selbst kommt und nicht aus Angst entsteht.<br />
Dass du diesen Prozess so klar siehst und deinem Kind diesen Raum schenken magst, zeigt viel Feingefühl. Da darfst du richtig stolz auf dich sein.<br />
Von Herzen alles Gute für euch<br />
Martina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was tun, wenn mein Kind lügt? 11 Tipps für Eltern von Nina		</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/was-tun-wenn-mein-kind-luegt-11-tipps/#comment-9332</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 14:32:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=7799#comment-9332</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Martina, ich glaube ein sehr wichtiger Faktor, der in der Liste fehlt, zumindest in Bezug auf ältere Kinder ist der Wunsch nach Kontrolle. Insbesondere, wenn die Eltern sehr darauf drängen, dass immer die Wahrheit gesagt wird, kann das Lügen oder Verschweigen ein Gefühl von Kontrolle geben. &quot;Tja, ich sag&#039;s dir nicht und du kannst nichts dagegen machen!&quot; Hier werden alle Gespräche und Appelle und Erklärungen die Situation nur verhärten. Erst wenn das Kind (so schwer es fällt) wirklich (!) und ohne &quot;Hab ich es doch gewusst&quot;, die Freiheit hat, die Wahrheit zu sagen ODER NICHT und trotzdem spürt, ich werde geliebt, erst dann kann das Kind sich entscheiden die Wahrheit zu sagen. Das ist für Eltern und Kind ein langer Prozess, aber die Kontrolle ist für das Kind dann wichtiger als alles andere und es führt kein Weg daran vorbei, sie dem Kind zu ermöglichen, um einen Weg zu finden, bevor es langfristig Schaden nimmt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Martina, ich glaube ein sehr wichtiger Faktor, der in der Liste fehlt, zumindest in Bezug auf ältere Kinder ist der Wunsch nach Kontrolle. Insbesondere, wenn die Eltern sehr darauf drängen, dass immer die Wahrheit gesagt wird, kann das Lügen oder Verschweigen ein Gefühl von Kontrolle geben. &#8222;Tja, ich sag&#8217;s dir nicht und du kannst nichts dagegen machen!&#8220; Hier werden alle Gespräche und Appelle und Erklärungen die Situation nur verhärten. Erst wenn das Kind (so schwer es fällt) wirklich (!) und ohne &#8222;Hab ich es doch gewusst&#8220;, die Freiheit hat, die Wahrheit zu sagen ODER NICHT und trotzdem spürt, ich werde geliebt, erst dann kann das Kind sich entscheiden die Wahrheit zu sagen. Das ist für Eltern und Kind ein langer Prozess, aber die Kontrolle ist für das Kind dann wichtiger als alles andere und es führt kein Weg daran vorbei, sie dem Kind zu ermöglichen, um einen Weg zu finden, bevor es langfristig Schaden nimmt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wie lernt mein Kind, alleine einzuschlafen? 5 Tipps, wie du dein Kind bindungsorientiert dabei begleitest, alleine in den Schlaf zu finden von Martina Stotz		</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/wie-lernt-mein-kind-alleine-einzuschlafen-5-tipps-wie-du-dein-kind-bindungsorientiert-dabei-begleitest-alleine-in-den-schlaf-zu-finden/#comment-8055</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 08:29:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=5501#comment-8055</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://mein-erziehungsratgeber.de/wie-lernt-mein-kind-alleine-einzuschlafen-5-tipps-wie-du-dein-kind-bindungsorientiert-dabei-begleitest-alleine-in-den-schlaf-zu-finden/#comment-7882&quot;&gt;Ann-Katrin Habke&lt;/a&gt;.

Liebe Ann-Katrin,
dein Wunsch ist so verständlich. Du liebst dein Kind, begleitest es jeden Abend liebevoll und gleichzeitig merkst du, wie kräftezehrend diese langen Einschlafbegleitungen sind. 
Dein Sohn schläft nicht auf eurem Arm ein, weil ihr etwas „falsch“ gemacht habt, sondern weil er euch vertraut. Mit 2,5 Jahren ist Nähe beim Einschlafen ein tiefes Sicherheitsbedürfnis. Für ihn ist Einschlafen noch Trennung – und ihr seid seine emotionale Brücke.
Und genau deshalb darf euer Weg sanft sein. Nicht von heute auf morgen. Sondern in kleinen, bindungsstärkenden Schritten: erst im Bett mit eurer Nähe, dann mit etwas Abstand, dann mit kurzen Momenten des Weggehens, immer mit der Erfahrung: Mama und Papa kommen zuverlässig zurück.
Du darfst ihn dabei trösten. Du darfst bleiben. Du darfst ihn begleiten. Denn Selbstständigkeit entsteht nicht durch Alleinsein, sondern durch Sicherheit.
Und gleichzeitig darfst auch du gesehen werden: Es ist vollkommen okay, wenn du dir Entlastung wünschst. Bindungsorientiert zu begleiten heißt nicht, sich selbst zu verlieren, sondern gemeinsam Wege zu finden, die für alle tragbar sind.
Ihr seid auf einem guten Weg. Dein Sohn fühlt sich sicher. Und aus genau dieser Sicherheit wird er eines Tages ganz selbstverständlich alleine einschlafen können. Nicht, weil er es musste, sondern weil er innerlich bereit ist.
Alles Liebe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/wie-lernt-mein-kind-alleine-einzuschlafen-5-tipps-wie-du-dein-kind-bindungsorientiert-dabei-begleitest-alleine-in-den-schlaf-zu-finden/#comment-7882">Ann-Katrin Habke</a>.</p>
<p>Liebe Ann-Katrin,<br />
dein Wunsch ist so verständlich. Du liebst dein Kind, begleitest es jeden Abend liebevoll und gleichzeitig merkst du, wie kräftezehrend diese langen Einschlafbegleitungen sind.<br />
Dein Sohn schläft nicht auf eurem Arm ein, weil ihr etwas „falsch“ gemacht habt, sondern weil er euch vertraut. Mit 2,5 Jahren ist Nähe beim Einschlafen ein tiefes Sicherheitsbedürfnis. Für ihn ist Einschlafen noch Trennung – und ihr seid seine emotionale Brücke.<br />
Und genau deshalb darf euer Weg sanft sein. Nicht von heute auf morgen. Sondern in kleinen, bindungsstärkenden Schritten: erst im Bett mit eurer Nähe, dann mit etwas Abstand, dann mit kurzen Momenten des Weggehens, immer mit der Erfahrung: Mama und Papa kommen zuverlässig zurück.<br />
Du darfst ihn dabei trösten. Du darfst bleiben. Du darfst ihn begleiten. Denn Selbstständigkeit entsteht nicht durch Alleinsein, sondern durch Sicherheit.<br />
Und gleichzeitig darfst auch du gesehen werden: Es ist vollkommen okay, wenn du dir Entlastung wünschst. Bindungsorientiert zu begleiten heißt nicht, sich selbst zu verlieren, sondern gemeinsam Wege zu finden, die für alle tragbar sind.<br />
Ihr seid auf einem guten Weg. Dein Sohn fühlt sich sicher. Und aus genau dieser Sicherheit wird er eines Tages ganz selbstverständlich alleine einschlafen können. Nicht, weil er es musste, sondern weil er innerlich bereit ist.<br />
Alles Liebe</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wie lernt mein Kind, alleine einzuschlafen? 5 Tipps, wie du dein Kind bindungsorientiert dabei begleitest, alleine in den Schlaf zu finden von Ann-Katrin Habke		</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/wie-lernt-mein-kind-alleine-einzuschlafen-5-tipps-wie-du-dein-kind-bindungsorientiert-dabei-begleitest-alleine-in-den-schlaf-zu-finden/#comment-7882</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ann-Katrin Habke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 21:26:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=5501#comment-7882</guid>

					<description><![CDATA[Hallo liebe Martina,
mein 2,5-jähriger Sohn schläft nur auf unserem Arm ein. Wir lesen ein Buch und dann machen wir Licht aus und er schläft dann irgendwann (45 Min. oder länger) ein. Wie können wir Ihn langsam daran gewöhnen, dass er nach dem Lesen alleine in seinem Bett einschläft ohne das wir im Raum sind? Momentan, wenn wir es mal versuche , weint er dann bitterlich bis einer wiederkommt. Er schläft in seinem eigenem Bett gut durch. Wir würden nur gerne die Begleitung kürzen aber auf liebevoller Art. LG Ann-Katrin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Martina,<br />
mein 2,5-jähriger Sohn schläft nur auf unserem Arm ein. Wir lesen ein Buch und dann machen wir Licht aus und er schläft dann irgendwann (45 Min. oder länger) ein. Wie können wir Ihn langsam daran gewöhnen, dass er nach dem Lesen alleine in seinem Bett einschläft ohne das wir im Raum sind? Momentan, wenn wir es mal versuche , weint er dann bitterlich bis einer wiederkommt. Er schläft in seinem eigenem Bett gut durch. Wir würden nur gerne die Begleitung kürzen aber auf liebevoller Art. LG Ann-Katrin</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Umgang mit Trennungsschmerz: 5 Tipps, wie deinem Kind der Abschied leichter fällt von Martina Stotz		</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-trennungsschmerz-bei-kindern-5-tipps-wie-deinem-kind-der-abschied-leichter-faellt/#comment-7250</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 10:08:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mein-erziehungsratgeber.de/?p=1250#comment-7250</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-trennungsschmerz-bei-kindern-5-tipps-wie-deinem-kind-der-abschied-leichter-faellt/#comment-7180&quot;&gt;Jenna&lt;/a&gt;.

Liebe Jenna,
ich danke dir von Herzen für deine offenen, ehrlichen Worte. Man spürt in jedem Satz, wie sehr du deinen kleinen Sohn liebst und wie aufmerksam du ihn begleitest. Du bist so unglaublich feinfühlig und weißt ganz genau was er braucht und bist bereit alles für ihn zu tun. Er kann sich so glücklich schätzen, dich als Mama zu haben. 
Gleichzeitig hört man heraus, wie wunderbar er sich im Kindergarten macht: Er findet Anschluss, hat Freude, fühlt sich dort sicher. Das ist ein ganz wertvoller Hinweis darauf, dass er trotz der Tränen bei der Übergabe einen sicheren Platz für sich gefunden hat, an dem er sich wohlfühlen kann.
Dass er trotzdem so viel Trennungsschmerz beim Abschied von dir hat zeigt vor allem, wie wichtig du ihm bist, wie sicher er sich bei dir fühlt und welch enge Bindung ihr habt. Und genau dieses sichere Fundament hilft ihm auch, die Welt Schritt für Schritt ohne dich zu erkunden.
Viele Kinder brauchen länger, um diese täglichen kleinen Abschiede einzuordnen – besonders nach Krankheitspausen. Und du machst das großartig, indem du präsent, liebevoll und verlässlich bist.
Du darfst vollstes Vertrauen in dich haben. Du begleitest ihn durch einen normalen Entwicklungsschritt, bei dem du liebevoll führend an seiner Seite bleibst.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft, Zuversicht und liebevolle Geduld – für dich und für deinen kleinen Schatz.
Danke für deine schönen Worte zu meinem Beitrag, das bedeutet mir wirklich viel.
Von Herzen liebe Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-trennungsschmerz-bei-kindern-5-tipps-wie-deinem-kind-der-abschied-leichter-faellt/#comment-7180">Jenna</a>.</p>
<p>Liebe Jenna,<br />
ich danke dir von Herzen für deine offenen, ehrlichen Worte. Man spürt in jedem Satz, wie sehr du deinen kleinen Sohn liebst und wie aufmerksam du ihn begleitest. Du bist so unglaublich feinfühlig und weißt ganz genau was er braucht und bist bereit alles für ihn zu tun. Er kann sich so glücklich schätzen, dich als Mama zu haben.<br />
Gleichzeitig hört man heraus, wie wunderbar er sich im Kindergarten macht: Er findet Anschluss, hat Freude, fühlt sich dort sicher. Das ist ein ganz wertvoller Hinweis darauf, dass er trotz der Tränen bei der Übergabe einen sicheren Platz für sich gefunden hat, an dem er sich wohlfühlen kann.<br />
Dass er trotzdem so viel Trennungsschmerz beim Abschied von dir hat zeigt vor allem, wie wichtig du ihm bist, wie sicher er sich bei dir fühlt und welch enge Bindung ihr habt. Und genau dieses sichere Fundament hilft ihm auch, die Welt Schritt für Schritt ohne dich zu erkunden.<br />
Viele Kinder brauchen länger, um diese täglichen kleinen Abschiede einzuordnen – besonders nach Krankheitspausen. Und du machst das großartig, indem du präsent, liebevoll und verlässlich bist.<br />
Du darfst vollstes Vertrauen in dich haben. Du begleitest ihn durch einen normalen Entwicklungsschritt, bei dem du liebevoll führend an seiner Seite bleibst.<br />
Ich wünsche dir ganz viel Kraft, Zuversicht und liebevolle Geduld – für dich und für deinen kleinen Schatz.<br />
Danke für deine schönen Worte zu meinem Beitrag, das bedeutet mir wirklich viel.<br />
Von Herzen liebe Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Umgang mit Trennungsschmerz: 5 Tipps, wie deinem Kind der Abschied leichter fällt von Jenna		</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/umgang-mit-trennungsschmerz-bei-kindern-5-tipps-wie-deinem-kind-der-abschied-leichter-faellt/#comment-7180</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jenna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 15:26:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mein-erziehungsratgeber.de/?p=1250#comment-7180</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Martina, 
mein Sohn 3 Jahre besucht seit Ende September den Kindergarten. Ich war volle 14 Tage mit dabei wir alle hatten den Eindruck das er große Freude hat und wir begannen nach und nach mit  den Trennungen. Er weinte furchtbar er kann sich sehr gut ausdrücken und nennt die Dinge beim Namen er sagte bis heute das er mich so sehr vermisst und bei mir sein möchte bzw das ich da bleiben soll. Es gibt kaum einen Tag ohne Tränen bei der Übergabe. Er beruhigt sich sofort bei der Erzieherin hat Freude und Spaß und ich hol ihn jedesmal glücklich ab. Er frägt wohl öfter wann und ob ich komme aber ohne weinen zwischen drin. An Tagen wo er nicht weint bei der Übergabe geht er rein aber eher weil er weiß das es nun eben so ist das er dort hin geht. Ich vertraue dem Personal zu 100% es ist eine tolle Gruppe sie kümmern sich sehr toll. Dennoch habe ich tagtäglich Gewissensbisse ihn so dort zu lassen er weint schon zuhause wenn ich sage wir gehen, das geht dann auf dem ganzen Weg bis dahin und dort noch. Ich kann es so schlecht einschätzen ob das vertretbar ist da er dort soviel Freude hat, hätte er das nicht würde ich umgehend abbrechen. Dennoch habe ich Angst bei ihm dadurch das ich ihn ja scheinbar gegen seinen Willen abgeben kaputt mache, ja sogar eine Trennungstrauma verursache. Das ganze geht jetzt ca. 7 Wochen mit Krankheitspausen. Er möchte seitdem auch gar nicht mehr gern alleine bei Papa Oma ect bleiben quasi nichts mehr ohne mich. Ansonsten geht es ihm gut. Er ist im übrigen ein sehr aufgeweckter lebhafter fröhlicher junge und offen für andere was auch die Erzieher bestätigen. Toller Beitrag übrigens. Tolle Ideen und Anregungen. Vielen Dank für eine Antwort liebe Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Martina,<br />
mein Sohn 3 Jahre besucht seit Ende September den Kindergarten. Ich war volle 14 Tage mit dabei wir alle hatten den Eindruck das er große Freude hat und wir begannen nach und nach mit  den Trennungen. Er weinte furchtbar er kann sich sehr gut ausdrücken und nennt die Dinge beim Namen er sagte bis heute das er mich so sehr vermisst und bei mir sein möchte bzw das ich da bleiben soll. Es gibt kaum einen Tag ohne Tränen bei der Übergabe. Er beruhigt sich sofort bei der Erzieherin hat Freude und Spaß und ich hol ihn jedesmal glücklich ab. Er frägt wohl öfter wann und ob ich komme aber ohne weinen zwischen drin. An Tagen wo er nicht weint bei der Übergabe geht er rein aber eher weil er weiß das es nun eben so ist das er dort hin geht. Ich vertraue dem Personal zu 100% es ist eine tolle Gruppe sie kümmern sich sehr toll. Dennoch habe ich tagtäglich Gewissensbisse ihn so dort zu lassen er weint schon zuhause wenn ich sage wir gehen, das geht dann auf dem ganzen Weg bis dahin und dort noch. Ich kann es so schlecht einschätzen ob das vertretbar ist da er dort soviel Freude hat, hätte er das nicht würde ich umgehend abbrechen. Dennoch habe ich Angst bei ihm dadurch das ich ihn ja scheinbar gegen seinen Willen abgeben kaputt mache, ja sogar eine Trennungstrauma verursache. Das ganze geht jetzt ca. 7 Wochen mit Krankheitspausen. Er möchte seitdem auch gar nicht mehr gern alleine bei Papa Oma ect bleiben quasi nichts mehr ohne mich. Ansonsten geht es ihm gut. Er ist im übrigen ein sehr aufgeweckter lebhafter fröhlicher junge und offen für andere was auch die Erzieher bestätigen. Toller Beitrag übrigens. Tolle Ideen und Anregungen. Vielen Dank für eine Antwort liebe Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Gefühlsstarke &#038; hochsensible Kinder von Martina Stotz		</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/gefuehlsstarke-hochsensible-kinder/#comment-6357</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martina Stotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 08:39:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=3229#comment-6357</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://mein-erziehungsratgeber.de/gefuehlsstarke-hochsensible-kinder/#comment-6210&quot;&gt;Bernadette Cyrus&lt;/a&gt;.

Liebe Bernadette,

herzlichen Dank für deine offenen und berührenden Worte. Deine Liebe, Klarheit und Entschlossenheit berühren mich sehr. Du siehst deine Tochter in ihrer ganzen Gefühlsstärke, das ist ein großes Geschenk für sie.
Wie schön, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast und nie aufgegeben hast nach der Ursache zu suchen, obwohl keiner deine Tochter richtig gesehen oder verstanden hat.
Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft, Vertrauen und liebevolle Verbundenheit als Familie.
Alles Liebe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://mein-erziehungsratgeber.de/gefuehlsstarke-hochsensible-kinder/#comment-6210">Bernadette Cyrus</a>.</p>
<p>Liebe Bernadette,</p>
<p>herzlichen Dank für deine offenen und berührenden Worte. Deine Liebe, Klarheit und Entschlossenheit berühren mich sehr. Du siehst deine Tochter in ihrer ganzen Gefühlsstärke, das ist ein großes Geschenk für sie.<br />
Wie schön, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast und nie aufgegeben hast nach der Ursache zu suchen, obwohl keiner deine Tochter richtig gesehen oder verstanden hat.<br />
Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft, Vertrauen und liebevolle Verbundenheit als Familie.<br />
Alles Liebe</p>
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		<title>
		Kommentar zu Gefühlsstarke &#038; hochsensible Kinder von Bernadette Cyrus		</title>
		<link>https://mein-erziehungsratgeber.de/gefuehlsstarke-hochsensible-kinder/#comment-6210</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bernadette Cyrus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 13:43:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://mein-erziehungsratgeber.de/?p=3229#comment-6210</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Frau Dr. Stolz,
wir haben eine gefühlsstarke Tochter (6). Als Baby erkannte bereits die Hebamme, dass sie viel &quot;Temperament&quot; hat. So schaute sie sich bereits zwei Wochen nach Ihrer Geburt die Personen um sich herum ganz genau an und ja, sie war auch ein &quot;Schreikind&quot;. In der Kita fiel sie durch Handgreiflichkeiten auf, wir wurden einbestellt und ja, es wurde nicht nach der Ursache gefragt. Die ErzieherInnen nannten nicht die Begrifflichkeiten &quot;Selbstregulation, Gefühlsstärke&quot;. Stattdessen standen wir da, als würde bei uns daheim etwas nicht stimmen. Ich sagte, ich möchte die Ursache kennen und so gingen wir in ein Beratungsgespräch zu einer Kinderpsychologin. Im Anschluss daran nahm unsere Tochter an einem Kompetenztraining für Kinder teil. Erfolglos, weder bei der Kinderpsychologin noch beim Training fielen die Worte &quot;Selbstregulation und Gefühlsstärke&quot;. Nun ist unsere Tochter in der Schule und nach wenigen Wochen hatten wir bereits das erste Gespräch mit der Lehrerin weil unsere Tochter handgreiflich ist und trotz ihrer Intelligenz oft am Unterricht nicht teilnimmt. Auch hier fielen nicht die Worte &quot;Selbstregulation und Gefühlsstärke&quot;.
Ich erzähle dies, weil es so fundamental wichtig ist, um zu verstehen, um nicht aus Unwissenheit aggressiv auf das Kind zu reagieren und um letztendlich dem Kind zu helfen, es zu unterstützen - damit es ein gutes und erfülltes Leben leben kann und nicht verliert.
Meine Liebeserklärung an meine Tochter war, nicht aufzugeben und weiter nach der Ursache und damit einem Weg für sie zu suchen. Nur durch Literatur und Internetrecherche  weiß ich nun, warum mein Tochter so ist und sofort konnte ich anders, liebevoller mit Ihren Wutanfällen und ihrem starken Bedürfnis nach Nähe umgehen. So bringe ich sie weiterhin ins Bett und warte bis sie einschläft und ja, sie schläft auch bei mir im Bett. Ich genieße die Nähe trotz der Kritik aus unserem familiären Umfeld.
Wir haben sicherlich einen langen Weg vor uns, vermutlich werden wir dabei keine Hilfe von außen erhalten (die Praxen der Kinderpsychologen sind überfüllt, zudem weiß ich nicht, ob wir dort überhaupt richtig aufgehoben sind), wichtig ist nur das mein Mann und ich verstanden haben.
Vielen Dank auch Ihnen für Ihre Internetpräsens zu diesem Thema  - es tut so gut und ist so hilfreich.
Liebe Grüße
Bernadette]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Dr. Stolz,<br />
wir haben eine gefühlsstarke Tochter (6). Als Baby erkannte bereits die Hebamme, dass sie viel &#8222;Temperament&#8220; hat. So schaute sie sich bereits zwei Wochen nach Ihrer Geburt die Personen um sich herum ganz genau an und ja, sie war auch ein &#8222;Schreikind&#8220;. In der Kita fiel sie durch Handgreiflichkeiten auf, wir wurden einbestellt und ja, es wurde nicht nach der Ursache gefragt. Die ErzieherInnen nannten nicht die Begrifflichkeiten &#8222;Selbstregulation, Gefühlsstärke&#8220;. Stattdessen standen wir da, als würde bei uns daheim etwas nicht stimmen. Ich sagte, ich möchte die Ursache kennen und so gingen wir in ein Beratungsgespräch zu einer Kinderpsychologin. Im Anschluss daran nahm unsere Tochter an einem Kompetenztraining für Kinder teil. Erfolglos, weder bei der Kinderpsychologin noch beim Training fielen die Worte &#8222;Selbstregulation und Gefühlsstärke&#8220;. Nun ist unsere Tochter in der Schule und nach wenigen Wochen hatten wir bereits das erste Gespräch mit der Lehrerin weil unsere Tochter handgreiflich ist und trotz ihrer Intelligenz oft am Unterricht nicht teilnimmt. Auch hier fielen nicht die Worte &#8222;Selbstregulation und Gefühlsstärke&#8220;.<br />
Ich erzähle dies, weil es so fundamental wichtig ist, um zu verstehen, um nicht aus Unwissenheit aggressiv auf das Kind zu reagieren und um letztendlich dem Kind zu helfen, es zu unterstützen &#8211; damit es ein gutes und erfülltes Leben leben kann und nicht verliert.<br />
Meine Liebeserklärung an meine Tochter war, nicht aufzugeben und weiter nach der Ursache und damit einem Weg für sie zu suchen. Nur durch Literatur und Internetrecherche  weiß ich nun, warum mein Tochter so ist und sofort konnte ich anders, liebevoller mit Ihren Wutanfällen und ihrem starken Bedürfnis nach Nähe umgehen. So bringe ich sie weiterhin ins Bett und warte bis sie einschläft und ja, sie schläft auch bei mir im Bett. Ich genieße die Nähe trotz der Kritik aus unserem familiären Umfeld.<br />
Wir haben sicherlich einen langen Weg vor uns, vermutlich werden wir dabei keine Hilfe von außen erhalten (die Praxen der Kinderpsychologen sind überfüllt, zudem weiß ich nicht, ob wir dort überhaupt richtig aufgehoben sind), wichtig ist nur das mein Mann und ich verstanden haben.<br />
Vielen Dank auch Ihnen für Ihre Internetpräsens zu diesem Thema  &#8211; es tut so gut und ist so hilfreich.<br />
Liebe Grüße<br />
Bernadette</p>
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